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Chatty Kathy Hawai deutsch

about Kevin

Interview mit Kevin Sorbo und Chatty Kathy – Februar 2010, Hawaii

CK – Hi, willkommen bei Chatty Kathy. Heute bin ich am Set von Soul Surfer, und mir hat sich der stärkste Mann aller Zeiten angeschlossen; nein, es ist nicht Samson, und es ist nicht einmal Superman, es ist kein anderes als…ihr seht, ich werde nervös…Hercules (KS lacht), okay, es ist der Schauspieler, der Hercules zum Leben erweckte, Kevin Sorbo…willkommen bei der Show…

KS – Vielen Dank….Superman, den kann ich in den H… treten… er hätte keine Chance gegen mich (lächelt), Samson ist ganz biblisch, man muss lange Haare haben…

CK - …und ich bin Friseuse, wenn ich also dein Haar abschneide, hast du keine Stärke;

KS – Nein….ich habe meine Stärke noch;

CK – Okay, und hattest du nicht auch Lust auf Lois and Clark?

KS – Es stand zwischen Dean Cain und mir. Zwei Monate später unterschrieb ich für Hercules. Seine Show lief drei Jahre und wurde dann abgesetzt….meine lief sieben Jahre.

CK – Ich weiß, sieben Jahre..

KS – ..und überholte Baywatch, tatsächlich ist Doug Schwartz (CK – richtig), der Ausführende Produzent von Baywatch, auch bei diesem Film dabei… Soul Surfer..umm..wir haben diesen Film 1996 als die meistgesehene Show der Welt überholt, so nimm das, Baywatch (lächelt, beide Arme oben)…

CK – Na bitte…

KS – Wir hatten Dekolletees in meiner Show, so haben wir es Baywatch BC genannt, Dekolletees helfen, (beide lachen)…sie schaden nicht…

CK – Ich habe das Gefühl (KS – okay), es ist deinetwegen…

KS – Oh, ich weiß nicht…wir hatten eine wirklich… ich habe es sieben Jahre lang in Neuseeland gedreht und ich hatte eine so großartige Zeit; Universal Studios wollte tatsächlich noch drei Jahre damit weitermachen, aber ich hatte irgendwie eine Burnout-Phase erreicht, weil ich meine, dass ich jetzt nur ein normaler Sterblicher bin, ich bin jetzt herunter auf 97,5 kg…

CK – Du hattest 113…
KS - …Ich hatte 106; ich habe obendrauf auf meinen Zwölfstunden-Arbeitstag jeden Tag zwei Stunden trainiert, also von Tür zu Tür war ich im Grunde genommen 16 Stunden am Tag weg, das war lange…

CK – Aber du warst noch nicht verheiratet…

KS – Die ersten fünf Jahre war ich Single, so dass…auf irgendeine Art war das hilfreich, nicht…

CK – ..Ich wollte sagen, wie war…nein, da du verheiratet bist, magst du da vielleicht nicht hingehen…aber die Frauen, ich meine…warst du…

KS – Ich habe mich mit der Hälfte der Frauen in Neuseeland verabredet…mein ganzes Leben, ich liebe Frauen…

CK – Warst du...

KS - …..also ja, es fiel mir schwer, irgendwie zur Ruhe zu kommen..

CK – Okay, mit deiner Frau, du hast sie in welcher, in der fünften Saison getroffen?

KS – Ich habe sie während der fünften Saison getroffen, ja..

CK – Wie war ihr Name – Serena?

KS – Sie spielte Serena, die Goldene Hindin; in der Mythologie waren sie halb Frau, halb Hirsch, so war in der Mythologie das Blut der Goldenen Hindin das einzige, das einen Gott töten kann, also fürchteten die Götter sie sehr, und, ah.. aber nein, Sam Jenkins ist ihr Mädchenname, sie nahm meinen Namen an, Sam Sorbo, …sie ging altmodisch vor…

CK – Sie hat dich respektiert…

KS – Ja, es war irgendwie cool, weißt du, und umm…

CK – Ich verstehe Frauen nicht, die nicht den Namen ihrer Ehemänner annehmen…

KS – Oowf, ich denke, an der Feministenbewegung ist alles mögliche dran…sie müssen es auf eine andere Art sehen…

CK – Ja, das stimmt…

KS – Warum wollt ihr Männer sein, ihr habt als Frau viel mehr Macht…

CK – Genau..

KS – Wirklich. Frauen, die diese …Positionen erreicht haben, haben jetzt Herzprobleme und Schlaganfallprobleme; sie bekommen dieselben Probleme, die die Männer in dieser Stress-Niveau-Position hatten...

CK – Ach du meine Güte…du siehst es so, dass Gott die Männer so entwarf, dass sie diejenigen sein sollten, die arbeiten und schuften…

KS – Das denke ich…

CK – Und die Frauen haben Schmerzen bei der Geburt

KS - Haben Schmerzen bei der Gebvurt, genau (beide lachen)…

CK - …..und ziehen diese Kinder auf … (KS lacht)

CK – Okay, ich möchte wissen, was das Besondere an Sam war…du hattest all diese Frauen in Neuseeland und all diese Fans, warum hast du sie ausgesucht?

KS – Alle zwei Wochen haben sie eine andere schöne Frau heruntergeschickt, um mit mir zu arbeiten…es war eine ziemlich gute Sache; ich sage ihr immer wieder, es war mehr Timing als irgendetwas anderes...

CK – Oh, das denkst du..

KS – Ich wurde es müde, mein Leben für jedes Date wieder aufzuwärmen…

CK – Oh meine Güte, das würde alt werden …

KS – Du weißt, was ich meine, ich bin das vierte von fünf Kindern, mein Vater war Lehrer, meine Mutter war Krankenschwester; ich habe sie bei Durchlesen von Rollentexten getroffen; mein Kopf sagte inwendig “Ich werde sie heiraten”;

CK – Ist das nicht seltsam; okay…beim Textlesen, sagtest du…

KS - ..vor dem Lesen. Es war wie…ich streckte meine Hand aus, sie ergriff meine Hand, und sie kam und machte diesen Doppelkuss…oh, wir machen diese Hollywood-Sache, okay (lächelt), und umm…ich werde sie heiraten, und ich sehe mich an und sage ‘habe ich das jetzt eben gesagt?’ Und weißt du, am ersten Tag am Set hatten wir eine Kussszene, und sie sagte…und ich sagte zu ihr…’hey, wir sollten diese Kussszene üben’…weißt du (lächelt), sie sagte ‘Oh Gott, einer von diesen Jungs, bevor ich das tue – kann ich bitte etwas Pfefferminz bekommen’, und sie kamen mit etwas Pfefferminz an, und sie sagte ‘nein, es ist nicht für mich, es ist für ihn’; wir sind jetzt zwölf Jahre zusammen, ich sagte zu meiner Frau…ich sagte, in Hollywood ist das irgendwie wie eine goldene Hochzeit…(lacht) die meisten Leute…es ist egal, auf welcher Seite der Kamera du bist in Hollywood, das ist jetzt schon so viel wie drei Ehen…

CK – Und ich werde dir jetzt unsere Geburtstage sagen, du bist zwei Monate und drei Wochen jünger als ich…

KS – Stimmt das…

CK – ..58, okay…wenn die Sonne mich trifft , enthüllt sie all die…

KS – Tatsächlich? Welcher Monat?

CK – 3.Juli…

KS – 3.Juli?

CK – Uh-huh..

KS - …..das ist der Geburtstag meines zweitältesten Bruders;

CK – Wow..das ist erstaunlich…

KS – Yeah..

CK – Magst du ihn?

KS – Yeah….mein Bruder, wir kommen wirklich gut miteinander aus (CK lacht)..nein, wirklich, das tun wir, wir verstehen uns wirklich gut…

CK – Also würden wir wahrscheinlich gut miteinander auskommen…ich glaube nicht an Astrologie…

KS – Nein, ich finde es interessant, aber ja, ich glaube nicht daran…

CK – Ja genau....okay..lass uns zu dem Anfang zurückgehen, wo dir klar wurde ‘Ich will Schauspieler werden’…

KS – Ich war noch ein junger Welpe; ich war elf Jahre alt; ich bin aus der Region von Minneapolis, einer kleinen Stadt mit dem Namen Mound, Minnesota, das ist ein westlicher Vorort mit etwa siebentausend Menschen, wir liegen an den Ufern des Lake Minnetonka und wir waren bekannt durch die Handelsgesellschaft Tonka Toys (Anm. d. Übers.: Tonka Spielzeug); wir machten eine Exkursion zum Guthrie Theatre…für Leute, die Theater kennen, ist das Guthrie Theatre ein sehr berühmtes Theater, und wir sahen den Kaufmann von Venedig, Shakespeare, und ich war total fasziniert und traf meine Entscheidung dort auf der Stelle, dass ich Schauspieler werden wollte, und ich erinnere mich daran, ältere Filme angesehen zu haben, selbst damals Wiederholungen (CK lacht), mit meiner Mutter…umm…von Spencer Tracy and Bogart und Cary Grant, der mein Lieblingsschauspieler ist…

CK – Okay...Cary Grant ist mein Lieblingsschauspieler…oh…

KS – Yeah..und ich sagte: ‘Ich werde das tun, ich werde das tun’, und es war…für mich war es Paul Newman, der mir den Rest gegeben hat…ich war ein großer Paul Newman –Fan.. ‘

CK – Also hast du es in der High School irgendwie nicht aufgenommen, weil…

KS – Erst im College begann ich, einige Kurse zu nehmen und herumzuhängen und, weißt du, mich da reinzubegeben…

CK – Du hast gemodelt?

KS – Umm..nun, das war eine Art Ablenkung; ich bekam meinen Schauspielerausweis während meiner Collegejahre,…umm..Minneapolis ist das Hauptquartier von Target 3M, Cargo, Honeywell, Pillsberry, all diese Gesellschaften haben dort ihr Hauptquartier, so werden dort eine Menge Werbesendungen gedreht, so kam es, dass ich mehr und mehr vor die Kamera geriet…und ah…ich traf mich zu dieser Zeit mit einem Model, und sie sagte: ‘Weißt du, wir sollten zusammen nach Europa gehen, bevor du dich nach LA aufmachst’; sie hatte Arbeit in Italien, mein Plan war es, drei Monate zu verbringen, einen Sommer…verbringe dort drei Monate nach dem College…ich habe dort dreieinhalb Jahre gelebt…ich blieb einfach da…

CK – Wow..

KS – Ich blieb einfach und habe es geliebt...

CK – Wie konntest du so lange bleiben?

KS – Weil ich mich in die ganze europäische Lebensart verliebte …darein, einfach nur da drüben zu sein; ich lebte acht Monate in Milano, dann zog ich für sechs Monate nach Paris, dann zog ich für anderthalb Jahre nach München und stellte eine Nineteen-Basketball-Liga zusammen, weil ich immer noch ein großer Basketball- Sportler war…

CK – Wirklich...

KS – Ich habe während der ganzen Collegezeit Sport getrieben…ich meine, als ich...

CK – Du wolltest kein Profi werden?

KS - …..als ich ans College kam……College Abteilung 3, und jeder im Footballteam war genauso gut oder besser als ich, da sagte ich: ‘Du meine Güte’, da ich einer von den großen Sportlern in meiner High School gewesen war; ich denke, ich kam mit einer inneren Einstellung, und das war wie…ich rief meinen Vater an und sagte: ‘Papa, jeder ist wirklich gut (lacht), jeder’…so ist das eine ganz andere Sache…

CK – Du bist Norweger, stimmt’s?

KS – Ich bin hundertprozentiger Wikinger, also liegt das Vergewaltigen und Plündern in meinem Blut…(CK lacht)…also kann ich nichts dagegen tun (beide lachen)…

CK – Okay..

KS – Es tut mir immer noch leid für die Minnesota Vikings, denn sie haben es den Saints gezeigt und trotzdem ihr Spiel verloren, weil sie sieben Ballverluste hatten (lächelt);

CK – Okay Kevin, ..als ich ein Mädchen war, ein kleines Mädchen, da liebte ich Fran Tarkenton..

KS – Fran Tarkenton..

CK – Ich habe ihm sogar geschrieben, und Joe Namath, das waren meine Jungs…

KS – Joe ist mein Kumpel…ich spiele jedes Jahr in Joes Turnier auf Long Island…

CK – Ich weiß, dass du das tust, ich weiß…und ich golfe auch, na gut, ich tat es; okay, so gingst du dann nach Hollywood (KS – Ich ging nach Hollywood)…und du hattest nicht ganz die holprige Straße, die alle anderen hatten, nicht wahr….


KS – Nun, ich musste niemals Barmixer sein oder an den Tischen bedienen, ich hatte sehr viel Glück; ich kam nach Hollywood…zu der Zeit hatte ich eine wirklich gute Filmspule mit Werbesendungen zusammengestellt, ich hatte meinen Schauspielerausweis, alle Sachen waren im Spiel, ich kam dahin, sie ließen mich zu einem Vorsprechen für Werbesendungen gehen, an meinem dritten Tag in der Stadt, und ich…

CK - ..dritter Tag!

KS - ..und ich unterschrieb für die Werbesendung,…Aufnahmen in Sidney, Australien (beide lachen), so bin ich im Flugzeug nach Sidney, ich komme da an, und es war ein zehntägiger Dreh, und ich blieb sechs Monate, ich hatte immer noch den Reisebazillus in mir, also rief ich meinen Agenten in LA an und sagte: ‘Ich bleibe hier’, und er sagte: ‘Du bist gerade erst in LA angekommen’, und ich sagte: ‘Ja, ich weiß, aber ich werde dranbleiben’. So blieb ich sechs Monate in Sydney, weil ich einen Spaziergang am Bondai-Strand gemacht hatte, und er ist Oben-ohne, also sagte ich “Ich muss hierbleiben’.

CK – Okay, du …du bringst mich ins Straucheln…

KS – Ich sagte: ‘Das ist ein schöner Strand, zu dem man hingehen kann’…

CK – Eine der Fragen, die ich dir stellen wollte, ist – weil ich ähnliche Interviews mit verschiedenen (KS lacht) Schauspielern gehört habe – sie sagen: ‘Oh, diese Liebesszenen, die Kussszenen, oh, das ist nichts, es ist einfach gestellt’, aber war das so für dich?

KS – Du kannst angetörnt werden..glaube mir (lacht)..(CK –Wrklich…)…sicher kannst du das. Weißt du…es ist…du küsst…meistens wirst du jemand küssen, der wahrscheinlich sehr attraktiv im ‘Geschäft’ (macht Anführungszeichen) ist, meistens, weißt du, und da wird immer eine körperliche Anziehung da sein, du musst einfach nur wissen, wo die Grenze zu ziehen ist; ist es seltsam, dass da vierzig Leute drum herum sind, die zuschauen?..Ja, das ist seltsam…

CK – Ich könnte das nicht tun…ich würde nicht einmal jemand küssen, in den ich nicht verliebt wäre, aber ich bin ein Mädchen..

KS – Ich erinnere mich, dass ich vor Jahren, 1992, eine Pilotsendung gemacht habe, und, umm…gerade im Jahr vor Hercules, und es gab eine Szene, in der wir uns küssen mussten…ich war der Hauptdarsteller, sie die Hauptdarstellerin…und ich musste sie küssen, und ich bin immer sehr respektvoll, das bin ich, ich sage: ‘Schau mal, wie soll dieser Kuss sein?’…ehrlich, so ein großer Flirter ich auch bin, ich möchte nicht bewirken, dass Leute sich unwohl fühlen…

CK – Natürlich (lächelt) ..

KS – und sie sagte: ‘Ich will keine Zunge’; ich sagte: ‘Okay, es wird keine Zunge geben, kein Problem’…

CK – Hat sie…

KS – Action....ihre Zunge war so tief in meiner Kehle (lacht)…

CK – Das ist so komisch...

KS – Nach dem Take sagte ich…du kannst mein Gesicht sehen…und ich sagte: ‘Was war das denn jetzt?’ Und sie sagte ‘Aah, ich konnte nicht anders’..(CJ japst nach Luft)…also…

CK – Na, hast du dich mit ihr verabredet?

KS – Aber nein, das taten wir nicht…sie ging zu der Zeit mit JFK junior..

CK – Oh, wirklich?

KS – Yeah..

CK - …war..

KS – Yeah, traurige Geschichte, das ist sehr…aber, umm, ja, es war irgendwie komisch, aber jedenfalls passieren solche Dinge am Set…

CK – Okay, was ist mit…

KS – Warum, glaubst du, heiraten Schauspieler die ganze Zeit andere Schauspieler, weißt du, dann lassen sie sich scheiden…sie lassen sich scheiden…ich werde…du wirst für drei, vier, fünf Monate in eine Situation geworfen, und es ist…es ist die Leidenschaft und alles, das am Set vor sich geht, und die langen Stunden, und, weißt du, dann gehen sie weg vom Set und sagen: ‘Ich mag diese Person nicht wirklich’…

CK - …..was sehen sie in ihnen…

KS – Genau, das ist wahr, nachdem sie sich trennen und zurück in ihrem eigenen Lebensstil sind, und…umm..


CK -…Ego…es sieht so aus, als ob du ein starker Bursche bist, du hast ein Ego, nicht wahr?..

KS – Ja. Habe ich..aber…

CK – Es ist…ich fühle irgendwie, dass Kevin..(lacht)

KS – Habe ich, aber ich…ich sehe das Leben auch realistisch, weißt du, ich laufe nicht herum und sage: ‘Hey, erkennst du mich’, das tue ich nicht, ich bin immer sehr nett, wenn Leute herankommen und ‘hey’ sagen…

CK – Kann ich etwas sagen…ich habe vorhin mit Sicherheitsleuten gesprochen (KS – ..yeah..) …sie mochten dich am liebsten…

KS – Wirklich…

CK – Ehrlich, ich habe ihnen nicht einmal gesagt, dass ich dich interviewe…

KS – Das ist wirklich nett, danke..

CK – Okay, und sie sagten, diese großen Jungs…

KS – Das ist wirklich cool…

CK – Aaron und Charles..

KS – Ich habe ihnen eine Menge Geld bezahlt..

CK –Okay, so bekamst du Hercules (KS – yeah..)..und du hattest wie viel – sieben Rückrufe?

KS – Sieben Jahre Laufzeit…

CK – Ich weiß, dass es sieben Jahre waren, aber...

KS – Oh, wie ich die Serie bekam? Fragst du das?

CK – Okay, ja, wie viele Rückrufe?

KS – Ich hatte sieben Rückrufe…

CK – Na bitte…okay..

KS – Ich hatte sieben Rückrufe, und es hat mich verrückt gemacht, weil es jedes Mal …Sam Reimi war im Raum, der Ausführender Produzent war, der bei all den Spiderman-Filmen und dem allen Regie führte, es war seine…er war unser Ausführender Produzent, und er sagt…umm…jedes Mal, wenn ich reinkam, sagte ich: ‘Was möchtet ihr, das ich anders mache?’ Und sie sagten: ‘Uns gefällt, was du tust’, und ich sagte: ‘Okay, was möchtet ihr diesmal?’ ‘Tu einfach das, was du das letzte Mal gemacht hast’ ,… ‘Warum ruft ihr mich immer wieder hier rein’,…weil sie jedes Mal andere Körpertypen dort hatten…Ich bin ein großer Kerl, ich bin 1,92 m und wog wahrscheinlich etwa 99 kg zu dieser Zeit, jetzt wiege ich 97,5, und ich sagte: ‘Wisst ihr was, ich kann gegenüber diesen Jungs zunehmen, ich weiß, wie man das macht, ich spiele Football, aber ich sagte ‘Ich werde keine Steroide nehmen, Ich werde nicht…Steroide…nein, ich 106 im College (Antwort auf CK), ich habe keine Steroide genommen; ich bin 1,92 m,…ich meine meinen Körperbau… Arnold Schwarzenegger ist etwa 1,80 m, okay, er hat Steroide genommen..

CK – Ist er 1,80?

KS – Ja, er sagt, er ist 1,90..Arnold Schwarzenegger ist kleiner als ich…

CK - …er hat lange Gliedmaßen…

KS – Er kam hoch auf 125; du wirst nicht so schwer mit diesem Körper…ich hätte mit meinem Körperbau auf 127 kommen können…

CK – Wenn du Steroide genommen hättest?

KS – Sicher…hätte ich gekonnt…

CK – Kann ich dir nur was sagen..Mädchen mögen das nicht…

KS – Nein…aber ich sagte…für diese Rolle werde ich das nicht tun; ich gehe immer noch jeden Tag in den Fitnessraum, ich mache immer noch Sachen, ich habe die 11,3 kg im ersten Jahr nach Hercules abgenommen, bevor ich mit Andromeda anfing, begann, diese Serie zu drehen…

CK – Sie haben dir gesagt, du solltest abnehmen?

KS – Nein, ich sagte, ich werde abnehmen; ich sagte, ich werde das nicht aufrecht erhalten…ich habe zwei Stunden am Tag trainiert, jeden Tag, schwer, schwer, schwer…ich verlor das Gewicht; ich erinnere mich, in die Fitnesshalle gegangen zu sein und die Jungs, 1,70, kamen zu mir und sagten: ‘Alter, ich dachte, du seist größer’, und ich sage yeah,…meine Antwort war…manchmal habe ich sie abgeschüttelt, indem ich sagte: ‘Nun, vielen Dank’…aber ich pflegte auch zu sagen: ‘Weißt du was, ich weiß, dass ich nur 1,92 m bin und 97,5 wiege, ich wünschte, ich wäre so groß wie du’, und ich gehe weg, und sie sind 1,70, 68 kg, und weißt du, sie fühlen sich blöd. Jungs sind unsicher über sich selbst..

CK – Absolut…

KS – Wir sind nur unsichere kleine Deppen, und sie sagen Sachen zu anderen Jungs, um sich besser über sich selbst fühlen zu können…

CK – Genau..

KS – Wie unten in Neuseeland – ich hatte versucht, ein Rugbyspiel oder so etwas anzusehen, und sie kamen auf mich zu, ‘Sag mal, Hercules, du denkst, du bist taff’ (neuseeländischer Akzent), ‘du denkst, du bist taff, ey?’, und ich sage: ‘Nein, ich bin ein Schauspieler , der Hercules spielt (sieht in die Kamera), ich bin wirklich kein Halbgott’. Ich erinnere mich, dass in der Fitnesshalle ein Bursche auf mich zukam, er sagt: ‘Oh, du bist der Ami, der Ami, der Hercules spielt oben aus den Staaten, hey?’ Ich sage ‘ja’…’Ich war in Amerika, hab’s gehasst’, sagte dieser Bursche…

CK – Wirklich..

KS – Ja, mein erstes Jahr in Neuseeland, und ich sagte ‘Nun, geh nicht dahin zurück, wir haben da schon genug (Piepton) ‘, also …

CK – Kannst du kämpfen? Haben sie dich in Ruhe gelassen?

KS – Weißt du was, ich kann auf mich selbst aufpassen; ich will nicht nach einem Kampf Ausschau halten; ich meine, wenn ich gegen einen Kerl stünde, der wirklich Karate kann –denn ich mache all diese Sachen – dann würde er mir in den H…. treten, weißt du…

CK – Ich habe eine Weile gefochten….(KS – Wirklich..)..und..Säbel…

KS - ..wenn ich ein Schwert oder einen Säbel hätte und der Bursche nur seine Fäuste, kann ich in seinen (Piepton) treten!

CK – Na bitte ..

KS – Ich würde ihn aufschlitzen…(lacht)

CK – Ich hatte einen Säbel…mein Arm wurde einfach immer müde…und er war leicht..aber du hattest ein riesiges Schwert...

KS – Wir hatten schwere Schwerter…

CK – Wie war das also?

KS – Es war sehr gutes Training, ich habe es genossen, es war Spaß, ich lernte, …ich lernte…

CK – Hast du deine eigenen Stunts und solche Sachen gemacht?

KS – Ich habe die meisten meiner eigenen Stunts gemacht, ja…ich lernte, wirklich gut im Vortäuschen von Sachen zu werden…denn ich arbeitete mit wirklich guten Schwertjungs, und wir haben ständig auf dem Set trainiert, sieben Jahre lang haben wir ständig trainiert…ich habe die ganze Zeit mit meinen Stuntjungs gearbeitet …meine Stuntjungs sind phänomenal…zwei von ihnen sind groß herausgekommen…einer von ihnen gewann einen Preis für den letzten James Bond-Film, weil er James Bond doubelt..

CK – Wie heißt er..

KS – Craig..wie heißt er.. (CK – ich weiß nicht).. wir kennen seinen Namen, der Schauspieler aus England…er kennt meinen Namen nicht…also (Piepton)… (CK lacht)…also..aber er doubelte und gewann einen Stuntpreis, und der andere Junge hat jetzt riesige Spielfilme gemacht, die ganze Stunt-Choreografie, das ist ziemlich cool; ich habe mit einigen großartigen Leuten gearbeitet…

CK – Dein Co-…war es Michael..ist es Hurst..

KS – Michael Hurst..

CK – Er hat dich richtig auf den Kopf geschlagen?

KS – Gewaltig hart. Er gab damit an, der Fecht-Champion von Neuseeland zu sein, und wir hatten diese Bewegung, aber ich ducke mich von hinten, so bin ich tief unten, er ist hier oben, er sollte dahin schlagen, wo mein Kopf vorher war, er schloss seine Augen und kam so runter mit dem Schwert, es ist ein 6,8 kg-Schwert, er traf mich genau am Hinterkopf, bumm, ich war ohnmächtig, wachte im Krankenhaus auf, Kopf aufgeschlagen, Gehirnerschütterung; hätte er mich…er schlug mich mit diesem Teil des Schwertes (demonstriert)…hätte er mich mit diesem Teil geschlagen (demonstriert), wäre ich tot, keine Frage, dann gingen sie zu Aluminum-Schwertern über, oder, wie sie in Neuseeland sagen, Aluminium-Schwertern, weil wir das anscheinend falsch aussprechen, aber ich habe immer gesagt: ‘Nun, es gibt dreihundert Millionen von uns, es gibt nur vier Millionen von euch, es ist Aluminum’…

CK – Ich..ich weiß nicht, ob du das weißt, aber ich denke, es ist Sam, sein Geburtstag ist ein Jahr und vier Tage nach deinem…

KS – Wessen Geburtstag?

CK – Michael Hurst ..ja, ich bin ziemlich sicher, dass er es ist..

KS – Nein, er ist.. er ist älter als ich, er ist um ein Jahr älter…

CK – Ein Jahr und vier Tage älter…

KS – Ich dachte, du hättest gesagt, ich wäre älter, ja, ja, das stimmt, okay…was hast du mit Geburtstagen..ein Jahr und vier Tage..

CK – Ich habe diese seltsame Sache mit Geburtstagen und Telefonnummern; Xena kam aus deiner Show …

KS – Das war unsere lesbische Spin-off -Show. Diese Show sprach viele Frauen an, und wenn du zu ihren Conventions gehst, sind es meist Lesben, auf meinen Conventions sind es fünf- bis fünfundachtzigjährige Männer und Frauen…Wir waren mehr eine Familienshow, sie mussten diese Show nach uns bringen, denn sie würde rund fünfzehn Burschen pro Episode töten; ich habe nie jemanden in meiner Show getötet, wir hatten mehr ironischen Humor als sie hatten, so denke ich, das ist…die Zuschauer trennten sich irgendwie und teilten sich auf..

CK – Okay, so, also, was die Fans angeht… sagen wir Superman, Zorro, unterschiedliche Shows…die Männer mochten den Charakter…

KS – Stimmt..

CK – Und die Frauen mögen normalerweise den Schauspieler, der ihn darstellt. Fandest du, dass die Jungs aus einigen Gründen Hercules mochten, oder warst du es…

KS – Ich denke, sie mochten mich, ich denke, sie…ich meine, ich mache genügend Talkshows und Conventions und Sachen, und die Leute sagen: ‘Wisst ihr, der Bursche ist in Ordnung’, aber ich nehme meinen ‘Ruhm’, was immer das ist, nicht als gegeben hin, ich habe meinen A… abgearbeitet, dahin zu kommen, wo ich bin, aber gleichzeitig weiß ich, wie unbeständig Hollywood ist und wie bizarr es ist und wie seltsam es ist und wie politisch es ist, also klopf auf Holz..

CK – Gabe es Stalker während der Serie?

KS – Gab es was?

CK – Stalker..

KS – Oh ja, ja, da gab es etwa sechs Frauen, die sie auf die FBI-Beobachtungsliste setzen mussten wegen eingehender Todesdrohungen und Sachen…(CK – Was!)..Auf dem Höchstpunkt war ich…

CK – Todesdrohungen…Sie wollten dich töten?

KS – Yeah…. CK – Warum?

KS – Weil ich nicht all ihre Briefe und ihre Telefonanrufe erwiderte, und…

CK – Okay..

KS – ..all solche Sachen, yeah..ich meine, Fans sind Fans, aber du weißt, dass das die Abkürzung für Fanatiker ist, und es gibt einige Leute, die ein bisschen übertreiben. Auf dem Höhepunkt der Show bekamen wir wöchentlich Tausende von Briefen..

CK – Musstest du dich verstecken?

KS – Ich habe mich nie versteckt, ich habe mich nie versteckt; ich habe mir nie Sorgen gemacht über…Leute, wie du sagtest…ich glaube, die Show war so lustig und einfach entspannt, und die Leute bekamen das mit, und ich denke, es war so wie zwinker, zwinker, weißt du, die vierte Wand zu durchbrechen *), so wie eine Show mit der Kameraführung wie bei Gilligans Island anzusehen, weißt du…

CK – Yeah, yeah, yeah..

KS – …wenn die Leute mich im Flughafen oder im Supermarkt oder im Gemüseladen sahen, sagten sie einfach: ‘Hey, wie geht’s dir, ich liebe deine Show’…die Leute sind immer wirklich nett…

CK – So ist es!

KS – Yeah…

CK – Das ist gut..

KS – Ich hatte nie, ich hatte nie wirklich das Gefühl, weißt du…es gab nur einige Leute, die durch Briefe und Sachen…wir sagten, okay, wir übergeben dies besser dem FBI;

CK – Was war mit Andromeda, welche Art von Menschen…

KS – Man hatte einige Hercules-Fans, die übergewechselt waren, aber es ist auch eine Sci-Fi-Ansammlung und eine Gene Roddenberry-Menge. Ich meine, Gene Roddenberry hat es erschaffen..

CK – Rief seine Frau dich nicht an?

KS – Majel Roddenberry rief mich an. Ich hielt Ausschau nach einer neuen Serie, noch drei Monate waren von meinem Hercules-Vertrag übrig, ich war immer noch unten in Neuseeland; ich bekam einen Anruf von Majel Roddenberry, die gerade verstorben ist…und sie sagte: ‘Mein Mann hat die Show 1969 geschrieben, wärst du interessiert, einen Blick drauf zu werden, denn ich glaube, du würdest ein großartiger Dylan Hunt sein’, so sagte ich, dass ich ein großer Fan von Star Trek war..also habe ich es gelesen, und ich sagte: ‘Was machen wir?’ Und sie sagte:’Du willst es tun’..und ich sagte ‘yeah’..und ich bekomme eine Woche später einen Telefonanruf von Tribune Entertainment aus Chicago, denen es gehörte, sie warfen einen Zweijahres-Vertrag für mich aus, vierundvierzig Shows garantiert. Ich sagte: ‘Wirklich?’…unterschrieb den Vertrag.

CK – Hast du deine eigene Produktionsgesellschaft?

KS – Ich habe meine eigene Produktionsgesellschaft..

CK – Und wie heißt die?

KS – Heißt Touchwood Productions..

CK – Und wie läuft das?

KS – Es läuft wirklich gut. Es war hart in diesem Markt; es ist schwierig, Geld für Filme zu bekommen; es ist hart, sie zu verteilen, aber ich habe gerade heute eine wirklich gute Zusage für einen Spielfilm bekommen, der jetzt in Texas sein wird, und wir sind finanziert und bereit, anzufangen..

CK – Hast du das Gefühl, auf irgendwelche Arten von Charakterrollen festgelegt worden zu sein?

KS - Nun, wirklich meist nur in Hollywood; ich meine, Hollywood hat die ganze Zeit seltsame Scheuklappen auf…’oh, er ist der Action-Bursche’ (lächelt), weißt du, und dann gehst du in einem Raum und liest tatsächlich eine dramatische Rolle, und sie rufen deinen Agenten an und sagen:’Weißt du, er hat es ordentlich gemacht, weißt du, er war tatsächlich ziemlich gut’ (lacht), es ist wie…na, ich bin Schauspieler, weißt du, es ist nicht wie…es heißt nicht, dass ich in allem gut sein kann, ich kann nicht Robin Williams in einer Komödie sein..

CK – Du bist ziemlich lustig…

KS -..aber er kann nicht gleichzeitig ein Action-Bursche sein…

CK – Okay, was wäre deine ideale Rolle?

KS – Eine TV –Serie, die ich gerade mit einer Produktionsgesellschaft aus Vancouver, Kanada, habe, für die wir die Hälfte des Geldes aufgebracht haben, sie heißt The Handyman, und alle, die wir da reingebracht haben, lieben sie; es ist eine härtere, kantigere ‘24’, und wir haben gerade mich selbst eingebaut, mit,..ah..Peter Fonda..

CK – Du siehst aus wie Peter Fonda..

KS – Ich habe das schon vorher gehört…er wollte nicht meinen Vater spielen..ich spiele einen Ex-CIA-Agenten, er ist politisch nicht korrekt, was ich an ihm liebe, und wenn du ein böser Junge bist, bist du ein böser Junge, wir werden keine Kerle haben, die daherkommen und dich schützen, du hast vierzehn kleine Mädchen vergewaltigt und getötet…(zuckt mit der Schulter)..wenn ich mit dir in einen Raum gehe, bin ich derjenige, der wieder herauskommt, das ist die Prämisse der Show; wenn du ein Bandenmitglied bist und davor stehst, einen Haufen Leute zu töten, nur um in eine Bande aufgenommen zu werden, bin ich der Bursche, der diese Leute auslöscht, und mir gefällt das; ich glaube, eine Menge Leute…ich glaube eine Menge Leute denken so; sieh dir heute einen Terroristen an…(CK – Ich weiß)..wenn wir alle die Fähigkeit hätten, einfach unsere Augen zu schließen und sie verschwinden zu lassen, würden wir das alle tun;

CK – Das stimmt..

KS – Wir würden es… (CK – absolut).. weißt du,...nur zu richtig…diese Kerle…es ist einfach…weißt du, wir haben heute in unseren Medien sogar Leute, die Burschen wie diese schützen…wow, diese Terroristen haben auch Rechte…wirklich?

CK – Wir haben einen Präsidenten, der das tut…

KS – Oh gütiger Herr, lass uns nicht damit loslegen…(lacht)

CK – Wenn du möchtest…ich bin bereit…ich bin gerade jetzt bereit..(beide lachen)

KS – Was ist falsch daran, Amerika in Kanada zu verwandeln, es ist großartig..(2 Daumen nach oben – lacht)..

CK -..(spricht)..

KS – Es gibt einen Grund dafür, dass für jeden Amerikaner, der nach Kanada zieht, sechs Kanadier nach Amerika ziehen, okay, ich liebe Kanada, aber weißt du, es gibt…es gibt ein allgemeines Problem mit dieser Art Regierung, denke ich. Lass mich nicht loslegen, ich habe dort fünf Jahre lang gelebt…oben, als ich Andromeda drehte…da habe ich Andromeda gedreht..in Vancouver..und ich habe eine Menge Kanadier ziemlich gut kennengelernt, und die meisten von ihnen mögen ihr Gesundheitssystem nicht, Michael Moore kann Krankschreibungen ausgeben, so viel er möchte…

CK – Michael Moore, okay…nun, ich bin konservativ, ich denke, das hast du
wahrscheinlich schon die ganze Zeit erfasst…in Ordnung, du hast also zwei Stiftungen?

KS – Ich habe zwei..die After School Alliance, und dann A World Fit For Kids, da war ich am längsten dabei..

CK – Und was tust du..

KS – Es ist ein Nachschul-Programm, wir bekämpfen kindliche Fettleibigkeit, stellen sicher, dass Kinder..umm..bessere Noten bekommen; ich meine, schau dir an, was jeder Präsident getan hat, jeder Präsident hat Geldmittel für Schulprogramme beschnitten, was mit Kunst zu tun hat, mit…du weißt das..ob es Musik ist, ob Theater, ob körperliche Ausbildung…Drittklässler brauchen täglich eine Stunde, um herumzurennen, weißt du…und ich gehe zweimal im Jahr nach DC, um mit dem Kongress zu sprechen; für mich ist es ertaunlich, dass sie die ganze Zeit die Gelder für all diese Klassen beschneiden, und es ist erwiesen, dass eine Stunde körperlicher Ausbildung…gleich danach, wenn sie ins nächste Klassenzimmer kommen…ihre Aufmerksamkeit steigt…ihre Aufnahmefähigkeit steigt, alles steigt..und es ist verrückt, dass wir all diese Sachen herausschneiden…

CK – Besonders körperliche Ausbildung, weil sie so ortsgebunden sind, sie sind an ihren Computern..

KS – Oh, wir sind das fettleibigste Land der Welt…weißt du..sieh dir die Nahrung an, die die Leute essen…weißt du, es ist verrückt..und wir haben ein Ausbildungssystem, das eingestuft ist…öffentliche Erziehung….ich meine, wir stehen auf Platz 57 in der Welt; sieh mal, mein Vater war Lehrer, so möchte ich nicht, dass ich tausend Briefe bekomme…mein Vater war 35 Jahre lang Lehrer an einer öffentlichen Schule…als ich ein bisschen reifer, ein bisschen älter wurde, um zu verstehen, was ich mit Grundschule, mit der Junior High School erlebt habe, begann ich, die Lehrer anzusehen, die ich hatte, Lehrer, die gut waren und Lehrer, die schlecht waren, denn es gibt Beides, da habe ich erkannt, dass ein Lehrer, der 10 Jahre unterrichtet hatte, erstaunlich war, und ein Lehrer, der 10 Jahre an der gleichen Schule unterrichtet hatte, ätzend war.

CK – Ich weiß, und sie bekommen das gleiche Geld bezahlt…

KS – Sie bekamen dieselbe Summe.. (CK – genau).. das schafft für sie keine wie auch immer geartete Motivation..

CK – Du hast recht..

KS – Und das ist der Grund, warum es in der privaten Industrie eine bessere Ausbildung gibt, darum gibt es für Kinder, die zu Hause unterrichtet werden, eine bessere Ausbildung ..(CK – genau…oh, viel, viel besser)…weil mehr auf dem Spiel steht; Kalifornien versucht, den Hausunterricht loszuwerden, weil Kinder, die zu Hause unterrichtet wurden, den Lehrern öffentlicher Schulen in den H… treten…

CK – Ich weiß, das sie das tun….Gutscheine, ich möchte gern Gutscheine sehen…

KS – Sie haben das in Milwaukee gemacht, sie haben das in St Louis gemacht..

CK – Die Gutscheine?

KS – Mit Gutscheinen…und sie sagten: ‘Du entscheidest’…die Noten stiegen astronomisch hoch, denn es schuf Wettbewerb zwischen den Schulen. Sie sagten, seht mal, wenn wir hier nicht unser Tempo erhöhen, werden wir hier keine Schüler haben, wir werden keine finanzielle Unterstützung bekommen, wir werden unseren Job los sein…(CK – Das stimmt)..es ließ sie den H… hochkriegen (schnippt mit den Fingern)..Wettbewerb ist eine gute Sache, Leute (sieht in die Kamera)…es ist eine gute Sache…ich hätte diese Mentalität gern in jedem Job hier draußen…nun, das heißt okay für Tiger Woods…nun, zum Teufel damit…jeder gewinnt The Masters, jeder bekommt ein Green Jacket und eine Million Dollar, es ist wirklich unfair, dass Tiger Woods so ein guter Golfer ist, weißt du..

CK – So, als wenn man allen Kindern Siegerpreise gibt…

KS – Yeah…Jim Carrey bekommt 20 Millionen Dollar für einen Film, ich bekomme für diesen nicht 20 Millionen, ich sollte für diesen Film auch 20 Millionen bekommen..es ist wirklich unfair, dass ich nicht genauso bezahlt werde..(CK lacht)..seltsame Dinge gehen jetzt in diesem Land vor sich, fast die Hälfte der Bevölkerung möchte, dass die Regierung sich nur einfach um sie kümmert…

CK – Ich weiß, dass sie das tun..

KS – Es war früher so, dass du in diesem Land keine Stimme hattest, wenn du kein Land besessen hast…

CK – Ich weiß, verurteilte Gefangene haben eine, nicht wahr…

KS – Ja, jeder kann abstimmen..

CK – Illegale Aliens..

KS – Ich denke, jeder, der von der Regierung lebt, sollte nicht abstimmen dürfen…(CK – das stimmt).. Die Leute werden mich dafür töten, das ist mir egal…

CK – Nein, werden sie nicht..

KS – Na, die Hälfte der Leute wird mich erschießen, die andere Hälfte wird sagen: ‘Ich kann’s nicht glauben, was ist falsch daran, faul zu sein’..nun, ich weiß nicht, damit gibt es ein Problem (lacht)..

CK – Schauspieler.. sind die faul auf dem Set..(lacht)

KS – Nein…nein.. CK – Warum nicht?

KS – Na, wir arbeiten uns die ganze Zeit den A… ab…ich bin die ganze Zeit beschäftigt, nun.. ich habe meine Stiftungen, ich habe meine Produktionsgesellschaft, ich habe drei Kinder, die hier mit mir auf dem Set sind,..ich habe..

CK -…eine Ehefrau…

KS – Habe ich…ich versuche gerade jetzt, ein Golfturnier zusammenzustellen, 10./11.Juni in Vegas..es ist mein zweites jährliches Golfturnier, um Geld aufzubringen..

CK – Kevin Sorbo..was..Berühmtheit-..

KS – Celebrity Invitational…wir haben eine Comedy-Nacht, und wir haben die große Preisverleihung nach dem Golf, und Planet Hollywood and Kasinos, die unsere Gastgeber sind und…es ist eine große Sache…

CK – Kann ich dich das fragen, hast du jemals ein Hole-in-one geschlagen **)?

KS – Ich habe endlich eins bekommen; ich habe dieses Spiel gespielt, seit ich elf Jahre alt war, ich habe endlich ein Hole-in-one bekommen..

CK – Okay, ich will angeben……KS – Okay..

CK – Ich dachte, du würdest wahrscheinlich sagen, einige davon…das allererste Mal, als ich versuchte, Golf zu spielen..ein Spiel zu spielen..ich denke, es ist…ich kann mich nicht an den Fachausdruck erinnern..

KS – Bist du Linkshänder?

CK – Ich bin Rechtshänder..aber ich bin beidhändig, ich werfe links, schlage links..also ja..und so..ich liebe Sport, fast allen Sport…so kam ich da rauf..
..Kahuku.. (KS – Yeah)..und ich schlug ab, (der Ball) ging direkt rein (Kevin sieht in Richtung Kamera)..das Mädchen kommt heraus..ist das wahr, Jim (schaut in Richtung Kamera)..okay, ich hab’s geschlagen..’wer hat das geschlagen’..’ich’..’ist dies dein erstes Mal?’ Ich sage ‘ja’..uns sie rennt rüber und gibt mir einen Haufen Bälle..(Kevin zieht ein Gesicht)..brandneue Bälle, und sagt:’Hier, du hast das verdient’..

KS – Du machst dir einen Spaß mit mir..

CK – Nein..ich liebe Sport..

KS – Dein erstes Mal.. aber hast du es jemals seitdem gemacht?

CK – Yeah, wir fingen an, jeden Tag rauszugehen..

KS – Yeah, aber hast du seitdem jemals ein Hole-in-one geschlagen?

CK – Nein..(lacht)

KS – Weil sie unglaublich selten sind, du hast deins sofort bekommen; ich habe das Spiel seit 30 Jahren gespielt, ich habe schließlich eins bekommen..(CK – ja)..über 215 Meter, vor sechs Monaten..

CK – Nun, weißt du, ich bin stolz auf dich, Kevin..ich werde dir die Hand schütteln..(beide schütteln die Hände)..

KS – Ich bin stolz auf mich..ich habe endlich eins bekommen..

CK – Es ist aufregend, ha? (KS – Ist es..)..Golfspielen, ich habe etwa den halben Kurs gemacht, ich mag nicht das ganze Ding tun..ich mag Baseball..

KS – Du bist wie meine Frau…9 Löcher…es sollten immer 9 Löcher sein..

CK – Es ist irgendwie ein langweiliger Sport, aber Baseball..

KS – Nee, ich mag es..

CK –Okay – ich spiele Baseball, Basketball..

KS – Baseball..das ist ein aufregender Sport..ich spiele auch Baseball, aber…

CK – Also, du bist in dem Film Soul Surfer, du spielst Holt..

KS – Ich spiele Holt Blanchard..Soul Surfer ist das Leben von Bethany Hamilton, die ihren Arm durch einen Haiangriff vor sechs Jahren…etwas mehr als sechs Jahren verlor…(CK- erstaunlich)..und damit weitermachte, dennoch eine der Spitzensurferinnen in der Welt zu werden..es ist eine erstaunliche Geschichte..

CK – Sie ging nach drei Wochen zurück ins Wasser..

KS – Innerhalb von drei Monaten…drei Wochen, yeah..es war Thanksgiving..

CK – Okay, ich pflegte vier bis acht Stunden am Tag zu surfen, und ich wurde verletzt, die Finne traf mein Knie, es blutete, fünf Stiche, ich war draußen, das war’s, okay, ich habe einfach aufgehört, das reicht..

KS – Sie ist eine erstaunliche junge Dame, und sie ist…es ist Soul Surfer, weil sie sehr religiös ist, weißt du, und sie ist..(CK – christlich)…und sehr überzeugt von ihrem religiösen Leben, was großartig ist, und sie…sie stellten einen Film zusammen, und ich spiele Holt Blanchard, der mit ihr im Wasser war, als sie angegriffen wurde…ich bin der Vater von Alana, die ihre beste Freundin ist, sie wuchsen damit auf, zusammen zu surfen, und wir haben das meiste von dieser Szene schon gedreht, es ist ziemlich intensiv.. ich habe Holt angerufen, bevor wir mit dem Drehen anfingen, und ich wollte wissen, was an jenem Tag geschah…und es ist einfach eine erstaunliche Geschichte, weißt du, das alles zu hören..

CK - …ihr Arm wird abgebissen… KS – yeah….
CK – sie verliert die Hälfte ihres Blutes….KS – ja..60%..
CK – 60%? KS – 60%.. CK – Es ist erstaunlich, das ist ein vollkommenes Wunder..

KS – Hätten sie nicht…sie waren über den Tunneln in Hawaii, und da gibt es ein großes Riff, und sie mussten über das Riff kommen, so zerschnitten sie sich die Füße, er riß seinen..??..ab, band ihren Arm ab, schleppte sie über das Riff, sprang zurück ins Wasser, sie waren etw 370 Meter draußen, er sagte, wenn wir um das Riff herumgegangen wären, hätte es weitere 15-20 Minuten gedauert, und sie wäre tot gewesen..

CK – Als du zum ersten Mal von diesem Script hörtest oder darüber gelesen hast, was du auch immer getan hast, wie du auch immer davon erfahren hast, wie hat es auf dich gewirkt..

KS – Ich war in Vancouver, als es geschah..ich drehte Andromeda, im ersten Jahr, nein, es war tatsächlich nicht das erste Jahr, es war etwa das dritte oder vierte Jahr..Ich war wütend..

CK – Wirklich...

KS – Ich war wütend, ich sagte, sie ist 13 Jahre alt, so schön, weißt du, eine große Athletin, ich sagte, warum musste das passieren..

CK – Richtig..du hast Gott in Frage gestellt..

KS – Yeah..du richtest dich nach Gottes Willen..wie immer du das auch nennst..aber es war unheimlich..

CK – Das war unheimlich..dass du diesen Gedanken hattest und wie Gott dies benutzen würde… okay..

KS – Und hier bin ich…als ich das Drehbuch zum Lesen bekam und ich ging, um Sean, den Regisseur, zu treffen, Sean McNamara, war mir so wie..wow, das ist irgendwie unheimlich, irgendwie cool, weißt du..und ich war..sie riefen mich an und sagte, du hast den Film; wir haben eine großartige Besetzung..Dennis Quaid und Helen Hunt und Craig T Nelson, Anna Sofia Robb, Lorraine Nicholson, Jacks Tochter, die meine Tochter spielt..

CK – Danke, dass du dir Zeit genommen hast, dies Interview zu machen..

KS – Mein Vergnügen..

CK – Es ist wirklich lustig…es ist total anders gelaufen…

KS – Ich schätze es, dass du mich vollständig in meinem Filmemachen unterbrochen hast (lächelt)…was meinst du mit anders…was hätte passieren sollen…

CK – Ich dachte, ich hätte ganz strukturiert sein sollen, aber mir gefällt das, das war viel besser…locker..

KS – Keine Struktur..

CK – Keine Struktur…danke, dass ihr eine weitere Episode von Chatty Kathy eingeschaltet habt..aloha..

KS – Hier ist der verrückte Kevin…ich bekomme meine eigene Show…(lächelt)..

Mitschrift nach freier Rede – Lindsey und Edith (viele Entschuldigungen für Irrtümer!)

Anm. d. Übers.:
*)Art des Filmemachens, bei der der Zuschauer auch direkt angesprochen wird
**) Einlochen mit dem ersten Schlag

(übersetzt von Heidi Stolte)

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