Official European Kevin Sorbo Fanclub


Direkt zum Seiteninhalt

Collectormania MK 2007 German

Conventions/Setvisits

Collectormania Milton Keynes UK Oct. 2007 - Deutsch

Regina

Was ist eine typische "Regina-Reise" ?
Meist eine, die ziemlich kurzfristig zu planen ist; bei der irgendwas nicht so läuft, wie es sollte und die schließlich ganz toll wird.

So war es auch diesmal wieder. Drei Wochen, bevor Kevin bei der Collectormania in Miltonn Keynes ist, erreicht mich die gute Nachricht von Heidi vom OEKSFC und die Frage, ob ich hinfliegen kann. Es ist das Wochenende vom 26. - 28. 10.; am Freitag frei zu bekommen ist kein Problem - es ist unser Nationalfeiertag. Aber: in meiner Stadt ist kein Reisebüro, ich habe keinen Computer - also bucht Claudia die Tickets für mich (ich habe auch noch Sonderwünsche) und Heidi das Hotelzimmer. Vielen, vielen Dank dafür! Die Telefonleitung zwischen Niederösterrreich und Berlin muss manchmal geglüht haben.

Leider wird es eine Reise ohne Hannelore, da sie aus gesundheitlichen Gründen zu Hause bleiben muss. Es wäre schön gewesen, hätte sie dabei sein können!

Dafür soll ich Anne (Webmaster vom OEKSFC) an der Busstation vom Terminal 1 in Heathrow treffen und mit ihr per Bus nach Milton Keynes fahren. Ich bekomme auch die Information, dass Anne kein Englisch kann. Also erstmal von Terminal 4 zu 1 fahren, beim Warten auf die Bahn Anne mit dem Handy anrufen: Kleine Verspätung, und es hat eine halbe Ewigkeit gedauert, bis mein Koffer da war. Aber ich kann ihr nicht sagen, dass ich unterwegs bin - ich höre immer nur "You dial an incorrect number". Habe ich mich bei der Nummer verschrieben? Nein, nur keine Ahnung, wie man in England richtig vorwählt.

Inzwischen reißt der eine Henkel meiner Handtasche ab (kein Wunder, so vollgestopft wie sie ist!) Endlich lande ich beim Terminal 1 und finde auch die Busstation - aber wo ist Anne? Niemand steht da und wartet mit dem Fan Club-Ausweis. Niemand schaut der Frau auf dem Bild, das ich habe, ähnlich. Also, das halbe Personal von Terminal 1 und der Busstation auf Trab bringen auf der Suche nach Anne und Frauen, die ihr ähnlich sehen, fragen, ob sie Anne heißen. Zwei Busse fahren inzwischen nach Milton Keynes; der zweite Henkel meiner Handtasche reißt; mein Handy läutet nicht (Anne hat ja auch meine Nummer) - Hilfe!

Eine Nummer aus England anzurufen funktioniert zum Glück, und ich hinterlasse eine Nachricht für Heidi an der Hotelrezeption.

Inzwischen hat Anne erfahren, wie man richtig vorwählt und so klingelt - oh Wunder - plötzlich mein Handy. Mir fällt ein Stein vom Herzen, als Anne sich meldet, zu meiner Überraschung aus Milton Keynes! Sie hat auf mich gewartet und gewartet, hatte dasselbe Telefonproblem und schaffte es, selbst das Ticket zu kaufen und den richtigen Bus zu finden. Etwas Englisch kann sie doch.

Also nichts wie hin zum Ticketschalter - der nächste Bus fährt in 45 Minuten, hat auch noch Verspätung, endlich wird er angesagt und ich renne los. Mit ein paar Stunden Verspätung lande auch ich, gegen 20:30, im Hotel, wo
ich herzlich von Heidi und Anne empfangen werde. Anne lerne ich erst kennen, über das Wiedersehen mit Heidi und Claudia freue ich mich sehr. Anne ist eine angenehme Zimmergenossin, doch wir fallen bald recht müde in unsere Betten.

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg zu dem riesigen Einkaufscenter, in dem mitten drin die Collectormania stattfindet.

Es ist anders als auf der FedCon oder RingCon, denn es gibt keine Panels, die Stars schreiben stundenlang nur Autogramme, dazu gibt es Fotosessions und viele, viele Händlerstände.

Für uns am Wichtigsten ist natürlich: Wann kommt Kevin, um Autogramme zu geben? Es passt dann perfekt, wir sind genau zu der Zeit bei seinem Stand, als die ersten Tickets mit Nummern für ihn ausgegeben werden. Wir - Anne, Heidi und ich - sind bei den Ersten dabei. Jetzt heißt es auf Kevin warten.

In der Zwischenzeit treffen wir immer wieder auf schon bekannte Fans wie Mariola und Lindsey mit Peter oder Christine. Und begegnen neuen Gesichtern wie Jenny, die eine entzückende Karte für Kevin herumreicht, in die wir
unsere Grüße und Autogramme für ihn schreiben. Für uns wird es ernst, als Kevin bei seinem Autogrammstand erscheint. Anne entdeckt ihn. Oh, er hat die Haare wieder länger (fast wie zu Hercules-Zeiten) und einen Bart. Ich finde, er schaut gut aus.


Und dann dürfen wir auch schon zu Kevin. Es gibt eine Menge Fotos zum Aussuchen, zu meiner Freude auch von Kull. Auf so einem habe ich noch kein Autogramm, also nehme ich den Eroberer. So wenige Fans vor mir - was echt gut ist, es geht noch ruhig zu bei Kevin. Und dann stehe ich auch schon vor ihm und werde gefragt wie es mir geht und woher ich komme. „From Austria" ist ihm nicht genug, er will es genauer wissen. Ich sage ihm, dass Wien in der Nähe ist und bin etwas überrascht, als er dann nach hinten in eine Schachtel greift und die DVD "Walking Tall"
auf den Tisch legt. "Die gibt es auch in Deutsch“, meint er. Da deute ich nach hinten und sage zu Kevin, dass ich die von Heidi schon bekommen habe. Dann kommt noch eine Überraschung - er wünscht mir auf Deutsch einen
schönen Tag. Und was habe ich genau geantwortet, auch auf Deutsch? "Danke schön!" Oder? Warum vergesse ich in der Aufregung manches wieder?

Das bleibt mir aber in Erinnerung: Ich bin vor dem Stand einfach noch stehen geblieben, als Anne dran war. Sie findet plötzlich ihr Ticket nicht, und dann tönt ihr Hilferuf "Heidi!" durch den Raum. Aber alles findet sich wieder, und auch sie bekommt ihr Autogramm und noch eins für ihren Mann zu Hause.


Dann erfüllt sich noch ihr Wunsch nach einem Foto von ihr und Kevin. Er läßt sich von mir und Heidi mit ihr fotografieren. (Bei anderen Ständen hing der Hinweis, dass "posed photos" nicht erlaubt sind).
Dann ist Heidi mit Autogrammen und Foto an der Reihe, und wir verlassen Kevin fürs Erste glücklich und zufrieden.
Nach dem Mittagessen und einer gemütlichen Rast im Hotel kommt DIE Stunde dieses Tages!

Gegen 18:00 kommen wir ins Hotel Holiday Inn, wo Lindsey einen Raum gemietet hat für ein Clubtreffen mit Kevin.
Da nicht nur Mitglieder vom OEKSFC hier sind, sondern auch vom OIKSFC, haben wir eine ganze Stunde zur Verfügung. Super!


Der Raum füllt sich, und dann ist Kevin auf einmal da. Er setzt sich uns gegenüber an einen Tisch, und es geht auch schon los mit den Fragen: Über die Western, die er dreht, übers Reitenlernen, Michael Hurst, etc., etc.

Es sind so viele, dass die Stunde wie im Flug vergeht - da könnte sie doch glatt 120 Minuten lang sein. Und, wer weiß, wie viele Fotos gemacht worden sind? Die Kameras waren im Dauereinsatz.

Kevin unterhält sich auch mit Thomas, dem kleinen Sohn von Celine, und zum Abschluss überreichen wir ihm unsere Geschenke, die er erfreut entgegennimmt und für die er sich herzlich bedankt. Anne, die am Sonntag nicht mehr bei der Foto-Session dabei sein kann, bekommt noch eine Gelegenheit für einen tollen Schnappschuss mit Kevin. Und wir alle zusammen dürfen im Vorraum noch auf mehrere Gruppenfotos mit ihm.

Beim Abschied bedankt er sich zuvor noch einmal und ich freue mich wieder darüber, dass wir dieses Glück haben, Kevin so direkt erleben zu dürfen. Jetzt ist es das vierte Mal für mich, und es ist wunderbar! Wieviele Fans können ihre Lieblingsschauspieler immer nur auf der Leinwand sehen?!

Danke schön, Kevin, für diese Stunde!!!

Heidi, Anne, Claudia, Mariola und ich lassen diesen Abend bei einem köstlichen Essen gemütlich und fröhlich ausklingen.

Am Sonntag gegen Mittag verlassen uns Claudia und Anne. Sie müssen zurück nach Deutschland. Schade, dass sie sich schon verabschieden müssen. Heidi und ich gehen zurück zur Collectormania. Wir haben ja noch eine Begegnung mit Kevin vor uns: die Foto-Session.

Wir treffen uns mit Lindsey und gehen so früh wie möglich zu dem Platz, wo sich die Warteschlange für die Session aufstellen soll.

Wir müssen nämlich danach gleich Richtung Heathrow fahren. Also heißt es eine Weile warten bis es los geht. Kurz vor Beginn dürfen wir uns in Schlangenlinie vor der "Kabine" anstellen, wo die Fotos gemacht werden. Dann werden die Ersten hineingelassen. Lindsey fast an der Spitze, nur ein Mann ist vor ihr, dann ich und Heidi.

Kevin empfängt uns mit einem strahlenden Lächeln. Dann geht es los. Der Mann, Lindsey und schon ich. Ich genieße Foto-Sessions. DIE Chance, Kevin ganz nah zu sein! Jetzt ist es zum dritten Mal möglich - schöööön!
Kevin fragt, wie es mir geht. SO kann es mir nur gut gehen. Leider ist der Fotograf bald fertig und ich muss weggehen. Kevin sagt noch etwas zu mir - was ist es nur? Ich verstehe es leider nicht richtig. Und die Session geht mit Heidi schon weiter. Lindsey und ich wollen noch ein wenig zuschauen, aber die Ordnerin schickt uns weg.

Die Fotos gibt es aber erst 2 bis 3 Stunden später - zu spät für uns drei. So bittet Heidi Christine, die Bilder für uns abzuholen und uns nachzusenden. Wir lassen ihr Umschläge da und sie schaut noch, nach wem sie auf den
Fotos suchen muss. Danke schön, Christine, für die Mühe!

Lindsey und ihr Mann Peter nehmen Heidi und mich im Auto mit zum Flughafen. Dafür nochmal herzlichen Dank, es war eine angenehme Fahrt!

Heidi bleibt noch eine Weile bei mir in Terminal 4, dann müssen auch wir Abschied nehmen.

So geht wieder eine typische "Regina-Reise" zu Ende.
Bleibt die Hoffnung, dass es bald einen Grund gibt, sich wiederzusehen!
Vielleicht bei der FedCon 2008?

Regina Ziegler


Lindsey
Dies sind meine Gedanken zur Collectormania 12. Ich kann nicht glauben, dass alles vorbei ist und wir alle zurück im normalen Leben sind!
'Collectormania 12 - Oktober 2007
Ich hatte eine wirklich großartige Zeit bei der Collectormania 12, traf alte Freunde, fand neue, verbrachte die Zeit mit Plaudern, Lachen, Essen, wenig Schlaf (fremdes Bett und laute Nachbarn!) und traf Kevin. Dies war das dritte Mal, dass ich ihm begegnete, und er war das ganze Wochenende über absolut großartig, und dies sind meine Augenblicke mit ihm – 3 Autogrammunterschriften, 1 Photo Session und das Treffen der Fanclubs.
Am ersten Tag, Freitag, war Kevin nicht da, als ich ankam, und man sagte mir, er mache Pause und würde in etwa 20 Minuten zurückkommen. Ich weiß nicht, ob es 20 Minuten waren oder nicht, aber als ich das nächste Mal wieder hinsah, war Kevin da und sprach mit der Assistentin, niemand stand in der Warteschlange, so dachte ich, dass ich die Gelegenheit ergreifen sollte. Er sah mich an, als ich herantrat, und ich blickte ihn mit einem kleinen Lächeln an, dann wandte ich mich um, um ein Hercules-Foto für Kevin zum Signieren auszuwählen. Als ich zu ihm kam, sagte Kevin, dass er mich kenne, und wann wir uns das letzte Mal getroffen hätten. Ich sagte, das sei bei der London Expo gewesen, und wir sprachen ein wenig daüber. Ich fragte ihn, wie es ihm ginge, und er sagte, er sei sehr müde, da er erst um Viertel vor neun an diesem Morgen angekommen sei. Ich sagte „Jetlag“, Kevin sagte ja, und dass er wahrscheinlich um 1 Uhr am Morgen aufwachen würde. Ich sagte „oh, Party feiern“, Kevin sagte, nein, er würde schlafen, und er und der Gast neben ihm lachten. Ich auch! Kevin signierte mein Foto, ich grüßte ihn von Hannelore und dankte ihm dafür, dass er sich an mich erinnert hatte. Kevin lächelte und sagte „sehe ich dich morgen Abend?“ (beim Treffen). Ich strahlte, nickte, sagte ja, und ging als sehr glückliche Dame weg, und sehr beeindruckt von Kevins Gedächtnis.
Samstag – ich ging wieder zum Autogrammtisch und wählte diesmal ein Foto von Dylan. Als ich zu Kevin kam, sah er nicht gleich auf, sondern sagte, indem er meinen Namen überprüfte, er würde mit ‚sey‘ am Ende geschrieben (er war schon auf ein Stück Papier geschrieben worden). Ich fragte, ob er gut geschlafen habe. Er sah auf, erkannte mich, sagte hallo, in dem er meine Finger einer Hand ergriff, sie leicht schüttelte und lächelte. Überflüssig zu sagen, dass ich den Druck und das Lächeln zurückgab! Kevin sagte, dass er gut geschlafen habe, dass er gestern früh gegangen und im Fitness-Studio gewesen sei, da hatte es durch eine Absage einen Massagetermin gegeben, den er wahrgenommen habe, dabei sei er sofort eingeschlafen!!
Ich sagte, dass er morgen wegen der Zeitumstellung eine weitere Stunde gewinnen würde. Kevin erinnerte sich an die Stunde, hatte aber ursprünglich gedacht, das wäre am nächsten Wochenende. Ich fragte, ob ich ein Foto haben dürfte, Kevin lehnte sich über den Tisch, legte seinen Arm um meine Schultern (himmlisch!), und ein Assistent machte das Foto. Danke, Kevin. Ich nahm mein signiertes Foto und ging, wieder als sehr glückliche Dame.
Am Samstag Abend war das Treffen, für das Kevin uns allen sehr großzügig eine Stunde seiner Zeit gegeben hatte, um uns zu treffen. Es war eine ausgezeichnete Stunde. Er beantwortete all unsere Fragen vollständig, über seine neuen Filme, Hercules, Andromeda, andere Projekte und Golf, und brachte uns alle zum Lachen. Am Ende gaben ihm einige Mitglieder Geschenke, die Kevin öffnete, und dann posierte er für nicht wenige Fotos mit uns allen. Ich denke, Kevin war am Ende für etwa eine und eine halbe Stunde bei uns, und es war eine wunderbare Zeit. Es war eine Schande, dass sie endete und er gehen musste.

Sonntag – Mir war nicht bewusst gewesen, dass ich mir ein weiteres Autogramm holen würde, aber als ich zum Center kam und nachdem ich mit einer anderen Dame gesprochen hatte, dachte ich, ‚ja, ich tu’s!‘ Diesmal wählte ich ein Foto von Kull. Als ich Kevin erreichte, konnte der Assistent meinen Namen nicht lesen, weil er mit einem Schnörkel endete, als er aufgeschrieben worden war!, so buchstabierte ich ihn. Kevin sah ihn an und sagte, es sei ‚Lindsey‘, und dass es wie auf dem Kopf stehendes Japanisch aussähe, worüber ich kicherte. Während er mein Foto signierte, bedankte ich mich für das Treffen gestern Abend, es war großartig gewesen. Kevin sah mich an, nickte und sagte, ja, es war eine großartige Zeit. Der Assistent fragte, ob ich ein Foto wollte; ich würde nicht nein sagen, so hatte ich noch einmal Kevins Arm um meine Schultern. Mehr Himmel! Nachdem ich gegangen war, sah ich mein Foto an – Kevin hatte darauf ‚all meine Umarmungen‘ geschrieben. Ich freute mich riesig. Dann kam die Photo Session. Heidi, Regina und ich waren früh dort (etwa eine Stunde vorher!), weil wir wussten, dass die Schlange lang sein würde und wir los mussten, um rechtzeitig für ihre Heimflüge in Heathrow zu sein. Ich denke, dass Heidi anfangs ganz vorn in der Schlange war, aber als wir hereingerufen wurden, zog sie mich mit viel Kichern nach vorne, und dort musste ich bleiben!!! Es war wunderbar, das Foto mit Kevin zu bekommen, er lächelte mich an, ich gab ihm ein gewaltiges Grinsen zurück, er legte seinen Arm um meine Schultern und fragte, wie es mir ginge, ich sagte, gut, danke, und legte meine beiden Arme um ihn.
Zwei Fotos später sah Kevin mich an, lächelte wieder, ich sagte „danke, es war wunderbar“, das war’s dann, und es war Zeit zu gehen.
Danke, Kevin, für ein wirklich großartiges Wochenende, für die Gelegenheit zum Plaudern, Fotos machen zu lassen, für deine geistige Großzügigkeit. Danke dafür, dass du mitten aus dem Filmen herübergekommen bist, das haben wir alle wirklich zu schätzen gewusst, und hoffen, dich sehr bald wiederzusehen.

Lindsey

PS Am Sonntag wurde an Kevins Autogrammtisch Walking Tall-The Payback verkauft. Ich wurde gefragt, ob ich eine Kopie kaufen wolle, ich sagte, ich hätte sie beide, sie seien wirklich gut. Dann sagte Kevin, dass sie vielleicht noch zwei machen würden. Das sind gute Nachrichten, nicht wahr? Noch einmal danke, Kevin, für all die Umarmungen und für alles – bis zum nächsten Mal!
Lindsey



Anne
Wo beginne ich nur mit diesem Bericht, jetzt, wo ich wieder von meinem Wochenendabenteuer zu Hause bin?

Am besten gleich in Milton Keynes, da dies ja sicher der interessanteste Teil davon ist.

Nach einer sehr abenteurlichen Anreise von München nach Milton Keynes bin ich ziemlich müde und erschöpft im Travelodge Hotel angekommen. Regina und ich sollten uns eigentlich in Heathrow treffen, haben uns aber leider verpasst. Ich hoffe, dass nicht irgendetwas Unvorhergesehens passiert ist, denn mit dem Handy konnte ich sie nicht erreichen, ja eigentlich niemanden.

Heidi und Claudia kommen auf mein Zimmer und wir begrüssen uns herzlich. Wir versuchen nun, Regina per Handy zu erreichen – ahhhhh geschafft - und ja, sie ist noch in Heathrow und versucht mich zu finden.. ebenso wie ich es verzweifelt versucht habe. Nun, da ich inzwischen sicher hier angekommen bin, kann Regina den nächstmöglichem Bus nach Milton Keynes nehmen und zu uns kommen.

Anschließend rufe ich noch zu Hause bei Klaus an und berichte ihm, daß ich gut angekommen bin und alles in Ordnung ist, ich würde mich am nächsten Tag wieder melden.

Jetzt ist endlich Zeit zum Entspannen. Wir setzen uns zusammen, und Claudia und Heidi berichten, dass sie Kevin schon getroffen hätten, er wäre etwas brummig und müde, da er kaum geschlafen hätte. Leide unter Jetlag, und sei am Morgen auch noch zwei Stunden am Zoll festgehalten worden. Och jeeeh, der Arme.

Spät am Abend kommt dann Regina an. Sie ist müde, aber doch erleichtert. Wir begrüßen uns freundlich, und ich nehme Ihr das Gepäck ab, um sie in unser gemeinsames Zimmer zu bringen. Regina packt noch aus, während wir uns unterhalten, und ich stelle erfreut fest, dass Regina eine ganz liebe und angenehme Zimmergenossin ist. Wir beschließen auch bald, schlafen zu gehen. Morgen wird ein aufregender und spannender Tag.

Lange kann ich nicht einschlafen. Ungewohnte Umgebung, ungewohntes Bett... morgen treffe ich Kevin..... irgendwann bin ich dann doch eingeschlafen.

Regina und ich werden am Samstagmorgen gleichzeitig wach. Ein Blick auf die Uhr - 5:00. - ach herrje.. noch viel zu früh. Scheint wohl an der Zeitumstellung zu liegen. Wir drehen uns nochmal um und schlafen noch ein Stündchen.

Pünktlich um 8:00 Uhr stehen wir wie verabredet vor Claudias und Heidis Zimmer und machen uns auf den Weg zur Middleton Hall, in der die Collectormania stattfindet.

Als wir das Hotel verlassen, trifft mich ein eisig kalter Wind. Schaudernd schließe ich meine Lederjacke, und wir machen uns auf den Weg. Wir haben sehr viel Spaß unterwegs und lachen viel. Da ich Kevin zu ersten Mal begegne, bin ich sehr nervös und aufgeregt, was meine lieben Gefährtinnen sehr amüsiert. Nach etwa zehn Minuten Weg sind wir bei Middleton Hall angelangt. Ein riesiges Einkaufszentrum mit einer schier endlosen Einkaufsmeile. Mitten im Zentrum ist die Collectormania aufgebaut. Neugierig sehen wir uns um. Viele Stände mit DVD`s, Fotos und allem, was ein Fanherz so begehrt. Wir nähern uns den Autogrammständen, an denen die Stars ihre Autogramme geben. Die Tische sind noch alle unbesetzt, allerdings hat sich vor den Tischen von Michael Shanks und Chris Judge schon eine endlos lange Schlange gebildet. Kevin Sorbos Tisch ist noch leer. Wie beim Arbeitsamt müssen wir Nummern ziehen, nach denen wir dann später Zugang zu Kevins Tisch bekommen. Heidi, Regina und ich haben die Nummern 5 ,6 und 7, wobei meine die 6 ist. Da Kevin noch nicht an seinem Tisch ist , beschließen wir, noch eine Runde durch die Stände zu drehen. Als wir wieder zurückkommen und ich um die Ecke sehe, kommt Kevin gerade zur Tür herein, streckt sich und nimmt an seinem Tisch Platz. Oh Himmel, er sieht gut aus.

„Kevin ist da,“ sage ich zu Regina und Heidi, und wir stellen uns an. Vor uns ist ein junger Mann, der sich sehr viel Zeit bei Kevin lässt, und ich kann mir in Ruhe ansehen, wie das alles abläuft. Nun ist Kevins Tisch frei und niemand kommt. Der Ordner, oder Bodyguard.. wie auch immer,... sieht uns fragend an und so beschließen wir nun, zu Kevin zu gehen, der uns schon erwartungsvoll entgegen blickt.

Bevor es endgültig zu Kevins Platz geht, kommen wir noch zu einem Tisch mit vielen Fotos für Autogramme. Ich suche mir eines aus, das mir am Besten gefällt und frage, ob ich ein mitgebrachtes Bild auch unterschreiben lassen darf. Der junge Mann bei den Fotos nickt, allerdings muss ich auch dafür bezahlen. Kein Problem, damit hab ich gerechnet. Ich bezahle und sortiere alle mein Zettel, die ich so in der Hand halte, einschließlich der Bilder... was für ein Chaos. Inzwischen ist Regina bei Kevins Tisch gelandet und unterhält sich mit ihm.... nanu... deutsche Worte aus Kevins Mund.... ganz eindeutig spricht Kevin deutsch mit Regina. Regina spricht ein recht flüssiges Englisch, und trotzdem wird sie von Kevin in Deutsch begrüßt... na, das lässt doch hoffen.

Inzwischen ist Regina fertig und ich bin an der Reihe.. ja wenn das doch so einfach wäre.
Plötzlich ist alles verschwunden. Meine Mappe mit den Bildern, meine Quittung für zwei Autogramme, nichts mehr lässt sich finden. Ungeduldig sieht mich die Frau an Kevins Tisch an, die ihn während der Con betreut. Ich werde immer nervöser, denn inzwischen hat auch Kevin meine Aktion bemerkt und beobachtet mich neugierig. In seinem Gesicht zeigt sich ein belustigtes Grinsen, eine Augenbraue ist fragend hochgezogen. Meine Güte, wo ist dieser verflixte kleine Zettel. Verzweifelt schreie ich „HEIDI !“ Sie war die ganze Zeit hinter mir, doch nun ist sie wie vom Erdboden verschluckt. Ich sehe vorsichtig zu Kevin, dessen Grinsen immer breiter wird... oh Schande... am liebsten würde ich versinken.... ach, und ganz plötzlich ist dieser dämliche Zettel wieder da und meine Bilder liegen bereits vor Kevin auf dem Tisch.. wie ging das denn nun...? Ganz eigenartigerweise will Kevins Betreuung meinen Zettel jetzt auch gar nicht mehr sehen.... meine Nerven flattern und ebenso mein Magen. Völlig entnervt wende ich mich Kevin zu, der mich angrinst und dann ganz lieb und freundlich fragt: „How are you?“ Plötzlich ist meine Nervosität wie weggeblasen. Gelassen und völlig vertraut beginne ich mich mit Kevin zu unterhalten, und zwar in Englisch, so, als wäre es noch nie anders gewesen.

(Wieso lässt er mich in Englisch abquälen, während er vorher mit Regina deutsch sprach...? nicht zu fassen.)

Ich erzähle ihm, dass ich aus München komme, wobei Kevin erfreut lächelt. Er berichtet mir, dass er schon in München gelebt hätte, in Schwabing. Er nennt mir auch die Strasse, aber da ich ein sehr schlechtes Gedächtnis für irgendwelche Strassennamen habe, habe ich sie leider auch gleich wieder vergessen.

Ich nicke. „Ja, ich weiß,“ bestätige ich ihm, und nach ein paar weitern Worten steht plötzlich Heidi neben mir.... ach... wo kommt sie denn plötzlich her???

Heidi erklärt Kevin, dass ich der Webmaster seines Europäischen Fan Clubs bin und die Homepage mache und betreue. Kevin sieht mich mit einem sehr freundlichen und anerkennenden Lächeln an und sagt so etwas wie:. „Du machst einen großartigen Job.“ Plötzlich bin ich wieder ganz schüchtern und murmle ein scheues „danke“. Nun wende ich mich den Bildern zu, die ich von Kevin signieren lassen möchte. Er signiert mir das wunderschöne Kull-Foto mit:

„To Anne, all my Love“

... wowhhhh, ich bin erstmal sprachlos. Dann zeige ich ihm die Collage, die ich zusammen mit Klaus gebastelt habe. Sie zeigt Kevin als Hercules aus einer Folge, in der er an einem Wetttrinken teilnimmt und anschließend sehr verkatert ist. Davor steht eine leere Flasche „Ouzo Hercules“. Ich erkläre Kevin, dass mein Mann Klaus das gerne von ihm signiert haben möchte. Kevin sieht sich das Bild in Ruhe an, und in seinem Gesicht zeigt sich ein amüsiertes Lächeln. Er überlegt kurz, und schmunzelnd schreibt er:

To Klaus, I`ll take one more Beer

Ich lese es und denke vergnügt: Oh, lieber Kevin...du wirst dein Bier heute Abend schon noch bekommen.. Denn ich habe ihm eine Flasche Weißbier, das er so gerne mag, und ein Oktoberfestherz mitgebracht. Ich bedanke mich bei Kevin und packe meine Sachen weg. Vorsichtig frage ich, „Kevin, darf ich noch ein Foto mit Dir machen?“ Freundlich sieht er mich an, „sure“, sagte er und erhebt sich. Ufffzzzz... wenn ich bis jetzt zu Kevin hinunter sehen musste, in dem Moment, als er aufsteht, ändert sich das schlagartig, denn ich muss nun weit nach oben sehen. Kevin ist riesig. Er lehnt sich über den Tisch und legt mir seinen Arm um die Schulter, und wie selbstverständlich lege ich nun meinen Arm um seine Taille. Er fühlt sich großartig an. Regina und Heidi fotografieren beide und lassen sich viel Zeit dabei, was ich sehr genieße. Doch irgendwann ist auch dieser schöne Moment vorbei. Kevin und ich lösen uns voneinander, ich bedanke mich noch mal bei ihm und verabschiede mich mit:

“see you later!”

Kevin lächelt und nickt.

Nun ist Heidi an der Reihe. Bei ihr geht das schon sehr viel lockerer. Auch sie möchte noch mit Kevin fotografiert werden. Freundlich wie Kevin nun ist, erhebt er sich erneut und nimmt Heidi in die Arme. Diesmal fotografieren Regina und ich.

Zufrieden mit der Welt verlasse ich zusammen mit Heidi und Regina Kevins Tisch. Nun merke ich, wie mir meine Knie immer weicher werden. Mein erster Kontakt mit Kevin wird mir jetzt noch mal so richtig bewusst. Lachend schlendern wir zu einer Bank und setzen uns hin. Wir sind fröhlich und aufgedreht.

Nach einiger Zeit stoßen Claudia zusammen mit Lindsey und ihrem Mann Peter zu uns. Wir begrüßen uns herzlich.

Angeregt plaudernd schlendern wir durch Middleton Hall, bis es 11 Uhr ist und wir uns erneut zu Kevins Stand begeben, um die Clubmitglieder beider Fanclubs zu treffen. Die Besucherschlange der Fans vor Kevins Tisch ist inzwischen enorm geworden. Ich lese die Zahl 150 – 300, und von Kevin ist nichts zu sehen, er ist total verdeckt. Welch ein Glück, dass wir heute morgen so früh hier waren. Jetzt hätten wir nicht soviel Zeit mit Kevin verbringen können.

Heidi, die Hannelore vertritt, die zu unserem ganz großen Bedauern krank geworden ist und deshalb leider nicht reisen darf, unterrichtet die Gruppe, dass sich das Meeting mit Kevin um 1 Stunde nach hinten verschiebt. Die meisten der anwesenden Mädels kennen sich, und da ich kaum verstehen kann, worüber sie sich unterhalten, spähe ich zu Kevins Tisch hinüber. Aber die Schlange der anstehenden Fans ist immer dichter geworden, und es ist nichts von ihm zu sehen.

Allmählich zerstreut sich die Gruppe. Regina, Heidi und ich wollen uns nach etwas Essbarem umsehen und entdecken ein italienisches Restaurant. Wir beschließen, hier zu essen. Danach möchten Regina und ich erstmal zurück ins Hotel, da wir beide recht müde sind. Wir verabreden, dass wir uns um 17 Uhr bei Heidi und Claudia im Zimmer für das Meeting treffen.

Im Zimmer angekommen, strecken wir uns erstmal auf unseren Betten aus und plaudern angeregt und ganz plötzlich ist es kurz vor 17 Uhr. Ich beschließe, kurz zu Hause bei Klaus anzurufen, da ich mir nicht sicher bin, ob ich es später noch schaffen würde. Juhuuu..... ich habe Glück und erreiche ihn auch gleich. Stolz erzähle ich ihm, dass ich sein Autogramm bekommen habe und dass wir uns gleich mit Kevin treffen würden. Wir verabschieden uns, morgen sehen wir uns dann zu Hause am Flughafen wieder. Nun kann ich die kommenden Stunden richtig geniessen. Ich habe Klaus erreicht, alles ist in Ordnung.... genau so wie ich es mir wünsche.

Wir machen uns fertig für das Meeting. Sorgfältig überprüfe ich noch mal Kevins Geschenk, das Weißbier mit dem entsprechenden Glas und dem Oktoberfestherz. Alles ist ordentlich verpackt, dann kann es los gehen. Claudia und Heidi sind ebenfalls fertig, und wir marschieren gut gelaunt und lachend los.

Frühzeitig kommen wir im Holliday Inn an und können in aller Ruhe den Raum noch nett dekorieren. Eigenartigerweise bin ich absolut ruhig. Keine Nervosität, kein Magenflattern.. Ich freue mich darauf, Kevin zu sehen. Claudia verlässt uns, um Kevin bei der Collectormania abzuholen. Mittlerweile treffen auch noch andere Fans ein.

Es wird 18:00 Uhr, und ganz langsam kommen die Fans, die erst im Nebenzimmer Platz genommen haben, zu uns.

Heidi, Regina und ich haben uns ganz vorne in der ersten Reihe platziert. Heidi hat als stellvertretende Clubleitung den Platz Kevin gegenüber, dann nehmen Regina und ich Platz.

Alle unterhalten sich angeregt, bis es plötzlich still wird im Raum. Niemand hat Kevin kommen hören, aber jeder hat es gespürt. Kevin hat eine so unglaubliche charismatische Ausstrahlung, dass ihm sofort alle Aufmerksamkeit gehört, sobald er einen Raum betritt. Kevin begrüßt uns mit freundlichem charmanten Lächeln und nimmt vorne am Tisch Platz.... er sieht recht müde aus.

Ich merke, wie Heidi nervös wird, und zwinkere ihr aufmunternd zu. „Du schaffst das schon.“

Nach einer kleinen Einleitung und Begrüßung von Heidi beginnt Kevin nun zu berichten, über seine Filme, über seine neuen Angebote, die er hat. Er berichtet sehr humorvoll und charmant. Es läuft sehr gut für ihn zur Zeit, was uns alle sehr freut. Nun können wir unsere Fragen, die wir an ihn haben, stellen. Es ist sehr schwierig für mich, Kevins Berichten zu folgen, da ich ihn sehr schwer verstehen kann. Ich konzentriere mich daher aufs Fotografieren und versuche, so viele Bilder wie möglich von ihm zu machen. Endlich schaffe ich es, meine Frage an Kevin loszuwerden. Ich frage ihn über seine Arbeit mit den Pferden, seinen Reitunterricht und wie es ihm damit gegangen wäre. Kevin sieht mich freundlich an und beginnt zu erzählen. Er gibt sich auch tatsächlich Mühe mit seiner Aussprache, so dass ich ihn ohne Schwierigkeiten verstehen kann. Ja, es hätte ihm sehr viel Spaß gemacht mit den Pferden, er wäre jeden Tag geritten.

Eine der Fans fragt ihn, ob seine Körperbehaarung, die er sich für seinen letzten Film komplett abrasieren musste, inzwischen wieder nachgewachsen sei. Kevin wirft ein freches Lächeln in die Runde und zieht seinen Pullover soweit herunter, daß wir einen Blick auf seine behaarte Brust werfen können…. Alles ist wieder so, wie es sein soll.

Es ist plötzlich so warm…. hat eben jemand die Heizung im Zimmer aufgedreht?

Wie im Fluge vergeht die Zeit, und Heidi berichtet Kevin, dass einige von uns Geschenke für ihn mitgebracht haben und wir ihm diese noch gerne überreichen wollen. Eins der Mädels stürmt gleich zu ihm vor. Als sie fertig ist und Kevin ihr Geschenk überreicht hat, greife ich unter meinen Stuhl und bewaffnet mit der Tüte mit Weißbier und dem Herz gehe ich zu Kevin.

„ Kevin, hier ist etwas aus München für dich, ich hoffe, du magst es“. Ich zögere kurz, doch dann greife ich mutig in die Tasche und hänge ihm das Herz um den Hals. Kevin erhebt sich nun neugierig, und bevor er irgendwas sagen kann, setze ich mich wieder an meinen Platz. Neugierig inspiziert Kevin das Lebkuchenherz und wirft dann einen fragenden Blick in die Tasche, die ich vor ihm auf den Tisch gestellt habe. Er entdeckt die Flasche Weißbier und nimmt sie heraus. Über sein Gesicht huscht ein erfreutes Lächeln, na, scheinbar habe ich das richtige Geschenk für ihn ausgewählt. Ein Fan nach dem anderen kommt nun zu Kevin, um Geschenke zu übergeben. Auf seinem Tisch sieht es inzwischen aus wie auf einem weihnachtlichen Gabentisch. Kevin nimmt seine Geschenke mit charmantem freundlichen Lächeln entgegen. Die Zeit rennt weiter davon. Wir bitten Kevin noch um ein Gruppenfoto, zu dem er sich sofort bereit erklärt. Alle verlassen den Raum, um sich draußen aufzustellen. Plötzlich sind nur noch Claudia, Kevin und ich im Raum.... (glaube ich). Claudia fragt Kevin. ob er mit mir ein Foto machen würde, da ich morgen nicht mehr zum offiziellen Photoshooting kommen könnte, ich wäre zu dem Zeitpunkt bereits auf der Heimreise. Kevin sieht mich freundlich an. „Ja natürlich, komm lass uns vor die Jalousien stellen,“ Er legt seinen Arm um mich und zieht mich sanft an sich. Claudia sagt etwas zu Kevin, was ich nicht verstehen kann, aber bevor ich weiß, wie mir geschieht, dreht mich Kevin zu sich, „was wird das jetzt“ denke ich benommen, und im selben Moment umfängt mich Kevin mit beiden Armen und hält mich fest. Was für ein herrliches Gefängnis !!!!. Ich verschwinde fast in dieser Umarmung. Claudia drückt ab... und das Photo ist super nett geworden… benommen löse ich mich von Kevin und bin gar nicht in der Lage, „danke schön“ zu sagen. Plötzlich stehen wieder Menschen im Raum, und Kevin bewegt sich zur Tür.

Draußen haben sich die Fans bereits aufgestellt und warten ungeduldig auf Kevin… Er stellt sich mit dazu.

Die Gruppenfotos sind im „Kasten“, und Kevin kommt zurück in den Konferenzraum, um seine Geschenke einzusammeln. Heidi und ich sind inzwischen schon dabei, aufzuräumen.

An der Tür dreht sich Kevin nochmal um und sieht mich an. „Du fährst morgen schon nach München zurück?“ fragt er. „Ja“, bestätige ich. Kevin lächelt, „ dann wünsche ich Dir eine gute Reise“. „Danke, das wünsche ich Dir auch“, antworte ich. Ein freundliches Nicken, und dann ist Kevin verschwunden.

Noch etws benommen mache ich mich daran, den Mädels beim Aufräumen zu helfen, und anschließend beschließen Heidi, Regina, Claudia und ich, noch irgendwohin zu gehen und den Abend nett gemeinsam ausklingen zu lassen. Unterwegs stößt Mariola, die bildhübsche junge Spanierin, zu uns und wir verbringen in einem Pub bei Salat und Bier noch einen netten vergnügten Abend.

Am Sonntagmorgen ist auch schon die Zeit des ersten Abschiednehmens gekommen. Heidi und Regina gehen noch mal zur Collectormania, um mit Kevin das offizielle Photoshooting zu machen, während Claudia und ich später gemeinsam mit dem Bus nach Heathrow fahren. Es geht wieder nach Hause

Am Flughafen in München werde ich bereits von Klaus erwartet...so schön und abenteurlich dieses Wochenende war, aber so schön ist es auch wieder, nach Hause zu kommen.

Zu Hause angekommen, packe ich meine Sachen aus und erzähle dabei Klaus meine Erlebnisse.
Es war ein abenteuerliches, aber tolles Wochenende, das ich nie vergessen werde.
Ebenso wenig wie die wundervolle Begegnung mit Kevin.

Ein dickes herzliches Dankeschön an alle, die dazu beigetragen haben, dass ich dabei sein durfte.
An Heidi, Claudia, ebenso an meine Zimmergefährtin Regina
und natürlich an Kevin für einen wunderschönen Abend

Anne Genstorfer


Heidi
Collectormania 2007 – Heidis Erinnerungen

Freitag, 26. Oktober
Meine erste Begegnung mit Kevin verlief nicht allzu gut. Ich war allein, Claudia war unterwegs, um einige Interviews zu arrangieren, die leider nie geführt werden durften.
Kurz nachdem Kevin seinen Stand erreicht hatte, mit Jetlag, müde und nach einer sehr unerfreulichen Anreise nach Milton Keynes, musste ich mich ihm als Hannelores Vertretung vorstellen. Dies brachte seinen schwelenden Ärger über den Versuch, das Clubtreffen in je eine halbe Stunden für jeden seiner Fanclubs aufzuplitten, der kurz vor der Collectormania für einige Aufregung gesorgt hatte, wieder an die Oberfläche. Ich dankte ihm für das „Machtwort“, das er schließlich drei Tage zuvor gesprochen hatte, um die Situation zu klären – etwa: „Ich habe eine Stunde für beide Clubs zusammen oder gar keine.“ Er sagte, er wolle nicht über die Clubs sprechen, gab aber seine Einwilligung für das Verteilen von Zetteln, die die Mitglieder beider Clubs über das gemeinsame Treffen am Samstagabend informieren sollten, und bekam diese Nachricht auch für sich. Mitten in dem kurzen Gespräch unterbrach Brandy, Agentin für die Collectormania, begrüßte Kevin und hörte über seine Mühen, Milton Keynes zu erreichen. So musste ich viel mehr Zeit an Kevins Tisch verbringen, als ich beabsichtigt hatte, aber bevor er, etwas genervt, auf die sich ansammelnde Schlange hinter mir wies, gelang es mir wenigstens noch, ihm zu sagen, dass Claudia ihn zum Clubtreffen abholen und zum Holiday Inn bringen würde, wo Lindsey (vielen, vielen Dank an sie!) einen Raum für uns gemietet hatte.

Samstag, 27.Oktober
Ich war über diese erste Begegnung ziemlich unglücklich gewesen, die so anders verlaufen war als alle vorherigen Begegnungen mit ihm, so beschloss ich, aus meinem Herzen keine Mördergrube zu machen, als Regina, Anne und ich am Samstagmorgen zu ihm gingen, um uns Autogramme zu holen.
Ganz bestimmt hat Annes verzweifelter Hilfeschrei alle erheitert (wenn auch nicht die arme Anne selbst, aber sie hat das dann alles so gut geschafft!).
Auf Kevins „Wie geht’s dir?“ antwortete ich, dass ich etwas traurig gewesen sei, da ich für mein Gefühl gestern etwas abbekommen hatte, an dem ich keine Schuld trug, denn ich hatte von Anfang an versucht, seine beiden Club für das Treffen zusammenzubekommen. Während er einige freundliche Worte auf das tolle Foto aus „Meet the Spartans“ schrieb, das Anne für ein Autogramm für Hannelore mitgebracht hatte, bekam ich einen ganz besonderen, humorvollen, schrägen, abschätzenden Blick – Freund oder Feind??? Ich versuchte spontan, diesen Blick zurückzugeben, musste aber auf halbem Wege durch diese Mühe lachen. Als ich während des Fotos, das Anne von mir und Kevin machte, auch noch eine freundliche und aufmunternde Nackenmassage bekam, war ich getröstet, und die Welt sah viel heller aus.

Kurze Zeit später erfuhren wir, dass Brandy Kevin dazu verurteilt hatte, heute eine Stunde länger zu bleiben, da er gestern zu spät gekommen und, müde wie er war, früher gegangen war. Man hatte gehört, dass Kevin darüber herzlich geflucht hatte. Also mussten wir versuchen, in einer Art Schneeballsystem so viele Mitglieder wie möglich über die Zeitverschiebung zu unterrichten.

Jenny hatte sich ein Foto mit Kevin, ihr, ihrem Sohn Jonathan und mir gewünscht, so gingen wir drei am frühen Nachmittag noch einmal zu Kevins Tisch. Wieder posierte er bereitwillig für das Foto – anders als die meisten der anderen anwesenden Schauspieler. Danke, Julie, für dieses Foto! Ich mag Kevins Lächeln auf diesem Foto sehr, und auf das Kull-Bild, das ich ausgewählt hatte, schrieb er
FÜR HEIDI! SCHICKE DIR WARME UMARMUNGEN UND KÜSSE!“ (Vielleicht werde ich eines Tages den Mut aufbringen, diese Versprechungen einzufordern???)

Claudia, Anne, Regina und ich trafen uns in unserem Hotel für die letzten Vorbereitungen für das Treffen der Clubs mit Kevin, was die Anwendung verschiedener Kosmetika bei einigen von uns einschloss sowie Entscheidungen darüber, wer die vielen Geschenke für Kevin tragen sollte, die Claudia mitgeschleppt hatte – Hannelore, die Schokoladendekorationen auf den Süßigkeiten, die Du Claudia für Kevin und Sam mitgegeben hattest, waren nur leicht beschädigt - , die Tischdekorationen und die große Keksdose, die Claudia auch mitgebracht hatte, um das Treffen zu versüßen (kein Wunder, dass sie bei all dem vergessen hatte, ihren Schlafanzug einzupacken).
Mir fielen Steine vom Herzen, als Claudia ihre Bereitschaft ankündigte, das Clubtreffen als neutrale, keinem Club angehörende Person zu moderieren – aber es sollte anders kommen.
Wir riefen ein Taxi, Claudia stieg beim Holiday Inn aus, um Peter, der angeboten hatte, das Treffen auf Video aufzunehmen, Karl’s kostbare Videocamera zu überreichen, und ging dann weiter, um Kevin von der Collectormania abzuholen.
Anne, Regina und ich schmückten Kevins Tisch im Sycamore-Raum nett mit Claudias Mini-Halloween-Kürbissen (die beiden blinkenden fanden wir nicht, was wahrscheinlich ganz gut war, da das Blitzlicht der Kameras für Kevin später schon schwer genug zu ertragen war).

Um 17.50 Uhr begann sich der Raum zu füllen, und ich hatte immer noch einige Aufgaben in Angriff zu nehmen.
Ich hatte Lindsey versprochen, eine Umlage von 1,50 GBP für die Raummiete einzusammeln, was ich allen OEKSFC-Mitgliedern vorher angekündigt hatte. Zu meinem Erstaunen erfuhr ich nun, dass ein zweiter Raum im selben Hotel gemietet worden war, was einige Verwirrung verursachte.
Dann einigten sich Tracie (Beauftragte für den OIKSFC), die ich zum ersten Malwährend dieses Wochenendes sah, und ich schnell über einige Regeln, die es Mitgliedern beider Clubs gleichermaßen ermöglichen sollten, das Treffen zu genießen. Gruppenfoto mit Kevin und beiden Clubs zusammen? Einverstanden. Foto mit Kevin und den beiden Damen, die zu meinem äußersten Erstaunen die Zeit des Clubtreffens in dem gemieteten Raum nebenan verbrachten? Einverstanden. Austausch des
Videomaterials, das Peter und Kristina aus Finnland herstellen würden? Tracie, Peter und Kristina waren einverstanden (leider reichte die Zeit nicht dazu, Kristina nach ihrer Adresse zu fragen! Kann jemand da helfen?). Im Gegensatz zu früheren Treffen des OIKSFC, bei denen immer nur ein offizieller Fotograf Bilder gemacht hatte – wird es allen Fans erlaubt sein, ihre Kamera zu benutzen?
Ich würde Kevin danach fragen (er war später einverstanden, obwohl er es vielleicht bereut hat, weil fast jeder seine eigenen besonderen Erinnerungen mit der Kamera konservieren wollte, und die Blitzlichter nicht zur Ruhe kamen).
Nach diesen hektischen Minuten freute ich mich darauf, mich zurücklehnen zu können – jetzt würde Claudia übernehmen. Aber als Kevin ankam, pünktlich auf die Minute, war er allein!
Später erfuhren wir, dass es ihm gelungen war, seine Fesseln doch eine Stunde früher abzuschütteln, er hatte die Collectormanie verlassen, um sich in seinem Hotel frisch zu machen, so hatte er Claudia verpasst (die etwa 20 Minuten später im Holiday Inn ankam).
Ich gestehe, dass ich einige Augenblicke der Panik erlebte, als mir klar wurde, dass ich das Treffen allein würde durchstehen müssen und die letzten Reserven meines Englisch‘ zu mobilisieren hatte. Aber alles ging gut, die Atmosphäre war freundlich, Thomas G. machte einen großartigen Job, uns alle noch weiter aufzuheitern, und Kevin, der anfangs nach meinem Gefühl recht müde ausgesehen hatte, schien sich während des Treffens mehr und mehr zu entspannen. In meiner Aufregung bekam ich von seinen Antworten nicht allzu viel mit, so hoffe ich, dass die Videos bald zu haben sein werden!
Als es Zeit für die Geschenkübergabe war, füllte sich der Tisch vor Kevin sehr schnell. Am Ende ging er mit acht gefüllten Taschen los – sie sahen in seinen Händen überraschend klein aus.
Für die Gruppenfotos schenkte uns Kevin viel Zeit. Sie zeigen viele sehr glückliche Damen, die Kevin sehr dankbar sind für diesen Abend.

Sonntag, 28.Oktober
Lindsey, Regina und ich mussten uns für die Photo Session sehr früh anstellen, denn Lindsey und Peter waren so freundlich, Regina und mich danach nach Heathrow zu bringen. Ohne ihre Freundlichkeit hätte ich Kevins letzte Worte an mich nicht gehört, also noch einmal vielen Dank!
Durch die Photo Session wurden die Fans wie die Hühner gescheucht, aber dennoch fand Kevin Zeit, Regina, Lindsey und mich anzulächeln, als er uns dort warten sah. Als ich an der Reihe war, sagte er zu mir im Telegrammstil: „Gute Arbeit. Nettes Treffen. Ich hatte eine großartige Zeit!“
Ich dankte ihm aus tiefstem Herzen, verglich diese Worte mit unserer ersten Begegnung vor zwei Tagen und war sehr glücklich.

Heidi Stolte

Homepage | about Kevin | Mulitmedia | Conventions/Setvisits | OEKSFanclub | Links | Impressum | Site Map


© www.kevin-sorbo.com 2009

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü