Official European Kevin Sorbo Fanclub

FedCon – 6. bis 8. Mai 2005 in Bonn
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14. FedCon – 6. bis 8. Mai 2005 in Bonn

Die FedCon 14 oder auch "Projekt: Wurmloch". Am Ende des vergangenen Jahres erschien es uns noch ewig, aber dann verging die Zeit doch schneller als erwartet. Ich weiß, viele von Euch konnten aus den unterschiedlichsten Gründen nicht teilnehmen und ich verstehe diese Gründe gut. Deshalb haben wir uns entschlossen diesen Newsletter mit einer gigantischen Bildershow über die drei Tage FedCon in Bonn zu füllen, schließlich sollen alle Mitglieder etwas davon haben. Wie heißt es doch so schön im TV "We love to entertain you!". Doch bevor wir gleich Gas geben und Euch den Sci-Fi Event mit Kevin Sorbo und vielen anderen Schauspielkollegen aus den unterschiedlichsten Galaxien vorstellen, erst noch ein paar Worte des Dankes:

Ein herzliches Dankeschön an die FedCon 14 und all ihre vielen hilfsbereiten, netten Mitarbeiter. Ihr seid ein wirklich tolles Team! Insbesondere möchte ich Marja Kettner und Brigitte Scherr von der FedCon Pressebetreuung für die tolle und sehr lustige Pressekonferenz. Vielen Dank, dass wir teilnehmen durften!
    
Ein großes Dankeschön auch an Claudia Kern, Kevins persönliche Convention-Betreuerin während der drei tollen Tage. Ohne Claudias souveräne und tatkräftige Unterstützung wäre uns so einiges entgangen.

Aber dank ihrer Hilfe, sind wir nun zu vielen Dingen in der Lage, von denen wir vorher nur geträumt haben. Wir vom Offiziellen Europäischen Kevin Sorbo Fan Club sind sehr stolz und dankbar, dass wir so professionell und erstklassig bedient wurden. Danke, Claudia Kern.

Und zuletzt, aber ganz bestimmt nicht als "Letztes", ein besonders dickes Dankeschön an Dirk Bartholomä, den großen Boss der Federations Convention. Durch seine Fürsorge, Unterstützung und sein Entgegenkommen inklusive dem super Rabatt und kostenlosem Tagungsraum, hätte alles ganz anders ausgesehen... Wir alle würden sehr gern wiederkommen, ich denke, dass hat Kevin selbst auf der Bühne am letzten Tag auch mehr als deutlich gesagt. Also lieber Dirk, lade Kevin recht bald wieder ein und die uneingeschränkte Unterstützung des Offiziellen Europäischen Kevin Sorbo Fan Clubs ist dir sicher! Am besten gleich 2006, dann kann Kevin weiter fleißig Gitarre spielen JJJ

So, und nun zur FedCon 14 selbst oder dem großen Problem, wie fasst man drei Tage an denen sich ein Event an den nächsten reiht, zusammen? Nun, die Gästeliste konnte sich sehen lassen: Es gab 20 geladene Gäste, davon waren 16 Schauspieler, die alle irgendwie etwas Spannendes zu sagen hatten. Dann gab es mit Rick Searfoss noch einen waschechten NASA Shuttle Piloten, also im Gegensatz zu uns allen, den Weltraum schon wirklich aus der Nähe gesehen hatte. Die am Freitag, den 06. Mai 2005, um 11:00 Uhr angesetzte Pressekonferenz war sehr gut besucht. Auch die Schauspieler ließen es sich nicht nehmen und erschienen bis auf Jolene Blalock alle vollzählig. Für mich war das die erste offizielle Pressekonferenz, dass erste Mal,
   

dass ich offiziell mit TV-Teams und anderen Journalisten um die Wette eifern musste. Karl, wie gewohnt, unsere Fotograf, baute alles auf und dann ging es auch schon los. Kinder, ich kann Euch sagen, so etwas ist aufregend, besonders, wenn plötzlich Darth Vader, Captain Picard und andere die Sache stören. Wir alle, auch die Schauspieler, hatten viel Spaß. Und meine Nervosität war im Nu verflogen. Bei der Gelegenheit konnte ich auch noch ein paar andere Journalisten kennen zu lernen. Ein paar von denen waren so nett, uns ein paar Fotos zur Verfügung zu stellen. Danach ging die eigentliche Con los, d.h. wir durften draußen unsere Ausweise und Begrüßungstaschen abholen und die ersten anderen Clubmitglieder sichten. Kinder, was für eine Aufregung. Einige kannte selbst ich nur aus Briefen oder E-Mails, umso größer war das Hallo vor Ort.
 
So gegen 12:00 Uhr öffneten die großen Schwingtüren und alle strömten hinein. Der erste Eindruck? Riesige bunte Werbetafeln und viele lustige bunte Stände. Es gab umsonst Eis und gekühlte Drinks. Jede Menge Händler und tonnenweise Merchandising aus aller Welt. Und dann erste die vielen Kostüme! Wow, ich hatte ja einiges gehört, aber solch eine Vielfalt und Pracht, hatte ich doch nicht erwartet!

Unser Clubtreffen hat sich einige Male in der Uhrzeit verschoben, glücklicherweise gab es eine Informationstafel, so konnten fast alle teilnehmen. Leider sind doch zwei Leute durch die Maschen geschlüpft, sie hingen in der Leonard Nimoy Autogramm Stunde fest und konnten nicht fort. Das tut mir besonders leid, denn mit solchen Zeitproblemen konnten wir vorher nicht rechnen. Da Kevin zusätzlich zur Pressekonferenz noch einige Einzelinterviews geben konnte, wollten wir ihn dabei auch unterstützen und flexibel in der Zeit Einteilung sein. Das Clubtreffen selbst war sehr herzlich und lustig. Nach der ersten Scheu, bekam Kevin jede Menge Geschenke. Besonders der von Heidi Stolte liebevoll gestrickte Pullover gefiel allen gut. Kevin meinte zwar, der Pulli wäre etwas zu groß für ihn, aber wir alle fanden, dass Pullover
besser locker sitzen, als eng wie eine zweite Haut...

Nach dem Clubtreffen ging es zum Fotografieren. Kevin gefielen die eher kargen Wände des Sitzungsraumes nicht so gut, also entschied er kurz, dass wir vor der Leinwand von Andromeda uns aufstellen sollten. Bei der Gelegenheit kam noch Monika Schnarre dazu, die gerade ein Interview mit Robert Vogel von der TV Highlights hinter sich hatte. Also ist Robert Vogel auch noch mit auf dem Clubbild. Glücklicherweise wollten die Mitarbeiter vom Sci-Fi Channel Deutschland nicht noch mit auf das Bild, sonst hätte es noch länger gedauert. Glücklicherweise fegte Claudia da auch gerade über die Gänge und war so nett und hat das Club-Foto gemacht. Nein, sie hat zwei Club-Fotos gemacht, eben typisch Claudia. Dann war sie auch schon wieder weg, nächster Interviewtermin. Irgendwie arbeitet sie ja immer!

Danach haben wir uns alle zum Kaffee, Tee oder Kaltgetränk getroffen.Kinder, was für eine Aufregung und wie schnell doch 40 Minuten vergehen können. Wir alle freuten uns, denn so eine tolle Gelegenheit kommt so schnell nicht wieder. Danach gab es die erste Möglichkeit sich von Kevin Autogramme zu holen. Davon machten alle auch sofort Gebrauch! Kein Wunder, für die Fotos posierte Kevin ja dann umsonst...

Gegen 17:30 Uhr ging dann die Eröffnungsshow los, alle Arten von Showeinlagen wurden geboten, tolle Kostüme gezeigt und natürlich die "Dos und Don'ts" einer solchen Veranstaltung. Marc B. Lee, der Zeremonienmeister der drei Tage, war sofort der Liebling aller Fans. Er ist aber auch wirklich witzig und bietet tolle Showeinlagen. Danach ab 19:00 traten die Gaststars zum ersten Mal auf der Bühne auf. War Kevin vor der Show nicht so sicher gewesen, ob ihn das doch eher Star Trek geprägte Publikum mögen würde, so wurde ihm ein wirklich toller Empfang bereitet. Sicherlich der tosende Applaus für Leonard Nimoy und die stehenden Ovationen fehlten, aber wir alle haben laut gejubelt und der restliche Saal gleich mit. Am Ende der Vorstellung kamen dann noch mal alle Gaststars auf die Bühne, Kevin war so nett und half Jolene Blalock, die sehr schüchtern und verängstig wirkte. Aber Kevin reichte ihr hilfreich die Hand, so hatte Jolene etwas weniger Panik noch mal zurück zu kommen.

Am Sonnabend ging es dann Schlag auf Schlag weiter. Kevin war selbst früh aufgestanden und gab bereits ab 10:30 Uhr wieder fleißig Autogramme. Die Schlange wurde immer größer, denn die FedCon Helfer erzählten begeistert, dass Kevin morgens auch ganz normal mit allen anderen Hotelgästen im großen Saal gefrühstückt habe. Was für eine Gaudi das wohl gewesen sein muss?

Der Tag selbst war der vollste! Die Säle platzten aus allen Nähten und auf den Gängen ging es nur langsam vorwärts. Ich kann nur schätzen, aber ich denke, so knapp 4000 Besucher waren es wohl... Vielleicht ein paar mehr. Alle offiziellen Foto-Termine und Autogrammstunden waren gut besucht. Kaum ein Fan, der nicht nach irgendeiner Informationstafel schielte, um ja nicht den Termin zu verpassen!

Kevins Bühnenshow war nach der von Leonard Nimoy angesetzt. Und Leonard Nimoy hatte wirklich eine hervorragende Show abgeliefert. Glücklicherweise hatte Kevin den Andromeda Outtake Film, den das Studio anlässlich der 100. Folge gedreht hatte, mitgebracht. Dieser wurde gleich im Anschluss an Leonard Nimoy gezeigt und der große Saal tobte vor Lachen. Danach betrat Kevin dann selbst die Bühne und wer auch immer Zweifel gehabt hatte, wurde jetzt eines besseren belehrt. Er sprach locker über die Arbeit an der neuen Sitcom, BOBBY CANNON und beantworte die zahlreichen Fragen der Fans. Klar, der Satz, der ihn  in Europa berühmt gemacht hat, "That ain't Jim Beam!" oder "Das ist kein Jim Beam!" kam auch. Leider vergingen diese 45 Minuten auch rasend schnell. Irgendwie hat man den Eindruck, immer dann, wenn es spannend wird, dann geht alles viel schneller!

Danach begann die Disco und die meisten von uns zogen sich zurück. Ein großer Fehler, wie wir später erfuhren, denn Kevin hat sich doch tatsächlich auf der Disco sehen lassen. T'ja, da ist einigen von uns leider der Tänzer Kevin Sorbo durch die Lappen gegangen. Aber ich habe mir erzählen lassen, Kevin hatte viel Spaß und hat Weißbier getrunken. Und wer, wann und wie getanzt hat, ist immer ein Geheimnis. Die FedCon ist darin eben sehr eigen und steht nicht auf Klatsch und Tratsch.

Der Sonntag begann dann ähnlich wie der Sonnabend, allerdings mit dem Unterschied, dass Karl und ich leider den Weg nach Haus antreten mussten. Wie einigen von Euch bekannt, musste mich einer unangenehmen und ziemlich komplizierten Handoperation unterziehen, deshalb konnte ich leider nicht länger bleiben. Also fanden die folgenden Ereignisse leider ohne uns statt, ich denke, dass es aber genügend Fotos gibt, die Euch den weiteren Verlauf aufzeigen.

Kevin, der immer noch keine Ermüdungserscheinungen im Autogrammschreiben aufzeigte, gab wieder fleißig Autogramme. Alle Teilnehmer der Foto mit Kevin Aktion vom Vortag warteten sehnsüchtig auf die Abzüge, wollten sie doch alle möglichst noch ein Autogramm auf diese Fotos ergattern. Mit einiger Verspätung gab es dann die original Abzüge samt Negativ so gegen 11:30 Uhr und Kevin hatte genügend Zeit zum Signieren. Laut meinen Quellen war es am Sonntag zwar immer noch sehr voll, aber doch ein paar weniger Gäste als am Tag zuvor. Die verbleibende Clubtruppe hat dann noch ein Gruppenfoto auf dem Gang mit Kevin gemacht, eine schöne Idee. Kevin scheint sehr zufrieden mit dem Verlauf der Convention gewesen zu sein, ich habe ihn selten so ausgelassen erlebt wie in Bonn.

Am Abend auf der Verabschiedung hat Kevin dann Gitarre gespielt und ein Lied gesungen. Als ich hinterher im Krankenhaus davon hörte, war ich doch ein wenig traurig, dass ich dies Ereignis verpasst habe. Aber die vielen lieben Schilderungen der Mitglieder waren eine würdige Entschädigung, danke! Kevin hat gesagt, dass er gern wieder auf die FedCon kommen würde. Wir hoffen, dass der Veranstalter ebenso denkt und Kevin recht bald wieder einlädt. Nächstes Jahr findet die FedCon erstmals in Fulda statt. Sollte Kevin wieder kommen, dann kann ich allen nur raten, nach Fulda zu kommen. Denn neben der FedCon hat Fulda jede Menge Attraktionen zu bieten. Fulda ist eine der wenigen fast komplett erhaltenen Barockstädte, sehr sehenswert!


14. FedCon – 6. bis 8. Mai 2005 in Bonn

Weil ich nicht im Stande bin, einen vollständigen Bericht über die 14. FedCon in Bonn zu geben, werde ich mich höchst subjektiv auf Kevin und seinen Fanclub konzentrieren, wobei ich den vielen wunderbaren Schauspielern, einem echten Astronauten und vielen weiteren Personen, die ihr Bestes auf der Con gaben, bitteres Unrecht zufüge, indem ich sie gar nicht oder nur am Rande erwähne.

Etwas außer Atem kam ich am Freitag, dem 6.5., in der riesigen Eingangshalle des Maritim in Bonn an. Nicht später als 13.15 Uhr im Foyer, hatte Hannelore gesagt. Dank des GPS-Systems, das in dem Taxi eingebaut war, welches mich in ziemlich rasanter Fahrt vom Flughafen Köln-Bonn zum Maritim gebracht hatte, besaß ich noch eine Chance. Hunderte erwartungsfroher Leute füllten den Raum und bildeten Schlangen hin zu Zielen, die ich nicht sehen konnte. Schließlich entschied ich mich für eine Schlange, die durch eine ähnliche Nummer wie die meiner Eintrittskarte gekennzeichnet war, und rückte langsam mit ihr vor. Es war natürlich die falsche Schlange, wie man mir eine halbe Stunde später mitteilte.
Während des Wartens hörte ich, wie eine mir unbekannte Dame direkt hinter mir ihrem Begleiter erzählte, dass sie gestern noch bis spät in die Nacht hinein Fragen an Kevin übersetzt habe. Ich drehte mich um und sagte: “Du musst Kerstin sein! Diese Fragen hatte ich an Hannelore geschickt.” Ein kleines Wunder war geschehen – in einem riesigen Saal, vollgestopft mit Leuten, hatte ich Kerstin Schildt getroffen, eine der Übersetzerinnen des Clubs! Was für ein wundervolles Vorzeichen. Während wir miteinander sprachen, entdeckten wir sogar noch Hannelore am Eingang zum Foyer, und alles war gut.

Nachdem ich in die richtige Schlange gewiesen wordenwar, bewegte sich dort für eine Ewigkeit gar nichts, bis ich meinen FedCon -Beutel mit all seinem wichtigen und weniger wichtigen Inhalt in den Händen hielt. Als ich endlich die Stelle erreichte, an der Hannelore gestanden hatte, war sie verschwunden – aber nicht, ohne Wachen zurückzulassen – Kerstin und Jenny aus Griechenland versuchten, Clubmitglieder aus der Menge zu fischen. Der letzte Fangwar Iris Biedermann und ihre Mutter. Wir alle hasteten die Treppe ins erste Stockwerk hoch, wo wir Kevin um 14 Uhr für seine halbe Stunde mit dem Club treffen sollten, aber Claudia-Janet Kaller (schön, sie wiederzusehen) sagte uns, dass Kevin heute in einer sehr “wechselhaften” Stimmung sei und uns um 16.30 Uhr sehen würde. Also blieb Zeit, die Clubmitglieder zu umarmen, die ich schon kannte – Hannelore, Karl, Claudia, Iris, Regina Ziegler aus Österreich, Tracy aus England, Mariola aus Ungarn – und um den netten Leuten vorgestellt zu werden, die ich noch nicht kannte – Tanja Willing, Karin Wrona, Kevin und Matthias, Sohn von Hannelore und Karl, der nicht ganz aus freien Stücken hier war, wie er mir später sagte
(hoffe, er hatte trotzdem etwas Spaß).

Es war auch noch Zeit, eine erste Orientierung vorzunehmen, was nicht einfach war, denn überall wuselten Leute umher. Fantastische, liebevoll hergestellte Kostüme gaben der Menge einen sehr farbigen, belebenden Anstrich. Der Doppelgänger von Jan Luc Piccard hätte ohne weiteres für den Kapitän selbst durchgehen können.

Das Erdgeschoss des Maritim war riesig. Es umfasste mehrere Restaurants, eine große Halle, die jetzt von Händlern genutzt wurde, mehrere kleinere Räume, die für Panels vorgesehen waren, und "Main Bridge”. Dies war eine Art luxuriös eingerichtetes Theater mit vielen Sitzblocks, einer Empore und goldgerahmten Stühlen. Es bot Raum für Hunderte von Menschen und trug zu einer festlichen, würdigen Atmosphäre bei. Während des Panels von Gary Graham konnte ich einen ersten Blick auf die liebevoll dekorierte Bühne werfen, die einen großen Bildschirm für Film – rund Videovorführungen sowie ein Sternentor aufwies, durch das die Schauspieler die Bühne betraten und verließen, immer von dem charmanten und sehr professionellen Zeremonienmeister, Marc B.Lee, angekündigt.

Auch der erste Stock war der FedCon gewidmet. Hier standen kleinere Räume bereit für Photo Sessions, Spiele, Fanclubs, eine Modellbau-Ausstellung und Kunstwerke. Ich bedauere sagen zu müssen, dass ich keine Zeit fand, die letzteren beiden Räume zu besuchen, da so viel anderes zu sehen und zu tun war.


 

 

 

 

 

Auf einem Flur im ersten Stock war für die Schauspieler ein langer Tisch zum Autogrammschreiben aufgebaut worden. Dieser Ort war immer gut besucht, da viele Fans die Gelegenheit nutzten, einige Worte mit ihren Lieblingsstars zu wechseln. Hilfreicherweise zeigte eine große Tafel den Fans an, welcher Star gerade anwesend war und welcher nicht. Aber ich brauchte diese Tafel nicht, um Kevin ganz am Ende des Tisches zu entdecken, denn er überragte seine Nachbarn selbst im Sitzen. Es war ein freudiger Schock, ihn persönlich wiederzusehen, gut aussehend wie immer. Unermüdlich schrieb er Autogramme, lächelte, sprach mit den Fans, schüttelte Hände und stand sehr oft auf, um sich mit den Fans zusammen fotografieren zu lassen, die dies wünschten. Die Übungen, die er dabei machen musste, mögen sehr gut sein gewohntes Training für diesen Tag ersetzt haben.

Claudias Autorität verschaffte mir einen ausgezeichneten Beobachtungsplatz, und ich war glücklich genug, Kevin für eine nette kleine Fotoserie bei einem Mini-Flirt mit seiner Assistentin einzufangen.

Doch bald war es Zeit für das Clubtreffen mit Kevin, das Hannelore, Gott segne sie, für uns arrangiert hatte. Wir wurden in einen kleinen Raum geführt, der mit einem großen Poster von William Shatner als Captain Kirk geschmückt war. Die Glücklicheren unter uns sanken in tiefe Ledersessel, die anderen auf den Boden, aber trotz des Mangels an Sitzgelegenheiten reservierten wir doch einen Stuhl für Kevin. Während wir auf ihn warteten, versuchte ich, den Pullover, den ich für ihn gestrickt hatte, unter den Haufen von Geschenken zu schmuggeln, die Hannelore ihm überreichen wollte, aber diese Frau blieb hart wie Stahl und sagte, ich sollte ihm das Geschenk selbst geben. Als sich die Tür endlich öffnete, war es nicht Kevin, sondern Sebastian von der Sicherheit. Kevin hatte die letzten Autogrammsuchenden nicht enttäuscht zurücklassen wollen, so dauerte das Warten recht lange. Dafür wurden wir entschädigt, als Kevin den Raum betrat – selbstsicher, locker, entspannt. Einer nach dem anderen nannte seinen Namen und gab an, woher er kam, und sehr oft ging Kevin darauf ein. Die Clubmitglieder, die ein Geschenk mitgebracht hatten, gaben es ihm jetzt. Jenny, die ihm schon auf seinem Hotelflur begegnet war und ihm ein Buch über wichtige Orte Griechenlnds überreicht hatte, versprach er einen Besuch in Griechenland, und als Regina ihm die kleinen Püppchen und Figürchen übergab, die die behinderten Menschen hergestellt hatten, mit denen sie arbeitet, bat er um eine Adresse, wohin er seinen Dank senden könne. Als Hannelore an der Reihe war, all die Geschenke von Clubmitgliedern zu überreichen, die selbst nicht teilnehmen konnten, wuchs der Stapel auf dem Tisch hinter ihm sehr rasch. Geschenkpapier riss er ziemlich brutal auf und sagte: "Es ist wie Weihnachten!", was mich an ein Kind erinnerte, das nicht auf den Inhalt der Geschenke warten kann. Dabei entgingen ihm aber auch kleinste Teile nicht. Ich war die Letzte in der Reihe, und ich fürchte, mein Gedächtnis ist von diesem Moment an bis zum Ende des Treffens etwas umwölkt. Ich erinnere mich daran, etwas gemurmelt zu haben wie: Dies ist das größte Teil, das ich jemals gemacht habe. Ich habe dir 2004 in London gesagt, dass ich es tun würde, und du hast es nicht verboten, also...” Kevin fragte höflich: “Darf ich es aufmachen?”, worauf ich nur schwächlich antworten konnte: ”Es ist deins!” Während Kevin den Pullover auspackte, wollte er noch wissen, ob ich ihn selbst gemacht hätte. Als er das beigefügte Büchlein fand mit den traditionellen Bedeutungen der nordischen Muster, die ich in den Pullover eingestrickt hatte, blätterte er es kurz durch und sagte, dies würde er später lesen, wenn er Zeit hätte. Seine Mutter wüsste all dies zu schätzen. Die erste Seite, “Kevin’s Pullover”, zeigte er im Kreis herum und fügte stolz hinzu, indem er auf den zweiten Kevin im Raum zeigte: “Nicht deiner!”

Er stand sogar auf und hielt sich den Pullover an – er sah gut aus an ihm und schien zu passen, obwohl ich noch einige Zweifel an der Ärmellänge hatte. Freundlich und konzentriert beantwortete er dann alle Fragen,die ihm gestellt wurden. Er fasste den Inhalt der Sitcom Bobby Cannon” zusammen, die er plante. Zu diesem Zeitpunkt war er zuversichtlich, dass ab August gesendet werden würde, da den Produzenten die Pilotsendung gefallen habe. Als Tanja fragte, ob er irgendwelche schlechten Angewohnheiten habe, konterte er frech mit: “Furzen!”

Nach einiger Überlegung gab er dann zu, dass er wohl zu viel über Film spricht, was die Schauspieler falsch machen und über Musik, die nicht zu den Szenen passt. Hoffentlich wird jemand anders die Lücken in diesem Bericht ausfüllen, aber mein Gehirn schien leer zu sein. Allzu schnell war die kostbare Zeit vorüber. Im Flur wurde ein Gruppenfoto aufgenommen. Zu meiner Freude kam auch Monika Schnarre dazu, die ebenfalls in “Andromeda” mitgespielt hatte und eine sehr nette, natürliche und sympathische Frau zu sein schien. Gegen 19 Uhr begann in Main Bridge die Eröffnungsfeier mit einem lustigen Film, in dem Marc B. Lee ständig von einem Sci-Fi-Film in den nächsten gebeamt wurde und schließlich persönlich auf der Bühne landete. Ich will hier nicht in Einzelheiten gehen, aber ich denke, dass die Eröffnungs--- und die Abschlussfeier der FedCon einen sehr festlichen und fröhlichen Rahmen gaben, den ich eine Woche später bei der Expo in London sehr vermisste. Überflüssig zu sagen, dass Kevin bei seinem ersten Auftritt auf der Bühne umwerfend und graziös wie immer aussah.

Am Samstagmorgen fragte ich Kevin während des Autogrammschreibens, ob der Pullover ihm passte oder ob die Ärmel vielleicht zu lang seien. Zu meiner großen Erleichterung sagte er, der Pullover passe ihm, und er schiebe die Ärmel immer gern ein bisschen hoch. Auf ein Foto, das ihn zusammen mit Monika Schnarre zeigt, schrieb er seinen Namen in schönster lesbarer Schrift, und auf dem Clubausweis bekam ich sogar ein “Mit Liebe...” (Ich folgte Karls Rat später und ließ den Ausweis ein zweites Mal einschweißen J ). Für die Autogramme musste ich nichts bezahlen. Als es Zeit für die Photo Session mit Kevin war, nahm ich all meinen Mut zusammen und stellte mich direkt vor ihn, in der Hoffnung, dass er seine Arme so um mich legen würde, wie er das 2004 in London für Teresa getan hatte. Ich erinnere mich, dass ich zusammenzuckte, als seine Hände meine Schultern berührten und sein Kinn auf meinem Kopf zur Ruhe kam, aber einen Augenblick später fühlte sich diese Stellung ganz bequem an und hätte noch viel länger dauern können... Das Bild ist sehr nett geworden. Kevin sieht aus, als sagte er: “Sie gehört mir!” Da ich ein Fan bin, hat er natürlich Recht.

Um 14 Uhr begann die große Autogrammsitzung. Mit Hilfe eines ausgeklügelten, wenn auch etwas schwindligmachenden Systems wurde die Fanschlange durch Main Bridge geleitet, um Gratis-Autogramme von Andrew Robinson, Corin Nemec, Stephen Furst und Dominic Keating einzusammeln sowie die vorausbezahlten, für die ich Kevin und Brent Spiner ausgewählt hatte. Ich musste sehr gut aufpassen, um den Schauspielern nicht das falsche Bild für ihr Autogramm zu geben, denn einige von ihnen waren auf dem Bild in vollem Kostüm und Make-up abgebildet, so dass man ihr normales Selbst nicht erkennen konnte. Hannelores Mund-zuOhr-Nachrichten funktionierten sehr gut, und so trafen sich die Clubmitglieder danach zu einem kleinen Plausch in der Eingangshalle (soweit das bei dem herrschenden Lärmpegel möglich war). Während es uns nicht gelang, an etwas Kaffee heranzukommen, so hatten wir doch wenigstens eine Sitzgruppe erobert, und es fühlte sich gut an, die Füße für eine Weile auszuruhen. Kevins Panel – leider das einzige, das er gab – war direkt nach dem fabelhaften Leonard Nimoy (“Spock”) angesetzt worden, der der beliebteste Schauspieler auf der FedCon zu sein schien. Einige von uns fürchteten für Kevin – würde er die Menschen so bewegen können, wie sein unmittelbarer Vorgänger es getan hatte? Wir hätten nichts fürchten müssen. Kevin begann seine Show mit einem hinreißendkomischen Video, das er mitgebracht hatte. Darin alberte die Besatzung der Andromeda herum und machte sich über sich selbst lustig. Es enthielt auch einige sehr spaßige Szenen, die während des Drehens missglückt waren. Ein großartiger Anfang! Charmant und präzise beantwortete Kevin dann die Fragen. Es ist eine Schande, dass ich mich an so wenig erinnere, was er sagte – ich war einfach zu sehr damit beschäftigt, ihn nur anzusehen. Er beschrieb einen Arbeitstag beim Drehen von “Hercules” , mit 12 bis 14 Arbeitsstunden. Das eindrucksvollste Erlebnis der letzten zwei Jahre? Seine Kinder. Nach der Zusammenarbeit mit Anthony Quinn befragt, erzählte er uns noch einmal die Gpunkt- Geschichte, wie schon 2004 in London. Ein Fan bat darum, dass Kevin den berühmten Satz aus den Tagen seiner Arbeit für die Werbung wiederholte, und nach wenigen Sekunden der Konzentration sagte er: “Das ist kein Jim Beam”, mit seiner schönsten, wärmsten, tiefsten und rauchigsten Stimme. Er fügte hinzu: “Ich trinke das Zeug nicht.” Die Menschen waren begeistert, und Kevin musste noch einmal auf die Bühne zurückkommen. Am Sonntagnachmittag erfuhren wir über das exzellente interne Clubnachrichtensystem, dass Kevin noch einmal für ein Gruppenfoto zur Verfügung stehen würde. Dies hatte Claudia arrangiert, danke!

Leider hatte Hannelore mit ihrer Familie schon früher an diesem Tag abreisen müssen, und so verpassten sie die sehr eindrucksvolle Abschlusszeremonie. Sie war ein Feuerwerk aus Witz, Action und Farben, und jeder Star gab noch einmal sein Bestes. Wir hatten das einzigartige Vergnügen, Kevin Gitarre spielen zu hören. Er sang ein schmutziges kleines Lied, das Jimmy Buffet schrieb.
Startrek.sat1.de hat den Text:
(Ich möchte mir nicht anmaßen, Lyrik zu übersetzen – bitte verzeiht.)

Why not get drunk and screw?
 
I really do appreciate the fact you’re sittin‘ here
Your voice sounds so wonderful
But yer face don’t look to clear
So bar maid bring a pitcher, another round o‘ brew
Honey, why don’t we get drunk and screw?
Chorus:
Why don’t we get drunk and screw?
I just bought a water bed, it’s filled up for me and you
They say you are a snuff queen
Honey I don’t think that’s true
So why don’t we get drunk and screw?

Nachdem ich Kevin singen hörte, bedauere ich fast, dass “Andromeda” kein Musical ist... Während des großen Finales brachte Kevin wieder eine Kamera mit, wie er das 2004 in London getan hatte, und filmte das Publikum und alle Stars auf der Bühne. Es war ein unvergessliches Wochenende, randvoll mit Freuden, Spaß, netten Erlebnissen und freundlichen Menschen. Ich freue mich auf die nächse FedCon in der Hoffnung, dass Kevin auch wieder dabei sein wird. Eine Krönung erfuhren die Ereignisse noch hinterher, als
mich ein netter kleiner Dankbrief von Kevin erreichte, den Hannelore weitergeleitet hatte. Einen großen Dank dafür, dass Du auch das noch geplant und durchgeführt hast, Hannelore!
Heidi Stolte




Karin Wrona
Besuch der FedCon am 06. und 07. Mai 2005-05

Meine größten Highlights? Also, das ist ja wohl ganz einfach Unser FC-Meeting am 06. Mai war Klasse! Ich denke, dass auch Kevin sich wohl gefühlt hat, denn in den 2 Tagen war er wohl kaum so entspannt und locker wie bei diesem Treffen. Ich habe allerdings 10 Minuten gebraucht, um Ihn mir genauer ansehen zu können, denn zunächst die Vorstellung und dann die Situation, dass die gut Über-setzende Kerstin auf meiner Sessellehne saß, guckte Kevin doch recht häufig in unsere Richtung. O.K., dass hatte auch was für sich! Auf das Gruppenfoto bin ich sehr gespannt, und das Monika Schnarre dazu kam, fand’ ich toll! Sie war sehr peppig und sympathisch. Die neue Haarfarbe steht Ihr viel besser. Als Blondine hat Sie mir nicht so gut gefallen.

Am 06. Mai habe ich Kevin bei einer inoffiziellen Autogrammstunde beobachtet. Es war verblüffend, wie locker und häufig lachend er sein Bad in der Menge gemeistert hat. Ständig ist Kevin aufgestanden, um sich mit Fan’s fotografieren zu lassen. Wirklich beeindruckend und gar nicht üblich vor lauter Management-Vorschriften!

Bei Kevin’s Panel am 07. Mai waren die Outtakes umwerfend gut! Da sieht man mal wieder, dass ein Star nur dann liebenswert ist, wenn er viel Humor hat, und auch mal Fehler macht. Fehlerlose Menschen sind echt langweilig! Das Panel nach den Outtakes verlief allerdings etwas hektisch. Ob Kevin noch ein wichtiges Date hatte?

Die Eröffnungsfeier vom 06. Mai mit Zeremonienmeister Marc B. Lee war Spitzenklasse! Vor allem der Anfang, wo Marc durch sämtliche SciFi-Serien spazierte, war echt witzig! Überhaupt hat er seine Show an den 2 Tagen toll inzeniert! Die Auftritte der Stars fand’ ich allerdings zu kurz. Jolene Blalock, die ich sehr nett finde, hat sicher vielen Leid getan. Das eine so toll aussehende, erfolgreiche Schauspielerin so schüchtern sein kann, ist zauberhaft wie auch unbegreiflich. Kevin fand’ das wohl auch, und schien Sie bei der Eröffnungsfeier, in Anbetracht Ihres folgenden Panels – leider erfolglos – trösten zu wollen. Soviel erst mal zu Kevin!
Jetzt zu Dominic Keating & Jolene
Blalock: Das Panel mit den beiden vom 07. Mai war umwerfend komisch! Ich denke, Dominic hätte das Panel noch 3 Stunden lang durchziehen können, ohne jemanden zu langweilen! Ich würde Ihn gerne mit Gordon Michael Woolvett auf der Bühne sehen, aber ich fürchte, dann würden sich einige im Publikum geradezu totlachen. Der Blumenstrauß für Jolene war echt lieb, aber das hat Sie auch fast wieder aus dem Konzept gebracht. Ihr Lachen hat aber was für sich und Dominic hat das einige male ganz toll hinbekommen!

Die Stunt Show war Klasse! Ich liebe starke Frauen wie z.B. Xena, die gewinnt eigentlich immer. Naja, hier war’s nicht so, aber gegen 9 Männer! Trotzdem, eine Klasse Show, und der lädierte Boss … alle Achtung …… obwohl, dass war schon ganz schön leichtsinnig, so mit Gipsarm incl. Kanüle zu kämpfen!

Am 06. Mai sah ich ein Panel mit Richard Arnold. Er sprach beeindruckend von seinen Erlebnissen an vielen Star Trek-Sets anno 1970 bis heute und den interessanten Begegnungen mit den Darstellern. Zwischendurch tauchte der nicht vorgesehene Roddenberry Sohn Jugene auf. Beide mischten sich später ganz locker unter die Gäste, wie auch z.B. Marc B. Lee und Rick Searfoss, die mehrmals am Bistro anzutreffen waren.

Am 07. Mai habe ich endlich den Mut gefasst, mir von Kevin Autogramme geben zu lassen. Als ich mit weichen Knien vor Ihm stand, konnte ich gerade so auf sein „Hallo“ antworten, aber bei „Kevin“ war die Spucke weg. Als er mir die Autogramme gab, hielt ich Ihm meine Hand entgegen. Kevin stutzte, sah mich an, legte den Schreiber weg, und gab’ mir seine Hand …… und irgendwie habe ich dann auch noch den Ausgang gefunden……

Am 07. Mai hat mich Leonard Nimoy beeindruckt. Es ist schon ein Erlebnis, jemanden aus der ersten und supererfolgreichen Star Trek-Serie kennen zu lernen! Aber das Panel an sich wirkte mir zu einstudiert und unflexibel.

Der Costume Contest (Freakshow) vom 07. Mai gefiel mir nur teilweise. Manche Kostüme waren Klasse, aber die Show dazu entsprach nicht ganz meinem Humor. Außerdem war die Vielfalt der Kostüme wesentlich größer, als vorgestellt wurde. Vielleicht hätte man mehr Leute aus dem Publikum animieren bzw. auf die Bühne holen sollen? Einige Kostüme waren Klasse, z.B. der Typ, der Conan sein wollte, oder die toll he-rausgemachten (Chorknaben) Klingonen, wobei mancher dieser Gattung ganz offensichtlich das Kostüm nicht ausfüllen konnte …… zu einem Klingonen gehört eben mehr als ein Satz fauler Zähne! Dennoch gab’ es auch echt eindrucksvolle Klingonen! Xena sah auch toll aus, die Yedi-Ritter, etc…

Leider hatte ich keine Gelegenheit, Brent Spiner zu erleben, und das Panel mit Monika Schnarre ist zu ¾ dem Mittagessen zum Opfer gefallen. Aber was ich von Ihr gesehen habe, war sehr sympatisch. Die restlichen Star’s waren nicht so mein Fall, aber wäre die Organisation der FedCon besser gewesen, hätte ich mir den einen oder anderen auch noch angesehen. Die Termine lagen teilweise in den Essenszeiten (vorgeschriebene Buffet-Zeiten).

Kritisieren muss ich auch den Sitzplatz-Mangel. Da an beiden Tagen z.T. nachmittags ein „Durchhänger“ im Programm war, knubbelten sich viele Gäste im Foyer, und standen sich die Füße im Bauch. Mit 2 € pro Getränk leerte sich auch schnell die Kasse. Bei so vielen Gästen hätte uns das Maritim doch etwas entgegen kommen können, allerdings das Buffet – immerhin 60 € für 3 Tage = 4 Mahlzeiten – war sehr empfehlenswert.

Ich will es mal „außer Konkurrenz“ stellen, aber es hat mir großartig gefallen, meinen Fan Club kennen zu lernen! Ich führe extra keine Namen auf, sonst ist jemand enttäuscht, dessen Namen ich vielleicht vergessen habe, aber Ihr seid schon eine echt tolle Truppe!!!
Es grüßt Euch und Kevin, in Hoffnung auf ein Wiedersehen
Eure Karin Wrona

Der persönliche FedCon Bericht von unserer
„Fliegenden Holländerin“ Francis Teunissen:

Weil ich kein Auto habe (Das ist eine gute Sache, denn ich habe auch keinen Führerschein), habe ich meine
Freundin Jacqueline eingeladen mit mir zur FedCon in Bonn zu kommen. Sie war schon mehrfach mein "Fahrer" und ich war froh das sie zugesagt hat. Sie kam am Freitag, den 6. Mai früh und holte mich ab. Wir hatten eine schöne 2 Stunden lange Fahrt. Nach einigen Runden in der Umgebung, fanden wir unser Hotel und meldeten uns an. Nachdem wir unser Gepäck abgesetzt hatten, war es auch schon Zeit, zu suchen, wie wir zu den Maritim Hotel gelangen würden. Wir sollten zuerst mit der Straßenbahn fahren und anschließend noch ein Stück mit den U-Bahn. Es dauerte 30-25 Minuten dahin zu kommen.

Als ich sah wie groß das Maritim Hotel war, fragte ich mich wie ich nur Hannelore da finden sollte. Ich kannte sie nur von unsere Emails und Ihr Foto auf die Clubseite... Ich brauchte mir da keine Sorgen zu machen. Claudia sah mich (Ich denke sie hat mich von mein Bild auf der Clubseite erkannt?) und gab mir eine Willkommensumarmung. Da wusste ich das ich im richtigen Teil des Hotels war! Ein wenig später kamen Hannelore und Karl auch.

Endlich sahen wir uns mal im richtigen Leben und ich war froh sie nach lange Zeit begrüßen zu können. Wir hörten, dass das Programm geändert war, also rechnete ich mit sie um uns zu leiten. Das erste mal das meine Freundin und ich Kevin sahen, war er dabei war Autogramme zu schreiben. Wir guckten eine Weile zu und dann liefen wir zum Balkon, wo wir Plätze hatten. Wir sahen ein Teil der Auftritt von Stephen Furst. Ein Witzbold!

Etwas später trafen wir uns mit den Clubmitglieder auf der Terrasse des Restaurants und lernten einige nette Leute kennen. Die ganze Zeit liefen verkleidete Fans hin und her. Das war was. Da war so viel zu sehen. Wir sahen sogar verkleidete Leute in der Innenstadt von Bonn. Ist das Hingabe oder was? Ich könnte (und werde) das nie machen!

Nachdem wir was getrunken hatten, hörten wir das wir uns einige Zeit mit Kevin treffen konnten (nur Clubmitglieder). Wir trafen uns in einem separaten Zimmer und nach einige Zeit kam Kevin rein. Er sah entspannt aus. Er bekam einige Geschenke und danach konnten wir uns ihm persönlich vorstellen. Danach hatten wir die Möglichkeit ihn etwas zu fragen. Und was denkst ihr? Es viel mir nichts ein. Aber JETZT habe ich eine, (Also Kevin, falls du dies mal liest, kannst du mir die Frage nachträglich beantworten, bitte?) Ich möchte gern wissen: Von alle Filme, die je gemacht wurden, und alle Rollen in diesen Filme, was wäre die ABSOLUTE Traumrolle für Kevin?
Wer sollte dein Co-Star sein und wer sollte Regie führen?
Werde ich je eine Antwort bekommen?

Jedenfalls, Kevin war wirklich der nette Mann, den ich mich vorgestellt habe. Als alle Fragen beantwortet waren, versammelten wir uns vor einem großen Andromeda Poster für ein Gruppenbild, da war auch Monica Schnarre, die sich zu uns stellte. Danach machte jeder was er oder sie wollte. Jacqueline und ich tranken noch mal was und bestellten etwas zu essen.

Dann spazierten wir eine Weile rum bis es Zeit war für der "Opening Ceremony" . Wir hatten Balkon Plätze und das wäre normalerweise gut genug für mich, aber während der Show liefen die ganze Zeit Leute in unser Sichtrichtung hin und her und Leute, die Plätze vor uns hatten änderten ihre Pose immer wieder. Also konnten wir nicht so viel sehen. Jammerschade...... Aber, alles was wir sehen konnten, war fabelhaft. Ich habe es genossen. Etwas später am Abend sahen wir einen Teil des Auftritts von Brent Spiner. Und danach
trafen wir uns wieder mit den anderen Clubmitglieder.

Es zeigte sich das Hannelore und Karl dasselbe Hotel als wir hatten. Also konnten wir uns ein Taxi teilen. Da mein Zimmer über eine Bierstube war, habe ich nicht so gut geschlafen in dieser Nacht. Die fröhliche Leute waren sehr laut!

An Samstag sind wir am Nachmittag erst ins Maritim Hotel gegangen, weil es morgens nichts gab das wir sehen wollten. Wir wären gern etwas rumgewandert in der Umgebung, aber es regnete wie verrückt (als ich wieder daheim war hatte ich Schnupfen wie noch nie!) Also wir kamen erst am frühen Nachmittag. Es schien mir das es noch mehr Leute gab als am Freitag! Wir trafen die Anderen wieder und verbachten einige Zeit mit plaudern. Danach haben wir mal rundgeguckt bei den Merchandising-Tische. Da gab es richtig nette Sachen. Glücklicherweise hatte ich ein Budget! Also kaufte ich ein Bild von Kevin. Ich wollte mir ein Autogrammholen, aber als ich die Linie sah.......Na ja, da habe ich die Idee mal aufgegeben. Übrigens vielleicht eine Idee für die Leute von FedCon: Es wäre toll, die Rucksäcke wären in den Merchandise Räumen verboten. Ich bin da verschiedene male unangenehm angestoßen worden!

Wir trafen die Anderen wieder und wurden von Karin und Beate zum Diner eingeladen, weil sie Karten hatten, die sonst nicht gebraucht wurden. Das war so lieb. Danke noch mal dafür. Wir hatten ein schönes Essen in schöner Gesellschaft! Später waren wir wieder aufs Balkon: es war Zeit für den Kostüm Wettbewerb. Da waren so viele Kostüme das ich mal froh war, das ich nicht zu der Jury gehörte! Danach kam der Special Action Concept Show. Mann, das sah toll aus! Dann folgte Mr. Leonard Nimoy. Ein netter Mann und sehr witzig. Ich fand sein Teil der Show ganz toll.

Und dann, der Höhepunkt meines Abends: Kevin.
Er war auch sehr witzig und es machte viel Spaß ihm an zu schauen als er mit dem Publikum sprach und Fragen beantwortete. Viel zu früh war es schon wieder Zeit zurück ins Hotel zu gehen. Und uns zu verabschieden, das war am schwierigsten daran. Zurück ins Baden Hotel, tranken wir noch etwas mit ein andere Fan (tut mir leid liebes, ich habe deinen Name nicht so ganz mitbekommen!) in die Bierstube. An diese Nacht war ich so müde

nächsten Morgen sahen wir Hannelore und Karl beim Frühstück, also konnten wir uns noch verabschieden bevor sie wegfuhren. Alles im allen hatte ich eine schöne Zeit. Ich war froh Kevin mal gesehen zu haben und natürlich meine Mit-Fans und Teammitglieder. Ich denke wir haben einige Freunde gemacht in Bonn. Ich hoffe euch alle mal wieder irgendwo zu treffen. Bis dann: Seid glücklich, bleibt gesund und geschützt!
Alles liebe und eine große Umarmung,
Francis Teunissen,
Arnhem, Niederlande

   

Ein deutsches Erlebnis
FedCon XIV vom 06. – 08. Mai 2005, Bonn
von Mariola Marrero.
Alle Recht vorbehalten
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Man muss einmal auf der FEDCON gewesen sein, um zu wissen, wie eine großartige Sci-Fi Convention ist. Ich war noch nicht auf vielen, aber ich bezweifle, dass es viele bessere gibt!!
Ich hatte wirklich eine tolle Zeit, da ich einige der europäischen Clubmitglieder zum ersten Mal traf und einige bereits zum zweiten Mal: Hannelore, Karl und der Rest der Truppe. Alle Mitglieder waren sehr nett zu mir und sorgten dafür, dass ich mich gleich wie zu Haus fühlte. Dank Claudia-Janet hatte ich die Möglichkeit den Kölner Dom zu sehen und sie war die perfekte Partnerin für ein langes und abenteuerliches Wochenende! Offiziell wird auf der FedCon Englisch gesprochen, aber die meisten sprachen Deutsch. Es tut mir leid, dass ich vorher noch nie die Gelegenheit hatte, meine Kenntnisse zu verbessern ... Na ja, nächstes Mal!
Auch möchte ich gern erwähnen, dass die Organisationsleute sehr nett zu mir waren und versuchten bei all meine Fragen und Bitten, behilflich zu sein. Sie waren so toll, dass ich überlege, ob ich kommendes Jahr wiederkomme, auch wenn Kevin vielleicht nicht wieder dabei ist. Es war so aufregend, auch ohne ihn...

Allerdings
mit ihm war es noch aufregender. Ich freute mich darauf, den Mann nach meinem Besuch im Studio im letzten Dezember wieder zu sehen. Würde er mich erkennen? Als ich in der Autogrammschlange stand und für eine Freundin ein Autogramm wollte, sah er mich an und seine blauen Augen öffneten sich weit, als er "Hallo!" sagte. Als ich dann näher kam, nahm er meine Hand und erklärte er seinen Helfern, dass ich eine der letzten Besucherinnen auf dem Andromeda Set gewesen bin. Also hat er mich erkannt.

Da ich bereit war als die Erlebnisse auf der FedCon zu genießen, habe ich mir auch ein Autogramm von Corin Nemec ("Jonas") aus STARGATE geholt und die Händlerstände besucht. Eine Menge Geld ist jetzt bei denen anstatt bei mir!

Wir vom Europäischen Club hatten einen Treffpunkt in der Eingangshalle, an dem wir uns oft getroffen haben, um Capuccino zu trinken, mit Tracy (Buzzle) aus England zu reden. Sie ist wirklich sehr nett.

Dank Hannelore, hatten wir vom Club am ersten Tag ein privates Treffen mit Kevin Sorbo und ich denke, dass wird noch vom gesamtem Team berichtet werden. Also erzähle ich hier nichts, aber ich muss sagen, dass es für mich eine große Erleichterung war, einige Fragen in diesem privaten Rahmen stellen zu können, und auch noch Antworten darauf bekam!

Die Eröffnung war eine richtige Zeremonie und der Zeremonienmeister, Marc B. Lee, ist ein echter Entertainer. Ich habe ein Souvenir-Foto mit ihm, mir und Dirk! OK, zurück zum Thema. Also Kevin erinnerte sich noch an mich. Und das stellte sich beim Gruppenfoto noch mal unter Beweis. Das war einer der kostbaren Momente, an die wir uns alle gern erinnern werden. Und das Foto ist sehr schön geworden!

Von seinem Panel am Sonnabend erinnere ich nur noch wenig, aber ich kann nicht vergessen, wie ihn jemand aus dem Publikum nach Kevin Smith frage. Aber sein Gesicht spiegelte den Trauer wieder. Ich denke, dass einige von den Stars bestimmte darüber überrascht waren, dass ein so großes Publikum vor sich zu haben. Da ist es schwer, es allen Recht zu machen.

Kevin war okay. Ich denke, dass nach seinem Solo-Auftritt und seiner Freundlichkeit und seinen guten Manieren, viele Leute sich noch Autogramme geholt haben, die vorher kein Interesse an ihm gehabt haben. Sie sind ihm wohl einfach verfallen.

Das war etwas, was wir bei der Abschlusszeremonie beobachten konnten, wo alle noch einmal einen riesigen Applaus bekamen und die Menschen ihm erzählten, wie sehr sie die Bloopers Sequenz mochten. Da war es fast wie Captain Dylan Hunt und seine Crew auf der Bühne. Im abgedunkelten Licht des Abends spielte Kevin dann auf der Gitarre „Why don’t we get drunk and screw“ in einer Karaoke Version, so das alle mitsingen konnten, wenn ihnen der Liedtext nicht zu peinlich war.

Kevin war am Sonnabend sogar auf der Convention Party, was eher untypisch für ihn ist. Ich hoffe, dass er eine gute Zeit hatte! Aber ich bin mir sicher, er hatte eine tolle Zeit in Deutschland, so vielleicht klappt es ja nächstes Jahr wieder?

Alle Schauspieler haben irgendetwas geboten und ich bin froh, dass ich nach Bonn gereist bin. Ich kann diese fantastische Veranstaltung wirklich empfehlen, wo jedermann irgend etwas geboten bekommt! Nächstes Jahr werde ich bestimmt selbst ein Kostüm anziehen...
Mariola