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Deutsche Übersetzung:
Kevin Sorbo
Interview - Hercules - Andromeda
Veröffentlicht: 9. Oktober 2007
Geboren in
Mound, Minnesota, spielt Kevin Sorbo als Dylan Hunt die Hauptrolle
in der einstündigen Science-Fiction/Action-Sensation “Gene
Roddenberry's Andromeda,” die auf einer Idee aus den Archiven des
verstorbenen „Star Trek“-Schöpfers beruht. Kevin stieg in der
Titelrolle der Hit-Serie “Hercules: The Legendary Journeys“ schnell
zu internationalem Starruhm auf. Indem sie schnell die Nummer 1 der
meistgesehenen Programme im Zusammenschluss der Sender wurde,
frischte die innovative Actoin-Stunde das gesamte
Action/Abenteuer-Genre im Fernsehen auf und gab Anlass zu zwei
Spin-off-Serien. Kevin führte auch bei zwei Episoden der Show Regie
und war bei einer Fortsetzung Co-Autor. 1997 hatte Kevin sein
Spielfilm-Debüt mit "Kull the Conqueror,” einem Vorläufer von
“Conan , der Barbar.” Kevin erschien außerdem in verschiedenen
Hit-Shows wie “Dharma & Greg,” “Just Shoot Me,” “Cybill,” “The
Commish,” und “Murder, She Wrote.” Über das Schauspielen hinaus ist
Kevin Sprecher für “A World Fit for Kids,” eine gemeinnützige
Organisation, die gefährdeten Kindern Vorbeugungsprogramme gegen
Bandenwesen, Drogen und Schulabbruch zur Verfügung stellt. In
seiner Rolle erhöht Kevin das Bewusstsein für die Wichtigkeit von
Betreuung und für das Handeln als positives Rollenvorbild für die
Jugend unseres Landes.
Biografie
aus
www.kevinsorbo.net
Gilles
Nuytens:
Man rechnet
damit, dass du in einem Film names ‚Hunting and Fishing’ spielen
wirst, über den ich nicht viele Informationen finden konnte....
Kevin Sorbo:
Sie halten das ein bisschen geheim,glaube ich.
Gilles
Nuytens:
Kannst du
mir ein paar Informationen darüber geben?
Kevin Sorbo:
Nun, er ist von den Schöpfern der ‘Scary Movie’-Franchise. Sie
machten ‘Scary Movie’, 1, 2, and 3. Sie machten einen Kinofilm mit
dem Namen ‘Epic Movie’ und ‘Date Movie’.
Sie machen
Verulkungen auf andere Shows, und das wird eine Verulkung des
Kinofilms ‚300‘ werden.
Gilles
Nuytens:
Es ist eine
Art Parodie auf ‚300‘...
Kevin Sorbo:
Ja, genau das ist es. Es hat viel Spaß gemacht und war sehr lustig.
Das Studio,
Twentieth Century and New Regency, ist sehr aufgeregt darüber. Wird
wahrscheinlich zwischen dem späten Dezember und dem späten Januar
gesendet werden.
Gilles
Nuytens:
Kannst du
über die Rolle sprechen, die du spielen wirst? Ich sehe gerade, dass
du als ‚Captain‘ in den Credits stehst.
Kevin Sorbo:
Das ist alles, was ich bin: nur ein Captain. Ich bin der Captain,
die rechte Hand von Leonidas. In dem Kinofilm ‚300‘ ist das der
Bursche, dessen Sohn geköpft wurde. Und in diesem Film spiele ich
eine ähnliche Rolle, aber es wird alles auf eine viel humorvollere
Art gemacht. Die Parodie zieht sich durch den ganzen Film. Es ist
sehr lustig, aber ich darf nicht allzu viel darüber sagen.
Gilles
Nuytens:
Also bist du
zurück in der griechischen Mythologie...Wie siehst du diese Rolle im
Vergleich zu ‚Hercules‘?
Kevin Sorbo:
Tatsächlich gibt es Ähnlichkeiten zu ‚Hercules‘, aber dies ist eine
viel übertriebenere Parodie dieses Films als bei ‚Hercules‘. Selbst
wenn wir versuchten, der Mythologie zu folgen, die den meisten
Menschen vertraut ist, so fügten wir doch mit Einzeilern viele
humorvolle Elemente hinzu. Die Kampfszenen waren nie übermäßig
gewalttätig, ich meine, in einigen wurde es ernst, aber größtenteils
wurde alles in einer lustigen, leichten Art gemacht. Ich denke, wir
haben uns irgendwie einfach immer genau an diese Linie gehalten.
Gilles
Nuytens:
Du spieltest
die Hauptperson in zwei Sci-Fi- und Fantasie-Shows während sechs
und fünf Jahren. Was hat dir in jeder Rolle am besten gefallen, als
Hercules and Captain Dylan Hunt?
Kevin Sorbo:
Um mit Hercules anzufangen – ich glaube, was ich daran liebte, war
einfach die Tatsache, dass ich ein Fan von Mythologie war. Während
ich aufwuchs, las ich eine ganze Menge davon. Ich habe sie immer
geliebt. Tatsächlich so jemanden zu spielen , der ein
überlebensgroßer mythologischer Held war, das war für mich eine
ziemliche Ehre. Wir hatten eine so gute Zeit dabei. Ich lebte für
fast sieben Jahre unten in Neuseeland und drehte dort. Und ich
hatte eine so großartige Mannschaft, mit der ich arbeiten konnte,
die Besetzung und alle, wir hatten viel Spaß. Für mich war es
lachhaft: Ich wurde bezahlt, um diese Person zu spielen. Was Dylan
Hunt angeht, so war der größte Unterschied, der mir beim Spielen von
Captain Dylan Hunt gefiel, die Tatsache, dass er menschlich war. Das
war ein Bursche, der nicht unfehlbar war. Bei Hercules wusste man,
dass er gewinnen würde. Ich denke, das Schlüsselelement dieser Serie
war es, sie auf eine lustige, ironische Art zu machen, zwinker,
zwinker, irgendwie so, dass die Zuschauer wussten, dass ich bei
ihnen war und wir auf eine Art Teil desselben Teams waren. Mit
Dylan war es persönlicher. Weil hier ein Bursche ist, der nicht
immer gewann, nicht immer seinen Willen durchsetzen konnte. Er
blutete. Wenn er verletzt wurde, war er verletzt. Ich denke, vom
Standpunkt eines Schauspielers war es einfach ein Spaß, einen Helden
zu spielen, keine Frage, aber obendrauf noch einen Kerl, der Fehler
und Probleme hatte.
Gilles
Nuytens:
Du hast
schon ziemlich viel von meiner nächsten Frage beantwortet. In ‘Kull
the
Conqueror’
porträtierst du wieder einen mythologischen Helden. Ist das ein
Genre, an dem du Freude hast, oder ist es mehr eine günstige
Gelegenheit, die du dank des Erfolgs von ‚Hercules‘ hattest?
Kevin Sorbo:
Es ist sicherlich eine Kombination von beidem. Ich habe das Fantasy/
Sci-Fi-Genre immer gemocht. Davon wurde ich immer angezogen. Ich
wuchs mit den ‘Star Trek‘-Serien auf, mit ‘Outer Limits’, den
ursprünglichen Kinofilmen, den Wiederholungen mit Steve Reeves als
Hercules. Es war für mich einfach so – das war eine Art natürlichen
Fortschreitens, um in diesen Fußstapfen weiterzugehen. Aber ich habe
kürzlich viel mehr ganz andere Dinge gemacht. Gerade, während wir
jetzt miteinander sprechen, drehe ich meinen zweiten Western.
‘Hunting and Fishing’ war einfach eine Gelegenheit, einen weiteren
großen Studiofilm zu machen. Um mich da in einem anderen Format
rauszubringen. Tatsächlich bevorzuge ich das Fernsehen. Ich mag die
Routine des Fernsehens. Eine Stunde Fernsehen ist wahrscheinlich das
härteste Geschäft, in dem man arbeiten kann, mit den Stunden, die
man auf einer tagtäglichen, Jahr um Jahr –Basis einbringen muss,
aber mir gefällt das. Ich versuche, mich selbst da rauszubringen und
mehr Filme zu machen. Nach diesem Western werde ich einen Bankraub
der heutigen Zeit drehen. Über diese vier Burschen , die eine Bank
ausrauben, ich bin einer von ihnen, und alle von uns werden
schließlich getötet. Es heißt ‚The Price‘. So werfe ich mich auf
eine Art da raus und mache auch andere Dinge.
Gilles
Nuytens:
Was ist
deine beste Erinnerung an ‘Kull the Conqueror’?
Kevin Sorbo:
Ich glaube, einfach der Trip selbst, um drüben in Kroatien und der
Slowakei zu drehen. Es war eine erstaunliche Erfahrung. Es war Spaß.
Zwei Länder und zwei Städte, in denen ich noch nie zuvor in meinem
Leben gewesen war. Einfach, eine so riesige internationale Truppe
von Leuten zu sehen, die für dreieinhalb Monate für dieses Projekt
zusammengewürfelt worden waren. Es gab zwölf verschiedene Sprachen
am Set, so war es immer eine Herausforderung, die richtigen
Botschaften an die Leute rüberzubringen. Und die Chance, mit
Raffaella De Laurentiis zu arbeiten. Ich war ein großer Fan von
‘Conan der Barbar’. Ich habe Arnold Schwarzenegger einige Male
über die Jahre hinweg getroffen. Er hielt tatsächlich lange Zeit an
dem Projekt fest, weil er darüber nachdachte, seinen eigenen Vater
zu spielen, denn Kull war Conans Vater. Und noch einmal muss ich
mich auf die Vergangenheit beziehen, denn mir gefällt das Genre. Ich
mag es, das zu machen.
Gilles
Nuytens:
Mir hat der
Film wirklich gefallen. Er war wirklich unterhaltsam.
Meine
nächste Frage: Entsprach die Handlung in ‘Andromeda’ , während die
erste Staffel in Gang war, deinen Erwartungen?
Kevin
Sorbo:
Ja. Ich
dachte, es war fantastisch. Um die Sache abzukürzen, ich dachte, es
war ein großer Fehler, Robert Hewitt Wolfe als unser Zugpferd
loszuwerden. Er entwarf eine Vision für die Show über fünf Jahre
hinweg, und sie warfen ihn nach zwei Jahren hinaus. Das ist
irgendwie die Art des Studios, die Leute aus Ego-Gründen auf ihrem
Platz zu halten. Ich weiß nicht. Ich hatte gehofft, wir könnten
seine Vision durchbringen. Mir gefiel das Düstere darin, die
Unvorhersehbarkeit, und mir gefiel das Universum. So böse, wie es
war, wollte ich sehen, wie Dylan seinen Weg durch die Magogs und die
Nietscheaner und all die anderen schlimmen Leute bahnen würde.
Gilles
Nuytens:
Warst du
glücklich mit dem Ende der Show in ihrer letzten Staffel?
Kevin Sorbo:
Es ist so schwierig, allen zu gefallen, weil jeder seine eigene
Meinung haben wird. Es ist so, als ginge man zu einem Fußballspiel.
Es wird so sein, dass die eine Hälfte, die geht, den Funktionär
hassen wird, und die andere Hälfte wird ihn lieben. Es ist niemals
eine Situation mit Gewinn für beide Seiten. Mir hat es deshalb
gefallen, weil ich glaube, dass Dylan begann, in die Person
zurückzugleiten, die er in Staffel eins war. Selbst wenn er von
seiner Mannschaft gelernt hatte, etwas weniger militant und etwas
sorgloser zu sein, sozusagen, glaube ich, er wurde es Leid, ständig
mit ihnen hauptsächlich darüber zu prechen, seine Vision umzusetzen,
was er sich für ein sichereres Universum erhofft hatte. Und mir
gefällt, dass er auf eine Art mehr zum Einzelgänger wurde, dass er
sagte ‚ zum Teufel mit euch, Jungs, wenn ihr nicht mit mir sein
wollt, fein. Ich werde mein eigenes Ding machen. Ihr Jungs könnt
eure eigene Sache machen.‘ Ich mag irgendwie die
Doppeldeutigkeit in der Art, wie es endete, weil sie es – für mich –
offenließen, einen Kinofilm oder so etwas zu machen .Wenn das
geschehen wird, ich weiß nicht. Ich glaube nicht. Das Studio ist
zerfallen, es steht zum Verkauf. Sie haben auch jede Menge interne
Probleme.
Gilles
Nuytens:
Dieselbe
Frage für ‘Hercules’. Bist du glücklich mit der ersten und der
letzten Staffel?
Kevin Sorbo:
Ja. Wir haben mit fünf zweistündigen Spielfilmen angefangen, bevor
wir mit einer einstündigen Serie weitermachten. So war die zweite
Staffel in Wirklichkeit die erste der einstündigen Show. Ich mochte
sie durchweg. Die einzige Sache, die mir nicht gefallen hat, war die
Schlussstaffel von ‘Hercules’. Wir haben nur acht Episoden gemacht.
Ich war auf dem Wege, ‘Andromeda’ zu machen, aber wir hatten noch
acht Monate, bevor Andromeda anfing. So hätten sie die Staffel
leicht beenden können. Und ich habe seither erfahren, dass das
Studio, und ganz gewiss die Produzenten, Sam Raimi, gewünscht
hätten, dass sie die Staffel zu Ende gebracht hätten. Und das hätten
sie tun sollen. Ich denke, es war eine reflexartige Reaktion auf
ihrer Seite, dass ich die Show nicht weitermachen wollte. Sie boten
mir eine Verlängerung meines Vertrags für drei Jahre an, aber ich
war tatsächlich in einer Burn-out-Phase. Ich sagte ‚seht mal, wir
haben das jetzt über sieben Staffeln gemacht, und ich bin so weit,
etwas anderes zu tun.‘ Ich denke, es war ihre Art, mir – verzeih
meine Offenheit - ‚fick dich‘ zu sagen. Sie sagten nur,
„gut, schön. Lasst uns acht Stunden machen und aufhören.“ Ich
denke, sie haben das Ende überstürzt. Und sie hätten das Ende nicht
überstürzen sollen. Wir hätten leicht die vollen zweiundzwanzig
Episoden beenden können. Und letztendlich hat ihnen ihre
Kindhaftigkeit selbst geschadet, denke ich, und auch den Fans. Das
ist alles, was man tun konnte. Und es ist schade und unglücklich. Es
ist mit Sicherheit etwas, das ich immer bedauern werde, und ich
wünschte, wir hätten es wirklich beenden können.
Gilles
Nuytens:
Nach dem
Erfolg von ‘Hercules’ und ‘Andromeda’ – welche dieser Rollen hatte
die größten Auswirkungen auf dich?
Kevin Sorbo:
Oh, ganz sicherlich ‘Hercules’. Das war diejenige, die mich an den
Start brachte. Wir überholten ‘Baywatch’ Mitte 1996, ich glaube, es
war die am meisten gesehene TV-Show der Welt. Die Show gebar ‘Xena’.
‘Xena’ hätte ohne ‘Hercules’ nie existiert. Es hätte diese Show nie
gegeben. Und wir hatten auch ein Young Hercules-Spin-off. Es lief
nicht sehr gut. Es wurde nach einem Jahr abgesetzt. Aber es begann,
der Öffentlichkeit einen jungen Schauspieler namens Ryan Gosling zu
präsentieren - den, der ihn spielte. Er ist jetzt ein großer
Bursche im Kinofilm.
Gilles
Nuytens:
Ich nehme
an, auf der Straße wirst du öfter als Hercules als als Dylan Hunt
erkannt.
Kevin Sorbo:
Oh, keine Frage. Es sind vielleicht 65 % Hercules. Obwohl
‘Andromeda’ jetzt für zwei Staffeln hier in den Staaten gemacht
wurde, kaufen die Leute es auf DVD, so ist es sicher da draußen. Es
ist interessant, wie die Leute reagieren. Ich war gerade bei einer
Convention in Atlanta, Georgia, namens Dragon*Con. Dort waren
wahrscheinlich 50 000 Leute. Ich würde immer noch sagen, gut 40 %
der Fotos, die ich signierte, waren für Dylan Hunt.
Gilles
Nuytens:
Was die
Dragon*Con betrifft, wie war diese Erfahrung, da drüben?
Kevin Sorbo:
Es ist die dritte hintereinander, bei der ich war, sie laden mich
immer wieder ein. Wenn ich die Zeit erübrigen kann, gehe ich hin.
Mir gefällt es dort einfach wirklich. Sie hatten mich während der
Herc-Jahre häufig eingeladen, und während ‘Andromeda’, aber ich
drehte die meiste Zeit und schaffte es niemals da runter. Es ist ein
Heuler, muss ich dir sagen. Es ist Spaß. Mir gefällt es, mit den
Fans zu plaudern, und ich mag die Q&A Sessions, die wir machen. Ich
habe Freunde in Atlanta, also verlockt mich das ganz sicher, dort
runter zu gehen. Ein paar nette Dinner mit Freunden. Ging zu einem
Baseballspiel. Ich mache daraus auch eine Art Trip für mich selbst.
Ich werde mehr Cons besuchen. Im Augenblick ist es in meinem
Zeitplan, raus nach London zu kommen, um eine im späten Oktober zu
machen. Ich denke, das wird eine riesige dort, in einem
Einkaufscenter mit etwa zweihunderttausend Leuten. Ich hoffe, ich
kann es schaffen. Ich hörte von einer anderen in Stockholm,
Schweden, aber ich weiß nicht, wann das ist. Ich würde gern zu mehr
solchen Cons kommen. Ich wundere mich, dass ich nicht international
mehr eingeladen werde. Ich werde in Amerika zu etwa zwei oder drei
im Monat eingeladen. Ich kann zu der Mehrzahl nicht hingehen, aber
bei dem Erfolg von ‘Hercules’ und ‘Andromeda’ rund um die Welt bin
ich irgendwie überrascht, dass ich nicht zu mehr Cons in anderen
Ländern eingeladen wurde. Ab und zu bekomme ich eine Anfrage aus
Australien, aber das ist es auch wirklich schon.
Gilles
Nuytens:
In dem
Spielfilm ‘Something Beneath’ spielst du einen Priester, aber nicht
wirklich den üblichen Typ eines Priesters. Was waren deine
Erfahrungen hierbei?
Kevin Sorbo:
Die Erfahrungen waren kalt. Wir drehten oben in Winnipeg, Kanada.
Ich denke, das Drehbuch ließ ein wenig zu wünschen übrig. Ich
glaube, David Winning, unser Regisseur, machte einen großartigen
Job, indem er versuchte, etwas daraus zu retten. Es ist einfach so,
die Story selbst funktionierte nicht vollständig. Ich glaube, es
gibt darin einige nette Augenblicke. Ich hätte gern mehr Zeit mit
dem Drehbuch gehabt und mehr Zeit, tatsächlich zu drehen. Wir
bekamen nicht eine so lange Zeit, es ordentlich zu drehen, aber Hut
ab vor David Winning. Ich habe schon vorher mit David gearbeitet. Er
führte Regie bei ein paar Episoden von ‘Andromeda’. Er ist sehr
leidenschaftlich, seiner Handwerkskunst sehr ergeben. Er liebt
Schauspieler und möchte mit ihnen arbeiten. Ich denke, seinetwegen
wurde der Film weit besser, als er sich wirklich auf den Seiten las.
Gilles
Nuytens:
Was war der
Unterschied zwischen der Arbeit mit David Winning bei ‘Something
Beneath’ und der Arbeit mit ihm bei ‘Andromeda’?
Kevin Sorbo:
Nun,
ich denke, der Hauptunterschied würde die Tatsache sein, dass wir
mehr Zeit hatten – ich sagte schon, dass ich wünschte, wir hätten
bei ‘Something Beneath’ mehr Zeit gehabt – aber wir hatten immer
noch länger, als wir für eine einstündige TV-Show gehabt hätten. Wir
hatten eine längere Zeit zum Zusammenarbeiten und zum Gespräch über
die Szenen, um Knitterstellen aus dem Drehbuch herauszuarbeiten.
Wenn man eine TV-Show dreht, filmen wir die Show in nur sieben Tagen
für jede Episode. So ist das Tempo viel schneller, und es ist
einfach ein bisschen hektischer, aber David ist - egal, was, ob es
eine Stunde TV-Show ist oder ein Kinofilm, er kommt vorbereitet
herein. Ich habe niemals einen Regisseur gesehen, der so viele
Notizen schreibt, und er gibt dem Schauspieler die Drehliste für
jede Szene. Er hat schon ganz genau geplant, was er tum möchte. Und
er möchte, dass wir uns dessen bewusst sind, was er will. So
verbringt er viel Zeit und macht seine Hausaufgaben. Ich kann nur
sagen, der Unterschied ist einfach nur das Zeitelement. Davon
abgesehen, kommt er genauso herein, ob es nun ein Sieben-Tage-Dreh
oder ein Zwanzig-Tage-Dreh ist.
Gilles
Nuytens:
In ‘Avenging
Angel’ poträtierst du noch einmal einen Priester, aber wieder einen
ungewöhnlichen Priester. So ist nun nach den großen Superhelden Zeit
für Superpriester? Macht es dir Freude, Priester zu spielen?
Kevin Sorbo:
Es ist tatsächlich irgendwie lustig, dass diese ganze Priestersache
aufgetaucht ist. Ich habe das in einem anderen Spielfilm namens
‘Clipping Adam’ schon gemacht. Ich weiß nicht, was das ist mit
dieser Priestersache und mir und ein Superheld zu sein . Ich weiß
nicht, was der Zusammenhang ist, aber da läuft etwas ab. Zu dieser
Rolle wurde ich hingezogen, weil ich ein großer Fan des
Spaghetti-Westerns bin. Ich liebe alle die alten Western. Ich liebe
die Clint-Eastwood-Filme. Dieser Film las sich einfach genau wie
einer der alten ‚Hochebenen-Gammler‘ –Filme. Außerdem wollte ich
auch Western machen. Physisch -, mein Aussehen, meine
Körperlichkeit – würde es immer gut mit den Western zusammenpassen.
Und es war einfach so viel Spaß. Ich musste lernen, ein Pferd zu
reiten. Ich meine, die Kleidung, die Sets, auf denen wir drehten,
man fühlt es. Ich meine, wir sind gerade jetzt mitten in einem
Western, und er heißt ‘Prairie Fever’. Ich weiß nicht, wann er in
den Staaten gesendet wird. Ich vermute, November, Dezember, aber
wegen des Erfolgs von ‘Avenging Angel’ – es war der am dritthöchsten
eingestufte Kinofilm in der Geschichte des the Hallmark Cable
Channel – ob sie mir das anrechnen wollen oder nicht, sie geben mir
einige Anerkennung und bringen mich in wahrscheinlich zwei oder drei
weiteren Western als den Prediger zurück. Ich denke, wir sollten
eine Serie daraus machen und sie ‘The Avenger’ nennen. Ich liebte
die Voraussetzungen dazu, die Sandigkeit. Ich liebe diese
Zeitperiode in den späten 1800-Jahren. Ich finde, es ist einfach
eine sehr interessante Zeit im Westen mit der frühen Formung von
Amerika. Die Menschen haben diese Romantik, dieses romantische Ideal
von dieser Zeit. Aber weißt du, du bist da draußen auf der Spur; da
ist wirklich nichts Romantisches dran. Es war gesetzlos, schmutzig.
Du hattest die Indianer und das Eindringen in ihr Territorium, du
hattest die Tiere, die Bären und alles andere da draußen in dieser
Zeit. Unglücklicherweise ist es uns gelungen, sie alle auszulöschen.
Weißt du, es ist interessant. Es war eine interessante Zeit.
Gilles
Nuytens:
Kannst du
ein bisschen über deine Erfahrungen in ‘The OC’ sprechen??
Kevin Sorbo:
Ursprünglich kam ich hinein, um nur zwei Episoden zu machen.
Anscheinend gefiel ihnen mein Charakter, so dass sie mich
schließlich in allen sieben ihrer letzten Episoden einsetzten, bevor
sie die Serie absetzten. Ich erinnere mich: Als ich am ersten Tag
ans Set kam,
kam Peter
Gallagher zu mir und er sagte, „weißt du, sie werden die Serie
nach diesem Jahr absetzen“. Ich sagte, „wirklich?‘ Er
sagte, „ja, sie sind einfach fertig damit.“ Sie sind bereit,
weiterzuziehen. Alle Produzenten haben andere Projekte, Dinge, die
sie tun wollen, dass sie es jetzt einfach nur unter Dach und Fach
bringen wollen. Ich sagte „Okay“. Und dann dehnten sie meine
Rolle immer weiter aus, aber was lustig an der Sache ist, sie haben
viele Fragen der Fans niemals wirklich beantwortet. Ganz sicher
haben sie meine nicht beantwortet. Ich meine, ich komme da runter,
um Bens Vater zu spielen – oder Ryans, sollte ich sagen. Ich war auf
eine Art schockiert, dass sie niemals eine Szene hatten, die
tatsächlich die wirkliche Einigung zwischen Vater und Sohn zeigte.
Da ist ein Bursche, der sich davon machte, seine Familie zurückließ.
Sein Kind ist erst zehn Jahre alt, er muss etwa zehn Jahre im
Gefängnis verbracht haben, er ist kein guter Kerl. Anfangs stieg ich
damit ein, diesen wirklich schmierigen Kerl zu spielen, und sie
schwächten meinen Charakter ständig ab, und das habe ich nicht
verstanden. Es gab keinen Sinn, warum sie mit diesem disney-artigen
Gefühl abschließen wollten. Es hätte mir nichts ausgemacht. Mir
hätte es gefallen, wenn mein Charakter in einen guten Jungen
umgewandelt worden wäre, aber nichts von diesen Dingen ist
angesprochen worden. Ich wurde völlig überraschend einfach plötzlich
ein guter Junge. Ich denke, das passiert mit Shows, die abgesetzt
werden sollen: die Autoren werden faul. Es gibt da eine ‚ist mir
egal‘-Haltung, die sich auf all die anderen Autoren überträgt.
Sie machen das irgendwie nur pro forma, weil sie andere Dinge
haben, die sie tun wollen.
Gilles
Nuytens:
Du hast
einige Episoden von ‘Hercules’ und ‘Andromeda’geschrieben und Regie
dabei geführt. Ist das etwas, das du gern tust und das du weiterhin
verfolgen möchtest?
Kevin Sorbo:
Ja, ich weiß nicht so recht, was das Schreiben betrifft. Ich meine,
ich kann die Autoren in die Pfanne hauen, aber ich denke, Schreiben
ist eine schwierige Sache. Das denke ich wirklich. Ich denke,
Autoren haben den härtesten Teil des Jobs. Und ich hab’s gemacht,
aber ich habe nicht den Anspruch, ein großartiger Autor zu sein. Ich
denke allerdings, dass ich ein guter Umschreiber bin. Ich glaube,
ich kann die Arbeit anderer ansehen und die Löcher finden. Was ich
denke, das passiert, ist, dass die Autoren ihrer eigenen Arbeit so
nahe kommen und in der Abgeschiedenheit ihrer eigenen kleinen Kabine
und des Computers die Stimmen aller Charaktere verlieren. Wenn du
diese Dinge mit all den anderen Autoren laut liest, kommt es ans
Licht . Du kannst sehen, wo die Probleme sind. Ich finde, Autoren
nehmen das zu persönlich. Es ist keine Kritik, es ist einfach
Realität. Und ich habe das herausgefunden, indem ich selbst schrieb.
Ich glaube, es ist wichtig für Autoren, wenn sie für Fernsehen oder
Kinofilme schreiben, was immer es auch sein mag, dass sie Menschen
haben, die sich das ansehen, Freunde, Menschen, denen sie vertrauen,
was auch immer, und sagen: ‚Schau mal, was denkst du darüber?
Was, glaubst du, ist gut oder schlecht daran?‘ Ich glaube, das
ist der einzige Weg, wie man aus sich einen besseren Autor machen
kann. Ich habe nur einfach nicht die Geduld dazu, ein leeres Stück
Papier anzusehen und es zum Leben zu bringen. Aber was das
Regieführen anbelangt, ja, das liebe ich. Und tatsächlich fragt
Hallmark jetzt gerade, ob ich meinen Hut wieder in den Ring zurück
werfen und damit anfangen will, mehr Regie zu führen. Ich denke, ein
Stück die Straße ins nächste Jahr hinunter oder schon eher werde ich
bei einem Kinofilm für Hallmark Regie führen.
Gilles
Nuytens:
Wenn man
dir Gelegenheit gäbe, einen Charakter deiner eigenen Wahl zu
spielen, in einem Film deiner Wahl, was würdest du aussuchen?
Kevin Sorbo:
Weißt
du, ich will immer noch alles machen. Ich würde es lieben, einen
Bösewicht auf der Linie von John Malkovichs Charakter in ‘In the
Line of Fire’ zu spielen, dem Clint Eastwood-Film, den er machte.
Ich dachte, er war so ein erstaunlicher Bösewicht darin. Aber ich
möchte diese romantische Komödie machen. Ich möchte so etwas wie
‘When Harry Met Sally’ machen. Ich möchte meine eigenen Version
machen, aber nicht genau von diesem Film, sondern von diesem Typ
der romantischen Komödie. Ich weiß nicht, warum, aber ich wurde
immer schon dorthin gezogen. Ich mag das komödiantische Element. Ich
mag das romantische Element. Diese romantische Person ist noch immer
in mir. Ich würde liebend gern so etwas tun, diese zeitlose
romantische Komödie machen.
Gilles
Nuytens:
Was, im
Allgemeinen, zieht dich bei einer bestimmten Rolle an?
Kevin Sorbo:
Glaub es oder nicht, sehr viel davon hat mit meinem Manager zu tun.
Ich habe einen Manager, der offensichtlich versuchen wird, meine
Karriere in eine Richtung zu steuern, die segensreich für uns beide
ist. Drehbücher werden immerzu eingesandt. Ich bin ziemlich gut
darin, Drehbücher zu lesen und all die Löcher und sowas zu sehen.
Aber für mich beginnt es nicht mit dem Drehbuch als Ganzem, sondern
mit dem Charakter. Und ob es dieser Typ von Kerl ist, den ich
spielen möchte. Es reduziert sich wirklich auf etwas so Einfaches.
Die Drehbücher können mit Umschreiben fast immer gerettet werden,
wenn man die richtigen Autoren hat und die Zeit, es zu tun, aber
zum größten Teil kommt es immer noch auf den Charakter an, der auf
der Seite festgeschrieben ist. Das ist die Sache, die mich am
meisten anzieht. Es ist so, wie du früher sagtest, wegen des
Erfolgs von so etwas wie ‘Hercules’, wegen dieser Rollen, ist das
immer noch die Mehrzahl der Rollen, die hereinkommen, aber ich bin
daran wirklich nicht interessiert. Es gibt ein paar andere Dinge,
die auch angeboten wurden, die irgendwie von derselben Art sind, und
das ist einfach nicht das, wohin ich im Augenblick gehen möchte.
Wenn ich in dieser Art von Fantasiewelt bleiben wollte, würde ich
liebend gern einen Pirat spielen, einfach nur, weil mit ‘Piraten der
Karibik’ offensichtlich auch viel Interesse in dieser Art Genre
begonnen hat. Wenn etwas in dieser Art in einer TV-Serie vorbeikäme,
denke ich, dass ich interessiert sein könnte, mir das anzusehen.
Gilles
Nuytens:
In manchen
TV-Produktionen gibt es öfter Rivalitäten zwischen den Schauspielern
und andere Arten negativer Publicity, über die die Presse auf
regelmäßiger Basis berichtet. Was, denkst du, bewirkt den negativen
Einfluss auf TV-Shows? Geschichten über Schauspieler und all das.
Kevin Sorbo:
Über mich wird nicht so viel geschrieben, weil ich denke, dass ich
ein viel langweiligeres Leben führe für die meisten der Leute, die
diese negativen Geschichten schreiben wollen und für die Presse,
besonders in Amerika. Und ich habe gehört, dass es z.B. in England
noch schlechter ist, wo die Regenbogenpresse sogar noch schlimmer
ist. Es ist bedauerlich, wenn du all diese Geschichten über Lindsay
Lohan und Britney Spears und all dies Zeug siehst. Du schreibst es
auch der Jugend zu, aber wenn es da ein Problem mit Alkohol und den
Drogen gibt, und das kann jeden betreffen, wird offensichtlich das
Scheinwerferlicht auf ihnen viel größer sein als auf einer Person,
die nicht in diesem Geschäft ist. Aber es ist seltsam. In Amerika
lieben wir es, unsere Helden zu haben, ob sie im Film, Fernsehen
oder im Sport sind, aber gleichzeitig lieben wir es, sie
herunterzureißen. Ich denke, hier kommt das Ganze, diese Eifersucht
und der Neid und all diese Art Dinge bei den Menschen ins Spiel. Und
eine Art Haben- und Nichthaben –Mentalität. Es ist fast, als ob man
in eine Art seltsame kommunistische Partei hineinfällt, wo alle
gleich sind und die Leute eifersüchtig sind auf andere Leute, die
erfolgreicher sind als du. Ich habe Menschen, die erfolgreich sind,
immer als motivierenden Antrieb für mich angesehen. Ich bin nicht
mit irgendwelchem Geld aufgewachsen. Ich bin nicht mit Sachen
aufgewachsen. Ich bekam abgelegte Sachen von meinen Brüdern, aber
ich schaute auf Menschen, die erfolgreich waren. Und für mich war
das ein Motivationsfaktor, erfolgreich sein zu wollen. Ich hatte
niemals wirklich diese Eifersucht jemandem gegenüber, der eine
größere, bessere Karriere hatte als ich. Ich sagte mir einfach, ‘okay,
ich werde härter arbeiten, um dorthin zu kommen.’
Bedauerlicherweise leben wir in einer Gesellschaft, in der die Leute
Erfolg für eine Weile als großartig ansehen und dann diese Person
wieder niederreißen und sie sich schlecht fühlen lassen wollen. Ich
denke, es ist geht darum, ein besseres Selbstgefühl zu bekommen.
Gilles
Nuytens:
Abgesehen
von dem, worüber wir schon gesprochen haben, was können wir von dir
in der Zukunft erwarten?
Kevin Sorbo:
Nun, deine Vermutung ist wahrscheinlich genauso gut wie meine.
Gerade jetzt kreuzen die Dinge mit einem netten Tempo herum, und es
war ein arbeitsreiches Jahr für mich. Ich habe die sieben Episoden
von ‘The OC’ gemacht, ich machte den Western, ich machte diesen
Film namens ‘Hunting and Fishing’ für Twentieth Century Fox, ich
habe jetzt noch einen Western. Ich habe auch noch zwei ‘Walking
Tall’s gemacht. Ich weiß nicht, ob sie schon drüben sind. Der
ursprüngliche Film ‘Walking Tall’ wurde damals in den 1970ern
gemacht. The Rock machte eine Wiederauflage. Ursprünglich hätte ich
das tun sollen, aber ich konnte es nicht machen, aber dann kam Sony
Studios zu mir, und sie machten zwei im letzten Sommer. Eins ist vor
drei Monaten herausgekommen, machte sich sehr gut, es heißt ‘Walking
Tall: The Payback‘. Und dann, Ende September, kam ‘Walking Tall:
Lone Justice’ auf DVD heraus. Es ging direkt auf DVD, aber sie
machten sich sehr gut. Es spielt in der heutigen Zeit, ein
Ex-Ex-Marinesoldat kommt in seine Heimatstadt zurück. Seine
Heimatstadt ist von einer Art kleinkrimineller mafiaähnlicher Leute
übernommen worden. Sein Vater ist der Sheriff und wird getötet. Und
er nimmt das Gesetz in seine eigenen Hände. So ist das ein guter,
heutzeitiger Actionfilm. Ich habe einen kleinen Thriller, für den
ich, wenn wir die Zeit einrichten können, bestimmt in ein paar
Wochen rauf nach Chicago zum Drehen gehe. Es ist eine Art
Haumesser-Film mit einem sehr niedrigen Budget. Ich hoffe, das
klappt. Und da ist noch etwas: dieser Film namens ‘The Price’, über
den ich dir erzählte, in dem ich einen Bankräuber spiele, und es
gibt einen Spielfilm im Januar namens ‘Sleeping with the Lion’, so
hoffe ich, dass alles klappt. Es ist ein wunderbares Drehbuch. Ich
spiele einen sehr mit Fehlern behafteten Charakter in der
Strafverfolgungsbehörde und werde sehen, was damit geschieht. Sie
sagen, dass sie schon alles zusammengesetzt haben, aber ich glaube
nie an ein Geschäft, bis es geschieht. So fahre ich bis jetzt an der
Küste entlang und versuche, eine gute Zeit zu haben.
Gilles
Nuytens:
Gibt es eine
existierende TV-Show, von der du gern ein Teil wärst, So etwas wie
‘Heroes’, oder eine andere TV-Sshow?
Kevin Sorbo:
Ich sehe nicht sehr viel fern. Ich schaue mir alles einmal an, um zu
sehen, was da draußen vor sich geht. Offensichtlich ist ‘Heroes’
sehr populär. Ich möchte die erste Staffel ausleihen oder kaufen,
alles ansehen, weil ich sehen möchte, was los ist, wenn der
Medienrummel bei einer Sache so groß ist. Es gibt eine neue Serie,
von der ich wirklich gern ein Teil wäre, aber ich weiß davon nicht
viel, außer der Pilotsendung. Sie heißt ‘Journeyman’. Ich glaube,
dafür könnte ich perfekt sein. Aber man bekommt nicht alles, was man
möchte. Im jetzt laufenden Fernsehen – wenn es eine Chance gibt,
eine wiederkehrende Rolle zu spielen, würde ich liebend gern etwas
bei ‘Heroes’ bekommen, aber sicher bei ‘House’. Ich denke, das ist
eine großartige Show. Sie ist gut geschrieben, gut gespielt. Ich mag
die Charaktere, mag die Tiefe der Charaktere und die Fehler, die sie
haben.
(übersetzt
von Heidi Stolte)

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