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Kevin Sorbo Biografie |
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Nach außen hin jedoch hatte sich nichts geändert. An den Morgen schleppte er Stapel von Zeitungen, dann ging er in die Schule, wo er abgesehen von den Unterrichtsstunden noch Energie fand, American Football zu spielen (als offensiver oder defensiver Linienrichter) und viele andere Sportarten auszuüben. «Ich wuchs auf, indem ich alles spielte, woran man möglicherweise denken kann – Basketball, Baseball, Golf, Tennis und Radfahren. Es war für mich im Hinblick auf die Kameradschaft unter Gleichaltrigen immer wichtig zu lernen, wie man mit anderen Menschen umgeht, und soziale Fähigkeiten zu entwickeln.» Er war im Studentenrat und wurde als der Vielseitigste gewählt. In Mußestunden starrte er in den Nachthimmel, küsste Mädchen und träumte davon, unverwundbar zu sein und die Welt zu retten, davon, ein professioneller Sportler zu sein, sein eigenes Haus zu bauen, das er entworfen hatte, und...davon, Schauspieler zu werden. Kevin teilte seinen geliebten Traum mit niemandem – weder mit den Busenfreunden noch mit Freundinnen, noch mit Eltern. «Ich war von der Erziehung her eine Art Macho, und so etwas wie Schauspielen wurde als Sache für Weicheier angesehen.» Obwohl er sich darüber Sorgen machte, sein cooles Image zu beschädigen, nahm Kevin an einigen Theaterstücken in der High School teil.
Kevin graduierte 1977 von der High School und besuchte die Minnesota State University Moorhead (damals als Moorhead State University bekannt). Seine erste Wahl war Architektur, aber sein Patenonkel, der Architekt war, redete ihm das aus. So waren seine Hauptfächer Marketing und Werbung. Sport wurde nicht aufgegeben – er spielte Football, Baseball, Basketball, Hockey und begann, Gewichte zu heben.
«Ich sträubte mich dagegen, mich in Drama-Kurse einzuschreiben, so schlich ich mich immer hinein und sah zu. Erst in meinem letzten Jahr begann ich mich wirklich zu engagieren – und gab endlich mir selbst gegenüber zu, dass es das war, was ich wirklich machen wollte.» Kevin spielte in verschiedenen Stücken mit und gewann an Sicherheit auf der Theaterbühne. Und das führte zu etwas Unvermeidbarem – 1981 brach Kevin das Universitätsstudium ab. Aus gutem Grund, wie er es betrachtete. Seine Eltern waren nicht wirklich davon begeistert, dass er so kurz vor einem Abschluss die Universität verließ. Aber sie drängten ihn nicht. «Sie standen einfach immer hinter mir, so war es ein langer Weg, und sie reisten irgendwie mit mir mit. Sie haben großen Anteil daran, denke ich, dass ich heute Erfolg habe.»
Kevin bekam die Screen Actors Guild card (für eine Fernsehwerbung für Target-Einzelhandel) und war erfreut über die Chance, einer Theatergruppe in Dallas, Texas, beizutreten. Aber bald wurde klar, dass die Welt des Show-Business' nicht gerade auf ihn gewartet hatte. «Ich mochte das Theater, aber ich hatte kein Geld für Schauspielunterricht. Ich arbeitete als Barmixer und Rausschmeißer, aber ich hasste es, in verräucherten Nachtclubs zu arbeiten.» Wegen seines Aussehens wurde er für gedruckte Werbeanzeigen, kleinere Werbespots und einige Arbeit als Model gecastet. Er wirkte in örtlichen Stücken mit. Es gelang ihm, eine Rolle in einer Serie zu bekommen. Das war alles. Aber Kevin weigerte sich, den Traum sterben zu lassen.
Mit 24, während er mit einer Bühnentruppe arbeitete,
Schauspielunterricht nahm und Werbesendungen drehte, verliebte sich
Kevin in ein Model, das ihn davon überzeugte, mit ihm nach
Europa zu ziehen. «Ich erzählte meinen Eltern, dass ich für drei
Monate nach Europa gehen würde, und ich blieb drei Jahre.» Sie
lebten hauptsächlich in Mailand, Paris und München. Kevin arbeitete
als Model und manchmal als Schauspieler. Er wurde mit gedruckten Anzeigen und viel Arbeit für die Werbung recht erfolgreich, er
wurde von Gianni Versace persönlich ausgewählt, um an seinen
Laufsteg-Shows teilzunehmen. Kevin hing mit den Schauspielern herum
und gründete eine 10-Spiel-Baseball-Liga in Deutschland. Er machte
viele schwarz-weiß Fotos. Er schrieb traurige Gedichte- nur für
sich selbst. «Das meiste, das ich schrieb, stammt aus meinen
Zwanzigerjahren, und das waren sehr verwirrende Jahre im Hinblick
auf die Beziehungen, in die ich verwickelt war, und im Hinblick
darauf, meinen Platz im Leben zu finden.»
Als die Romanze 1986 endete, war Kevin in die USA, nach Los Angeles, zurückgekehrt. Er dachte über Hollywood nach und hatte sogar die Lücke zwischen seinen Zähnen schließen lassen. Aber im Alter von 28 wurde ihm gesagt, dass er zu alt für einen Start sei. «Ich bekam einen Auftrag für Werbung in Australien, mir gefiel das Land, so blieb ich schließlich sechs weitere Monate, machte ein paar Schauspiele und eine Menge Werbung.» Er lebte in Sydney und reiste um das Große Barriere Riff. Kevin war immer noch nicht bereit, sich als Model oder Schauspieler für die Werbung zu sehen, also setzte er seine Schauspielstudien fort. Sein Visum war ein halbes Jahr gültig, und er nutzte es voll aus. Dann kehrte er in die Staaten zurück.
Dann veränderte sich etwas – entweder in Kevin oder im Universum. Und 1991 begann er, mehr Arbeit für das Fernsehen zu bekommen, als Gaststar und in Hauptrollen. Irgendwann Mitte 1993 erhielt er eine Einladung, zu einer Drehbuch-Lesung zu kommen. Es ging um vier Fernseh-Spielfilme um den populären griechischen Halbgott. Seine erste Reaktion war, sich zu weigern, selbst das Drehbuch zu öffnen. «Ich lachte. Ich dachte, es wäre ein Scherz. Man greift auf den zurück, der das vorher schon gemacht hatte. Ich meine, ich bin kein kleiner Kerl, aber ich bin auch kein riesiger Kerl.» Schließlich las er das Drehbuch, und es gefiel ihm. Er schätzte den Humor und war fasziniert von einer «anderen Art Hercules.»
Kevin musste über zwei Monate hinweg einen äußerst strapaziösen Vorsprechprozess über sich ergehen lassen. «Ein Teil von mir hatte tatsächlich Angst, dass ich die Rolle bekommen könnte, und ich war nicht sicher, ob es das Richtige war.» Er war frustriert und im Begriff, sich zurückzuziehen, als er, an seinem 35. Geburtstag, einen Anruf bekam, der ihn darüber informierte, dass er die Rolle hatte. Er wurde dazu verpflichtet, vier Spielfilme in einem Zeitraum von sieben Monaten zu machen.
Um sich auf die Rolle vorzubereiten, arbeitete Kevin mit drei
verschiedenen Trainern, einschließlich dem Meister der Kriegskunst
Douglas Wong, der ihn durch einen beschleunigten Kurs für eine Art
durch Schwert und Stab ausgeschmücktes
fortgeschrittenes Kung Fu brachte. «Natürlich würde man mir in einem
realen Kung Fu – oder Karate-Wettkampf in den Hintern treten.» Er
fuhr auch damit fort, Gewichte zu heben und nahm Reitunterricht.
Kevin machte sich auf nach Auckland, Neuseeland. «Meine größte Sorge war, dass sie mich eine Toga tragen lassen würden. Als ich das Kostüm zum ersten Mal sah, war ich angenehm überrascht.» Sie begannen das Filmen am 15.November 1993. Kevin machte alle seine eigenen Kampfszenen und eine Menge Stunts. Außergewöhnlich hohe Einschaltquoten der TV-Spielfilme führten zum Erscheinen einer Serie «Hercules: Die legendären Reisen». Darum war Kevins Platz seit September 1994 in Auckland. Zuerst hatte er schreckliches Heimweh, aber die Arbeit hielt ihn beschäftigt. Sie war körperlich anspruchsvoll: 16-stündige Drehtage bis zu sechs Tagen in der Woche. Beulen, Blutergüsse, Schnitte, schmerzender Rücken und wunde Knie. «Der einfachste Teil ist die Mannschaft, mit der ich arbeite. Ich hoffe, das zeigt sich im Endprodukt, aber wir haben eine großartige Zeit am Set.» Monat um Monat gewann er Freunde und lernte, Neuseeland zu lieben. «Hercules» wurde eine amerikanische TV-Show mit höchsten Einschaltquoten und eroberte die Welt.
1996 stellte sich als sehr ereignisreiches
Jahr heraus. Im Januar hatte Kevin sein Debüt als Regisseur
in der Show mit der Episode «Der goldene Apfel». «Ich hatte den
Punkt in meinem Leben erreicht, an dem ich mir vorstellte, nie zu
heiraten, und ich war irgendwie zufrieden
damit, weil ich alles für meine Karriere geopfert hatte.» Aber im
Juni, während er «Prinz Hercules» drehte, traf er seine zukünftige
Frau, die Schauspielerin Sam Jenkins. Im August ging er nach Europa,
um «Kull der Eroberer» zu machen. «Wir hatten 10 verschiedene
Sprachen am Set. Es war immer ein Problem, etwas richtig gemacht zu
bekommen, und nach einer Weile musste ich einfach nur darüber
lachen.» Kevin verbrachte 14 Wochen am Set, mindestens 14 Stunden am
Tag arbeitend, 6 Tage in der Woche. Das war sein Ausruhen und seine
Entspannung zwischen zwei Hercules-Staffeln. Zu Weihnachten kam er
nach Hause nach Mound, wo sie im Rathaus eine Feier zu Ehren ihres
früheren Landmannes abhielten. Es wurde angekündigt, dass die
Straße, in der er aufgewachsen war, in «Sorbo Lane» umbenannt werden
würde, und ein Park in der Nachbarschaft in «Sorbo Park».
Das nächste Jahr schien auch sehr reichhaltig zu sein. Im Januar machte Kevin einen Heiratsantrag, und Sam sagte «ja». Im Frühling setzte er wieder den Hut des Regisseurs auf und machte die Episode «Kriegsbraut». «Ich kenne die Charaktere, ich kenne meine Mannschaft, meine Mannschaft kennt mich, und sie helfen mir ungemein.» Dann war «Zwei Männer und ein Baby» an der Reihe, wofür Kevin die Handlung entwarf. «Es war meine Idee, aber ich arbeitete sehr eng mit John Hudock zusammen, der die Episode tatsächlich schrieb.» Einige Zeit später wurde er Sprecher für die Organisation "A World Fit for Kids!", eine Wohltätigkeitsorganisation, die Kindern in risikoreicher Umgebung Fähigkeiten vermittelt, mit denen sie jüngere Kinder beraten können. «Wenn es einen Unterschied im Leben auch nur eines Kindes macht, dann ist es das wert.» Während der Sommer-Wochenenden machte er die Voiceover –Arbeit für einen Zeichentrickfilm in Spielfilmlänge, «Die Schlacht um Mount Olympus». Er hatte einen wirklich hektischen Zeitplan. «Manchmal ist der physische Anteil schwierig, weil es eine Menge Stunts und Kämpfe gibt und dein Körper einfach ermüdet. Was das Lernen meines Textes betrifft, so muss ich in der Nacht lernen, wenn ich vom Drehen nach Hause komme, in meinem Auto, meinem Schmink-Wohnwagen, während des Mittagessens und wann auch immer ich sonst ein paar Minuten finde.»
Ohne Ausruhen stürzt Kevin los, um seinen Spielfilm «Kull der Eroberer» zu promoten. Seine vollgepackte Reiseroute schloss Interviews ein, öffentliche Auftritte und Begrüßungssitzungen mit Fans. Im September wartete auf ihn das Set von «Black Dog», dem zweiten eines Drei-Filme-Abschlusses, den er bei Universal unterschrieben hatte. Kevin war froh, etwas Zeitgenössisches zu machen. Aber nach Wochen mit Symptomen wurde er im Eiltempo ins Krankenhaus gebracht, mit einem Aneurysma unterhalb des linken Schlüsselbeins, das geplatzt war. «Nachdem sie jeden möglichen Bluttest gemacht hatten, führten sie das Aneurysma auf Angst und Stress zurück.» Nach fünf Tagen auf der Intensivstation und sehr wenig Erholungszeit, versuchte er, zur Arbeit zurückzukehren, während er massive Dosen blutgerinnungshemmender Medikamente nahm. Seine Gesundheit ließ ihn im Stich, und nach zwei Drehtagen wurde Kevin wieder ins Krankenhaus gebracht. Er musste sich aus dem «Black Dog»-Projekt zurückziehen. «Alles war Arbeit, Arbeit Arbeit, und fünf Prozent waren soziales Leben. Man kann das nicht tun. Man muss sein Leben ausbalancieren.»
Es gab etwa 40 Tage zum Ausruhen, bevor es zurück nach Neuseeland zum Set der TV-Serie «Hercules» gehen sollte. Aber es stellte sich heraus, dass das Team die Produktion ohne den Hauptstar wieder aufnehmen musste, da es im späten Oktober klar wurde, dass Kevin später am Set eintreffen würde als angekündigt, offensichtlich, weil er längere Zeit zur Wiederherstellung brauchte als erwartet. Die erste Episode, die er machte, war «Medea Culpa», in der Hercules nur sitzt und spricht. Die nächste war etwas beweglicher, «Yes, Virginia». Kevin konnte immer noch nicht länger als eine Stunde am Set sein, und die Menschen um ihn herum mussten ruhig sein und wegen der Gerinnungshemmer, mit denen er behandelt wurde, alle Schnittverletzungen vermeiden.
Irgendwie ließ die Gefahr nach (nicht ohne einige Spuren zu
hinterlassen), und Kevins Leben ging mit neuem Schwung weiter. Am
5.Januar 1998 heiratete Kevin die Schauspielerin Sam Jenkins in
einer unbeschwerten, maßvollen, «nur Familie und Freunde»
- Zeremonie. Er hatte genügend Energie, um Herc zu spielen, Freude
an Golf zu haben, sich in Wohltätigkeitsverastaltungen zu engagieren
und sich an die Regeln anzupassen, Ehemann zu sein.
Der «Hercules»-Vertrag sollte im März 2000 enden. Universal Studios wollte drei weitere Jahre mit der Show fortfahren, aber Kevin wollte sich Staffel für Staffel verpflichten, um frei für jede sich auftuende Gelegenheit zu sein, etwas anderes zu tun. Er war es müde, eine halbe Welt entfernt von seiner Familie und seinen Freunden zu leben. «Neuseeland ist schön, aber wenn man nicht in dem Land lebt, in dem man aufgewachsen ist, vermisst man ganz sicher jene Dinge, die Teil dieses Landes sind.» Er wollte auch einen Wechsel im Schritttempo. «14 Stunden am Tag, jeden verdammten Tag. Das macht einen physisch fertig.» Das zeitige Frühjahr von 1999 brachte Gerüchte, dass die Show enden würde, und über erfolglose Verhandlungen. Kevin Ziel war eine vollständige letzte Staffel, aber er bekam vom Studio nur eine verkürzte Version mit 8 Episoden. Zu der Zeit, als sie das Filmen der sechsten Staffel begannen, wurde Kevin seine Wahl zwischen zwei unentwickelten Besitztümern von Gene Roddenberry angeboten. Tribune Entertainment bot ihm die Garantie für eine Show mit 44 Episoden. «Ich habe für Andromeda unterschrieben, während Hercules noch gedreht wurde, aber es war sehr traurig, Hercules Lebewohl zu sagen. Ich hatte eine großartige Zeit mit dieser Show.» So endeten «Hercules: The Legendary Journeys» am 22.Juli 1999.
Im September 1999 gab Tribune offiziell grünes Licht für «Gene Roddenberry's Andromeda». Kevin sicherte sich einen Fünfjahresvertrag und ein Anrecht als Produzent (eingetragen ab der zweiten Staffel) und ein Stück der Serie. Als Teil seines schöpferischen Beitrages spielte er eine hilfreiche Rolle beim Casting der Schauspieler, die mit ihm regelmäßig in der Show erscheinen würden. «Ich nahm ab. Ich bin immer noch in Form, trainiere immer noch, aber ich wollte eine andersartige Person erschaffen. Wenn diese Show gesendet wird, werde ich nicht Hercules sein. Die Menschen werden Hercules nicht vergessen, aber ich bin nicht er.»
Im Mai 2000 begonnen sie den Dreh in Vancouver, Kanada. Kevin gefiel die Tatsache, dass es mehr eine Ensemble-Show war. «Bei dieser Serie arbeitete ich nicht die Killer-Stunden, wie ich es bei «Hercules» tat, weil ich einfach abgelehnt habe, das zu tun.» Er war froh, einen Sternenschiff-Kapitän zu spielen, der vom Helden seiner Kindheit, Gene Roddenberry, erschaffen worden war. «Dylan Hunt ist entschlossen, eine wirklich geradlinige Art von Kerl. Es gibt da auch noch seine Unsicherheit, denn er hat einen Sinn dafür, die Dinge richtig zu machen, aber er ist nicht immer sicher darüber, wie er das tun soll.»
Am 22.August 2001 begrüßte Kevin seinen ersten Sohn – Braeden Cooper Sorbo. Und ein Jahr später zeigte sich der stolze Papa auf einem völlig neuen Gebiet:: dem Design von Möbeln. «Das Projekt erfüllt den Geschäftsmann in mir. Es gefällt mir, noch etwas anderes zu machen als nur diese Berühmtheitssache.»
Bei «Andromeda» hatte Kevin längere Pausen, und er nutzte diese Zeit, um Gastauftritte in beliebten Sitcoms und nicht so populären Dramen aufzuzeichnen. Seine ursprüngliche Aufregung über die Serie war verschwunden. «Andromeda« war weltweit groß, wurde in 155 Ländern ausgestrahlt. Aber in seinem Heimatland wurde er gefragt, ob er jemals eine andere Show nach «Hercules» machen würde. «Die größte Schlacht, die ich mit Tribune hatte, ist, dass ich nicht glaube, dass sie gute Arbeit damit gemacht haben, die Show in Amerika zu vermarkten, Fireworks macht einen besseren Job, sie weltweit zu vermarkten. Ich tue alles, was ich kann, um die Show hier zu promoten.»
Am 31.März 2004 bekamen Kevin und seine Frau Sam ihren zweiten Sohn, Shane Haaken Sorbo. «Sam ist in der Minderheit. Wir legen es auf ein Mädchen an.»
Kevin hatte das
Vergnügen, mit einer Besetzung und einer Mannschaft zu arbeiten, für
die er Respekt hatte, und durch den Charakter herausgefordert zu
sein. «Es ist eine mehr dramatische Rolle. Sie ist düsterer.»
Unglücklicherweise war die Serie ernsthaft unterfinanziert und kaum
beworben. Obwohl es Hoffnungen auf eine siebenjährige Laufzeit gab,
stellte sich die fünfte Staffel als die letzte heraus. Das Filmen
von Andromeda wurde am 17.Dezember 2004 beendet.
2005
wurde er der neueste Sprecher für die
Afterschool Alliance, einer nationalen gemeinnützigen Organisation.
«Jede junge Person verdient einen sicheren Platz, zu dem sie nach
der Schule gehen kann.» Am 16.Oktober 2005 hießen Kevin and Sam ihr drittes Kind, Octavia Flynn willkommen. «Ich will meinen Jungen nichts wegnehmen, weil ich sie so sehr liebe. Aber ein Mädchen zu haben – das ist ein anderes Gefühl.»
Er nimmt Rollen als Gaststar und Titelrollen an, bedient sich verschiedener Genres – Sitcom, Western, Sci-Fi-Thriller, Romanze, Parodie, Drama, Action... «Ich liebe es, zu arbeiten, so werde ich niemals 'nein' zu etwas sagen, das für mich gut aussieht.»
Zukunft? Er hat Ideen, Absprachen und Pläne. Er denkt darüber nach, Regie bei einem Spielfilm für Hallmark zu führen. Er hofft auf den Erfolg der Kevin Sorbo Celebrity Golf Classic tournaments im Jahre 2008, die das Bewusstsein für die Organisation «A World Fit for Kids!» stärken und finanzielle Unterstützung dafür aufbringen sollen. Dieser Organisation dient Kevin als Vorsitzender und Sprecher. «Gerade jetzt kreuzen die Dinge mit einem netten Tempo umher.»
geschrieben von
Lana Rowan
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