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London Expo 2005 German

Conventions Europe

London Expo 2005 - Deutsch

London Expo, 14. bis 15.Mai 2005
Deutsch


Meine besonderen Augenblicke mit Kevin
bei der London Expo:

Ich hatte 6 davon – 4 beim Autogrammschreiben und 2 Fotoaufnahmen.

Beim ersten Autogrammschreiben, zu dem ich am Samstag ging, baten ziemlich viele Leute vor mir um ein Foto mit Kevin, dem er gern nachkam, aber ich dachte nicht, dass ich die Nerven dazu hätte. Jedenfalls wählte ich ein Foto von Kevin als Dylan Hunt aus, das er ordnungsgemäß unterschrieb, dann rief mich Peter (mein Ehemann), der an der Seite stand, und hielt die Kamera hoch, so fragte ich “dürfte ich ein Foto haben?” Kevin sagte “ja”, lehnte sich über den Tisch, und ich hatte ein Foto mit ihm ganz nah. Danke Kevin, es war herrlich. Bei der Fotoaufnahme am Samstag gab er mir ein wunderbares Lächeln, legte seinen Arm um mich und zog mich dicht an sich heran. Das war etwas sehr Besonderes. Später, als ich mein offizielles Foto zu ihm zurückbrachte, um es unterschreiben zu lassen, signierte es Kevin, sah es an und sagte “es ist eine hübsche Aufnahme”. Ja, er war absolut wunderbar.



Am Sonntag ging ich mit meiner Tochter Jayne hin. Wir kamen gegen eins an, und ich beschloss, aufs Ganze zu gehen, weil ich nicht wusste, wann ich Kevin wiedersehen würde, und ich wollte das Beste daraus machen. So bestellte ich eine weitere Fotoaufnahme. Ich glaubte nicht, dass er mich vom Samstag her wiedererkennen würde, aber als ich an der Reihe war, gab er mir einen seiner komischen Blicke und ein Lächeln, und ich bekam das Gefühl, dass er wusste, er hatte mich vorher gesehen. Ich lächelte zurück, er legte einen Arm um mich, sagte wie geht’s dir, legte den anderen Arm um mich und hielt mich richtig fest. Ich war im Himmel, und ich legte meine beiden Arme um ihn – konnte nicht anders! Das war etwas sehr Besonderes für mich – danke, Kevin! Etwas später ging ich hin, um noch eins seiner Fotos unterschreiben zu lassen. Nachdem er es signiert hatte, lächelte er mich an und sagte “nett, dich wiederzusehen”. Das war besonders. Ich wollte nicht gehen, ohne mein Foto mit ihm signieren zu lassen, und als er mich zum dritten Mal an diesem Nachmittag sah, sagte er “du wieder, was ist los”!! Dann hatten wir ein Gespräch über die Schreibweise meines Namens, wie er in Amerika mit einem ‘a’ am Ende statt eines ‘e’ geschrieben wird. Wir sprachen noch etwas mehr, dann ging ich nach Hause. MassenhaftenDank, Kevin. Dies sind alles sehr besondere Augenblicke für mich, und ich hatte ein großartiges Wochenende. Ich sah Tracy B und sagte hallo, Claudia entdeckte mich und gab mir einen dieser schönen Lanyards und ich sagte hallo zu Heidi, die mit Claudia zusammen war. Es war wunderbar, euch zu sehen. Davon abgesehen ist der Rest des Wochenendes etwas verschwommen!

Ich erinnere mich, viel in Schlangen angestanden zu haben (besonders am Samstag) und Kevin, dann Kevin und Monika, mussten während der Frage- und Antwort –Stunde am Samstag mit dem Lärm vom Wrestling konkurrieren, was ich nicht so gut fand. Und für diejenigen unter uns, die mit Dr.Who und den Daleks aufgewachsen sind, am Sonntag waren 2 Daleks dort. Als ich klein war ( und wahrscheinlich nicht so klein!), war ich eine von denen, die sich hinter dem Sofa zu verstecken pflegten. Nun, als Jayne und ich gingen, lief einer von denen herum und sprach in dieser Blecheimer-Stimme, und wir schreckten beide zusammen und machten einen hastigen Abgang, bevor wir ausgelöscht wurden!

Hat mir gefehlt, dich und Karl dort zu sehen, Hannelore, und ich hoffe, du fühlst dich jetzt viel besser!

Lindsey

(übersetzt von Heidi Stolte)



London Expo, 14. bis 15.Mai 2005

von Heidi Stolte

Obwohl Kevin als Stargast auf der FedCon-Seite im Herbst 2004 angekündigt worden war, geschah dort wochenlang nichts, um diese wundervolle Aussicht zu bestätigen. Dann lasen Iris und ich eines Tages auf dieser Seite, dass man auf Kevin hatte verzichten müssen, da Brent Spiner sein Kommen angekündigt habe. Mit einem tiefen Seufzer erledigten Iris und ich unsere Buchungen für die London Expo (die eine Woche nach der Bonner FedCon stattfinden sollte) - Hotel, Flug, Eintrittskarten für die Expo und Fahrkarten für den Stansted-Express, der uns vom Flughafen Stansted ins Zentrum von London bringen sollte. Nachdem wir alles geschafft hatten und uns gerade zurücklehnen wollten, lasen wir auf der FedCon-Seite, dass Kevins Teilnahme an der FedCon nun bestätigt sei... Weil wir nicht viel von unserem Geld zurückbekommen würden, beschlossen Iris und ich nach einigem Mailwechsel, dass wir uns unter diesen Umständen eine doppelte Dosis Kevin gönnen würde.

Leider klappte das für Iris nicht, denn wenige Tage vor der Expo wurde ihr Mann sehr krank und Iris musste zu Hause bleiben. Weil wir alles zusammen geplant hatten, tat mir das sehr leid für Iris. So flog ich also allein nach London. Nur am Rande möchte ich erwähnen, dass mein Flug zwei Stunden Verspätung hatte, dass der Automat, der mir meine vorausbezahlte Fahrkarte für den Stansted-Express geben sollte, sich absolut weigerte, dies zu tun (er stand in einer außerordentlich kalten und zugigen Halle), dass ich den größeren Teil einer Stunde am Fahrkartenschalter in derselben Halle warten musste, um die Karte trotzdem zu bekommen

(inzwischen war der nächste Zug natürlich schon abgefahren), dass ich in der Liverpool Street-Station den Taxizeichen folgte und mich in einer sehr finsteren und menschenleeren Gegend wiederfand, ohne irgendein Anzeichen eines Taxis. Es schien mir ein kleines Wunder, dass ich schließlich doch ein Taxi fand, nachdem ich fast alle der wenigen Menschen gefragt hatte, die mir begegneten. Allerdings verbesserte es meine Laune nicht, dass sich die Türen des Taxis bei jedem Anhalten automatisch schlossen, wahrscheinlich, um meine Flucht zu verhindern. Wir erreichten mein Hotel eine Stunde nach Mitternacht.

Am Samstagmorgen war die riesige Mittelhalle des Excel Centers schon Stunden vor der offiziellen Öffnungszeit mit Menschen vollgestopft. Freundliche Expo-Helfer verwiesen mich an die Schnellspur-Schlange, die trotz ihrer Bezeichnung die längste zu sein schien. Eine sehr nette Dame, die vor mir wartete, organisierte für mich die wichtige schwarze Plastiktüte, die das Programm enthielt, Werbung, Mangakarten und noch mehr Werbung. Wenige Stunden später, als meine Füße sich schon ziemlich platt anfühlten, erhielt ich endlich einen Stempel auf die Hand und wurde in die Expo-Halle eingelassen. Obwohl das Programm einen Hallenplan enthielt, erschien die Orientierung zunächst außerordentlich schwierig. Menschenmengen wuselten überall herum. Die Glücklicheren, die ihr Ziel gefunden hatten, bildeten Schlangen, die sich umeinanderringelten, und ließen mich ratlos darüber zurück, wofür sie sich wohl anstellten. Später fand ich heraus, dass die Expo-Halle nicht wirklich so riesig war, und dass eine Orientierung möglich war, wenn man wusste, wohin man wollte.

Anders als im Maritim in Bonn beschränkte sich hier alles auf einen großen Raum, der in jeder der vier Ecken eine Bühne enthielt (die Hauptbühne, auf der die Schauspieler ihre Panels abhielten, eine Wrestling-Bühne, ein Anime-Präsentationsbereich und ein kleines Kino), verschiedene Autogrammbereiche und viele, viele Tische mit Handelsware. Es dauerte nicht allzu lange, Kevin fast in der Mitte des Raumes zu entdecken, an einem Tisch, den er mit Tia Carrere und einigen Assistentinnen teilte. Aber wie sollte ich zu diesem Tisch kommen? Zu meiner großen Freude traf ich Tracy und Mariola genau in diesem Augenblick, und gemeinsam fanden wir heraus, wo wir uns anstellen mussten. Ein Helfer verteilte unterwegs Nummernzettel, die man brauchte, um Autogrammgutscheine zu kaufen. Ich erwarb einen Gutschein für Tia und zwei für Kevin, weil Iris mich gebeten hatte, ein Foto personalisieren zu lassen, was sie in Bonn vergessen hatte. Zuerst kam ich bei Tia vorbei und sagte zu ihr: „Schön, dich Seite an Seite mit deinem früheren Feind sitzen zu sehen! In Kull der Eroberer hast du versucht, meinen Lieblingsschauspieler umzubringen!“ Sie lachte sehr nett und sagteentschuldigend: „Das musste ich tun! Es war mein Job! In Wirklichkeit bin ich ein guter Mensch, aber es macht so viel mehr Spaß, böse Rollen zu spielen.“ Ich versicherte ihr, dass sie dies in großartigem Stil getan hatte, was sie sehr zu freuen schien.



Als ich noch einige Schritte von Kevin entfernt war, zeigte er mit einer freundlichen Handbewegung, dass er mich erkannt hatte. Ich erklärte ihm Iris‘ Lage und sagte ihm, dass sie sehr traurig sei, nicht nach London kommen zu können. Er schrieb „Beste Wünsche für Iris“ auf ihr Herculesbild und sagte seiner Assistentin, dass Iris für das Autogramm schon in Bonn bezahlt hätte, eine noble Geste. So behielt ich einen Gutschein übrig. Weil Hercules auf Iris‘ Bild so grimmig dreinblickt, fragte ich Kevin, ob er damals an Hera gedacht hatte, was mir ein wirklich strahlendes Lächeln einbrachte. Auf das Herculesbild, das ich mir für ein Autogramm ausgesucht hatte, schrieb er „Folge deinen Träumen!“ (was ich schon getan hatte, sonst hätte ich nicht dort gestanden).

Kevin saß fast am Ende des langen Autogrammtisches, und so nahm ich die Gelegenheit wahr, einige Fotos von ihm zu machen. Diese Stelle erwies sich als der Ort, an dem man sicher sein konnte, seine Fans zu treffen, die von ihm magnetisch angezogen wurden. Während ich später immer wieder nach kurzer Zeit weggescheucht wurde, wenn ich versuchte, Fotos von anderen Schauspielern zu machen, so geschah das in seiner Nähe nie.

Als er mich dort stehen sah, bekam ich noch ein strahlendes, herzerwärmendes Lächeln, das mich so sehr überraschte, dass ich es nicht in die Kamera bannen konnte, aber irgendwie schien es direkt mein Herz zu erreichen.

Kurz danach traf ich Christine aus Manchester und Jenny aus Nottinghamshire, die ich beim Wolfevent 2004 kennengelernt hatte. Wir begrüßten uns herzlich und gingen eine Weile zusammen mit Jennys Freundin Suzanne herum. Später lief ich zu meiner Freude Claudia über den Weg. Ihr Flug hatte fünf Stunden Verspätung gehabt, und sie hatte sich immer noch nicht ganz von einem Infekt erholt, der sie während der FedCon in Bonn erwischt hatte. Ich gab ihr gern meine schwarze Plastiktüte, da man sie gebeten hatte, einige Dinge für Kevin zu sammeln. Für 13.30 Uhr war die Photo Session mit Kevin angesetzt, in einer Ecke hinter der Hauptbühne. Ich erkannte das blaugefleckte Tuch wieder, vor dem die Schauspieler 2004 in London gestanden hatten. Damals waren die Schauspieler mit ihrem jeweiligen Fan und dem Fotografen allein gewesen, aber hier sah zu meinem Entsetzen die ganze Warteschlange zu, wie Kevin mit seinen Fans posierte. So erforderte es wieder sehr viel Mut, zu Kevin zu gehen. Im Gegensatz zu mir schien Kevin ganz entspannt. Etwas eingeschüchtert von seiner schieren Größe sagte ich zu ihm: “Das nächste Mal bringe ich eine Leiter mit“, worauf er sehr freundlich antwortete: “Eine Leiter? Nein, ich komme zu dir herunter.“ Dann umschloss er mich fest, indem er einen Arm um meine Schultern legte, und ich fühlte, dass seine Wange meinen Kopf berührte.

Der arme Mann muss sich hingekniet haben, um das zu tun (ich hatte gesehen, wie er das vorher für eine Dame getan hatte, die noch kleiner war als ich), aber ich konnte nicht sehen, was hinter mir geschah. Wieder musste ich seine Fähigkeit bewundern, sich in Sekundenschnelle auf seine neuen Partner einzustellen und seine Liebenswürdigkeit dabei.



Bald war es Zeit für Kevins panel auf der Hauptbühne. Obwohl er sich graziös und lebhaft wie immer bewegte, zeigte sein Gesicht manchmal Spuren von Müdigkeit, und er erzählte uns den Grund: Er hatte in der letzten Nacht kaum geschlafen. Zuerst hatte sich das Paar im Nachbarraum seines Hotelzimmers recht lauten Aktivitäten hingegeben, dann hatte ein anderes Paar den Flur vor seinem Zimmer für einen heftigen Streit ausgewählt, was ihn dazu veranlasste, in seinen Boxer-Shorts hinauszuspringen(eine Dame im Zuschauerraum bedauerte öffentlich, nicht dabei gewesen zu sein...). Zuletzt hatte er in den frühen Morgenstunden noch einen Anruf aus Los Angeles erhalten.

Wehmütig sprach er über den verstorbenen Kevin Smith, der ihm ein guter Freund gewesen war, und als Monika Schnarre nach einer Viertelstunde dazukam, hörten wir lustige Einzelheiten über eine Liebesszene zwischen beiden, die für Andromeda gedreht worden war.

Weil lediglich Stellwände den Zuschauerraum von der geschäftigen Haupthalle abtrennten, war es sehr schwierig, Kevin zu verstehen, um so mehr, da gerade während seines Panels der Wrestling-Wettbewerb in einer anderen Ecke der Halle seinem Höhepunkt zustrebte. Kevin fragte laut: “Muss ich damit konkurrieren?“ Vielleicht hoffte er, dass ihm jemand ein besseres Mikrofon geben würde, aber nichts geschah. Es war ein schwacher Trost, dass selbst die englischen Damen kaum ein Wort verstanden, und wir waren sehr enttäuscht über die Organisation.

Tia Carreres Panel folgte, dann kam die Besatzung vom Raumschiff Enterprise, alle offenbar sehr nette Menschen, die darüber enttäuscht waren, dass die Serie so abrupt abgesetzt worden war. Weil die Hörprobleme nicht geringer wurden, verzichtete ich auf John de Lancie, auf den ich mich auch gefreut hatte.



Am Abend sollte eine Party im Crown Plaza Hotel stattfinden. Kevin hatte Christine gesagt, dass er kommen wollte, so trotze ich dem eisigen Wind und lief etwa einen halben Kilometer in meinen neuen und ziemlich unbequemen Schuhen zum Hotel. Obwohl ich vor der offiziellen Einlasszeit dort ankam, war der Raum schon voller Menschen. Ich wäre auf der Stelle umgekehrt, weil ich es hasse, auf Parties herumzustehen, aber Christine und Jenny hatten mir freundlicherweise einen Platz freigehalten, und ich hatte das Vergnügen, Jennys Sohn kennenzulernen, der ein sehr netter junger Mann ist. Unterhaltungen waren schwierig, weil die Musik lauter und lauter wurde. Als um halb zehn noch keiner der versprochenen Stargäste erschienen war und meine Ohren dröhnten, floh ich in mein Hotelzimmer.

Am nächsten Morgen sagte mir Christine, dass nur ein oder zwei der Stargäste spät in der Nacht in Erscheinung getreten waren, und kein Kevin. Er hatte ihr während des Autogrammschreibens gesagt, dass er zu der Party hatte gehen wollen, aber er war während des Abendessens in einem chinesischen Restaurant am Tisch eingeschlafen und dann direkt ins Bett gegangen.

An diesem Tag gestattete ich mir einige flüchtige Blicke auf die anderen Schauspieler, zum Beispiel Leonard Nimoy, Teryl Rothery, Erika Durance, Robia La Morte, Dominic Keating und viele andere. Ich kaufte ein Autogramm von John de Lancie.

Dann ging ich zum letzten Mal zu Kevins Tisch, um seine Unterschriftfür das Bild zu bekommen, das während der Photo Session aufgenommen worden war (das Bild mag ich sehr). Als Kevinmich bemerkte, sagte er: “Heidi is back.“ Dann schaute er auf John de Lancies Bild in meiner Hand und erzählte mir, dass er mehrere Male bei Andromeda mitgespielt habe, was ich wusste.

Ich wagte nicht, Kevin zu fragen, ob John im wirklichen Leben so arrogant ist, wie er in den meisten seiner Rollen erscheint (und wie er auf mich beim Autogrammschreiben gewirkt hatte). Dann sagte Kevin mit einem netten Lächeln: “Ich habe deinen Pullover gestern getragen, es war so kalt!“ Blitzschnell formte sich in meinem Kopf ein Bild – Kevin schlafend am Tisch, in meinem Pullover...



Ich hoffe, dieser Effekt wird sich nicht immer dann wiederholen, wenn er den Pullover trägt. Kevin versprach noch einmal, dass er mir ein Bild von sich in dem Pullover schicken würde, was mich sehr glücklich machte. Ich bat ihn, nach Europa zurückzukommen, und er sagte sehr bestimmt: “Ich komme zurück nach Europa.“ Ein freundliches Auf Wiedersehen, und das war’s.

Ich verbrachte einige Stunden damit, mit Christine herumzulaufen, bewunderte das extra große Hercules-Poster, das Suzanne gekauft hatte, sprach mit einigen Damen des OAKSFC, sah Tracyund Mariola wieder und traf Claudia mit einigen englischen Mitgliedern des OEKSFC. Jenny gab ich die Mangakarten und eine halbe Armee der Clone Trooper-Figürchen, die sich inzwischen als Gratisgabe angesammelt hatten.

Während der Panels von Erika Durance and Robia La Morte (Buffy) pirschte ich mich langsam in die erste Reihe vor, wo die Akustik etwas besser als gestern war. Für den Kostümwettbewerb hatten sich die Teilnehmer große Mühe gegeben, aber der einzige Richter (der ziemlich von sich überzeugt schien), hatte wohl eine Vorliebe für Damen in Lederausrüstung. Danach kam Kevin auf die Bühne. Jemand hatte eine „ Kraftlanze“ ersteigert. Kevin ließ sie sich geben und erzählte uns über alle Scherze, die drum herum gemacht worden waren. Neben vielem anderen, an das ich mich nicht erinnere, beschrieb er einen typischen Tag während des Drehens von Hercules – aufstehen zwischen 4.30 und 5 Uhr, Training, Fahrt zum Drehort im Linksverkehr, 12 bis 14 Stunden drehen.

Direkt nach der Expo würde Kevin nach Washington D:C: fliegen, um mit dem Kongress über Angelegenheiten des AWFFK zu sprechen, da er das Amt des Sprechers für die Afterschool Alliance von Arnold Schwarzenegger übernommen hatte.

Nach einer Viertelstunde kam Monika Schnarre wieder dazu, und diese beiden schienen ein gutes Team zu sein. Als man Kevin fragte, ob er für uns singen würde, sagte er: „Ganz bestimmt nicht!“ Das würde er nur in Bonn tun, da sei die Akustik besser (wie Recht er hatte!).

Als ich nach einer kurzen Pause zur Hauptbühne zurückkam, um John de Lancies Panel zu hören, schien dort nichts mehr los zu sein. Inzwischen gingen mir die Trailer für Star Wars und andere Sci-Fi- Filme, die ständig zwischen den Panels gezeigt wurden, gewaltig auf die Nerven, und nach einem letzten langen Blick auf Kevin, der immer noch unermüdlich Autogramme schrieb, verließ ich die Expo.



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